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In 30 Jahren dürften Drohnentaxis Realität sein. Aber auch sonst wartet einiges auf den zukünftigen Reisenden. Bild: Pixabay.

So reisen wir im Jahr 2050

Kommen Sie mit auf eine fiktive Reise ins Jahr 2050: Hier dreht sich alles um autonome Taxis, künstliche Intelligenz und Überschallflugzeuge.

Wie wird sich das Reisen in den nächsten 30 Jahren verändern? Beruhend auf Experten-Prognosen über autonome Taxis, künstliche Intelligenz, Ultraschallflugzeuge und weitere technologische Innovationen wird in diesem fiktiven Blogeintrag des Automationsspezialisten RS Components das Reisen, wie wir es im Jahr 2050 erleben dürften, dokumentiert.

Zunächst wird bei der Reisevorbereitung Mithilfe von Algorithmen die Reiseplanung personalisierter und bequemer denn je. Auf Basis von Social-Media-Präferenzen und Suchverhalten wird die perfekte Reise zusammengestellt. Auch das Check-in ist kinderleicht: Mit Electronic-Tag-Technologie können Koffer per Smartphone von überall digital eingecheckt und innerhalb von Sekunden zum Flughafen befördert werden.

Die eigene Anfahrt erfolgt mittels eines autonomen Drohnentaxis von CityAirbus und Siemens. Dieses fliegt von der Haustür ohne Umwege zum Flughafen – besonders umweltfreundlich dank eines solarbetriebenen Elektromotors. Auch mit Verspätung durch Staus muss nicht gerechnet werden: Das Drohnentaxi schliesst sich mit einer Kette anderer selbstfahrender Taxis zu einem schnell fahrenden Zug auf der Luft-Autobahn zusammen.

Am Flughafen angekommen, nimmt der Gepäckroboter die Koffer entgegen. Das Handgepäck wird rasch von einem High-Speed-Laser eines Molekularscanners in unter einer Minute überprüft. Das Scanning des Passagiers erfolgt im Vorbeigehen – Gesichtserkennung und automatisierter CT-Scan sorgen für eine schnelle Sicherheitskontrolle, bei der ein eAgent in Smart-Watch- und 5G-Technologie die Daten in Echtzeit an die Airline überträgt.

Ein Roboter bringt einem automatisch das richtige Gepäckstück

An Bord geht es umweltfreundlich zu und her: Überschallflugzeuge werden mit einer Kombination aus Brennstoff- und Solarzellen betrieben und die Memory-Schaumsitze passen sich dem Körper jedes Passagiers an, während Smart Lighting schon während des Flugs dem Jetlag vorbeugt. Darüber hinaus drosseln Ultraschalldisruptoren den Lärm.

Am Ziel angekommen, entfällt das lästige Warten auf den Koffer: Durch im Koffer angebrachte Siliziumwafer wird jedes Gepäckstück von einem Roboter zum richtigen Besitzer gebracht. Vom Flughafen geht es mit dem Hyperloop, der zylindrischen, vakuumdichten Schwebegondel, zum Zielort – mit einer Geschwindigkeit von 1080 km/h. In der Zwischenzeit bringt der Drohnen-Kurier das Gepäck vom Flughafen ins Hotel. Dort übernimmt das Roboter-Personal sämtliche Aufgaben.

Vor Ankunft ist im Zimmer 4.0 bereits die gewünschte Zimmertemperatur eingestellt und der Kaffee aufgesetzt. Beim Wellnessbesuch taucht man in eine VR-Welt ein, um so richtig abzuschalten. In der Zwischenzeit hat ein Computer bereits die Haut analysiert und leitet ein personalisiertes Peeling-Programm an.

Dieser heute noch fiktive Blogeintrag dürfte schon bald Realität werden: Disruptive Technologien und Konzepte, an denen bereits mit Nachdruck gearbeitet wird, erschliessen Reisenden viele neue Möglichkeiten. Nach oben gibt es praktisch keine Grenzen.. Bis dahin geniessen wir noch ein wenig das gute alte Reisen - mit teils mühseligem Check-in, Verlusten von Gepäckstücken und Wartezeiten vor der Sicherheitskontrolle.

(LVE)