Tourismuswelt

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Am Strand von Binibèquer auf Menorca unterbrach eine Windhose den Strandspass. Bild: Youtube

Mini-Tornado fegt über Badestrand20 Mallorca-Wanderer halb verdurstet

Auch das ist diese Woche in den Tourismushochburgen und an den Stränden der Welt passiert.

Mini-Tornado fegt über Badestrand auf Menorca

Am Dienstagnachmittag kam es im Südwesten von Menorca zu einem spektakulären Naturschauspiel. Am Strand von Binibèquer nahe der Ortschaft Sant Lluís zog eine Windhose über den Sandstrand. Dabei schleuderte der Luftwirbel mehrere Sonnenschirme weiträumig durch die Luft. Viele Badegäste versuchten noch ihr Strandzubehör festzuhalten, andere wiederum wollten sich nur noch in Sicherheit bringen. Nach gut einer Minute flaute die Windhose wieder ab. Laut Berichten wurde niemand durch die umherfliegenden Sonnenschirme und  Gegenstände verletzt. (Gelesen beim Mallorca Magazin)

200 Touristen nach Sturzfluten aus Grand Canyon gerettet

Von Mittwochabend bis Donnerstagmorgen zog ein heftiges Unwetter über den berühmten Grand-Canyon-Nationalpark im US-Bundesstaat Arizona. Mittendrin: 200 Touristen. Viele der Reisenden waren an den Havasu-Falls schwimmen, als die Sturzfluten einsetzten. Sie mussten sich auf höhere Ebenen retten, während die Wassermassen schon bald darauf die Zelte der Touristen auf dem naheliegenden Campingplatz erreichten. Andere die nicht schwimmen waren, mussten auf Bänke, Bäume und in Höhlen klettern, um sich den Wassermassen zu entziehen. Rettungskräfte haben die 200 Touristen schliesslich in Sicherheit gebracht. Sie nutzten Quads, Seile und Hubschrauber um die Reisenden zu retten. Ernsthaft verletzt wurde niemand. (Gelesen bei USA Today)    

Piloten schloten E-Zigarette während Air-China-Flug

Auf einem Air-China-Flug von Dalian nach Hongkong kam es zu dramatischen Szenen: Die Boeing 737 samt 153 Passagieren ging plötzlich in einen schnellen Sinkflug über und verlor 3000 Meter an Höhe. Die Fluggäste wurden aufgefordert die Sauerstoffmasken anzuziehen. Was war passiert? Schuld war der Co-Pilot, der doch ernsthaft im Cockpit eine E-Zigarette ansteckte. Der Rauch, welcher durch die «Zigi» verursacht wurde, zog kurze Zeit später in den Passagierraum. Umgehend wurden relevante Teile der Belüftung ausgeschaltet. Die Folge: zu wenig Sauerstoff an Bord. Trotz des Zwischenfalls flog die Maschine aber weiter nach Hongkong, wo sie sicher ankam. (Gelesen bei Travel Weekly)  

20 Mallorca-Wanderer halb verdurstet

Am Dienstagnachmittag kam es auf Mallorca zu einem Feuerwehr-Grossaufgebot. Gegen 17 Uhr ging in der Zentrale ein Notruf von einer 15-köpfigen Wandergruppe ein, die ihren Weg aufgrund schweren Wassermangels und Dehydration nicht mehr fortsetzen konnten. Umgehend machten sich die Feuerwehrleute auf zum Wandergebiet Torrent de Pareis im Norden der Insel. Während des Einsatzes trafen die Rettungskräfte noch auf eine fünfköpfige Familie, welche mit denselben Problemen zu kämpfen hatte wie die Wandergruppe. Die Feuerwehrmänner versorgten die Ausflügler mit Wasser und begleiteten sie auf dem weiteren Weg. Am Ende konnten alle 20 Wanderer due Schlucht in unversehrtem Zustand verlassen. (Gelesen bei Mallorca Zeitung)     

Amerikanerin will mit Sprenggranate aus dem zweiten Weltkrieg an Bord

Eine 24-jährige Amerikanerin entdeckte bei einem Wanderausflug in den Dachsteingebirgen nahe der österreichischen Stadt Salzburg eine Sprenggranate mit Kaliber 7,5 aus dem Zweiten Weltkrieg. Sichtlich erfreut über ihren Fund, packte die Amerikanerin den Blindgänger kurzerhand in ihren Rucksack und legte ihn später frisch gewaschen in ihren Koffer. Pflichtbewusst wie sie wohl von Natur aus ist, meldete die junge Frau ihr Souvenir am Sonntag beim Zoll am Wiener Flughafen. Doch das löste eine Kettenreaktion aus. Die Zöllner alarmierten sofort die Polizei, die wiederum den Entschärfungsdienst. Zur Sicherung des Abtransportes wurde die Gepäckhalle und Teile der Ankunftshalle des Flughafens Wien für 15 Minuten gesperrt. Der Flugbetrieb und die Sicherheit der Passagiere waren zu keinem Zeitpunkt gefährdet. (Gelesen bei ABC News)

French Bulldogge braucht Sauerstoffmaske auf Jetblue-Flug

Die Amerikanerin Michelle Burt war zusammen mit ihrem Ehemann und ihren drei französischen Bulldoggen auf dem Weg von Orlando nach Massachusetts. Während des Jetblue-Flugs begann die dreijährige Hundedame Darcy plötzlich extrem zu hecheln. Hundebesitzerin Burt stellte besorgt fest, dass Zunge und Zahnfleisch blau gefärbt waren – ein Zeichen für Sauerstoffmangel. Glücklicherweise hatte Flugbegleiter Renaud Asher Erfahrung mit Bulldoggen und brachte der Hündin Eis für den Fall, dass Darcy zu warm geworden war. Da das aber keine Wirkung zeigte, holte der Flugbegleiter mit der Erlaubnis des Piloten ein Sauerstofftank und eine Atemmaske für den Vierbeiner. «Ich zog Darcy die Maske über den Kopf und innerhalb weniger Minuten wurde sie wieder munter», sagte Burt. Mittlerweile ist das Tier wieder wohlauf. (Gelesen bei Bustle)

(YEB)