Tourismuswelt

In den meisten ITB-Hallen ist das Gedränge in diesem Jahr sehr gross, insbesondere in der Halle 8.1, wo sich die Technologie-Anbieter präsentieren. Bild: TN

«Mein ITB-Tag ist vollbepackt mit Meetings»

Beim Comeback der realen ITB Berlin fällt die hohe Besucherdichte auf. Wir haben uns am ersten Messetag umgeschaut und die Stimmen von Schweizer Tourismusprofis eingefangen.

So haben wir uns das auch nicht vorgestellt. Nun richtet sich die ITB Berlin beim Comeback nach vier Jahren nur noch an Fachbesucherinnen und -besucher, die Konsumenten oder Endverbraucher, wie es hier heisst, sind nicht mehr angesprochen. Doch dann zeichnet sich bereits in den ersten Stunden nach Türöffnung ein Gedränge in den Hallen 1 bis 27 ab, wie es man in den besten Jahren kaum gesehen hat. Die Tourismuswelt ist wiedererwacht.

Die hohe Nachfrage, wie sie auch in der Schweiz in den letzten Wochen und Monaten zu verzeichnen ist, zeigt sich auch in vielen anderen Ländern ab. Auch deutsche Reisebüros melden einen sprunghaften Buchungsanstieg im Januar und Februar. Viele Reiseveranstalter gehen jetzt schon von Rekordergebnissen in diesem Jahr aus. Der Nachholeffekt nach zweijähriger Corona-Reiseflaute ist weiterhin gross.

Mit den grössten Präsenzen, eine halbe ITB-Halle füllend, warten Griechenland, Spanien und Italien auf. Ihr Tourismusmotor ist angesprungen, viele neue oder renovierte Hotels zeigen sich. Nach vier Jahren des fehlenden realen Austausches haben viele Gesichter, ob bei Ausstellenden oder Fachbesuchenden, geändert. Eine Devise in diesem Jahr: das Netzwerk neu aufbauen, die neuen Kontakte kennenlernen.

Auch zahlreiche Schweizer Reiseprofis treffen wir am ersten ITB-Messetag an und befragten sie gleich nach ihren ersten Eindrücken und der Bedeutung der ITB für sie - hören Sie Ruth Landolt (asia365), Tobias Pogorevc (Helvetic Airways), Fabio Merki (Ozeania Reisen), Stephan Amstad (Fespo) und Simon Bosshart (Schweiz Tourismus):

(GWA)