Tourismuswelt

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In einem Nationalparkt in Südafrika wurde ein Niederländer von einer Schlange überrascht. Bild: Meg Jerrard

Strandabfall zurück ins MeerSchlange beisst Tourist in Genitalien

Auch das ist diese Woche in den Tourismushochburgen und an den Stränden der Welt passiert.

Böse Überraschung auf dem WC

Ein Niederländer hat sich seine Ferien in Südafrika anders vorgestellt. Eigentlich bereiste er das Land, um sich zu erholen. Doch der Gang auf eine Toilette in einem Naturschutzgebiet endete für ihn extrem unangenehm. Er sah nämlich nicht, dass sich im Klo eine Gebänderte Kobra befand. Als er sein Geschäft erledigt, beisst ihm die Schlange in die Genitalien. Es dauerte drei Stunden, bis der 47-jährige Tourist mit dem Helikopter in eine Spezialklinik gebracht wurde. Diese Wartezeit war von qualvollen Schmerzen geprägt, denn die Gebänderte Kobra gilt als Giftschlange. Laut dem Arztbericht von «Urology Case Reports» verspürte er ein brennendes Gefühl in den Genitalien. Zudem hatte er einen Schmerz, der durch die Leiste, bis die obere Brust aufstieg. Ganze acht Dosen Giftantiserum und eine Tetanusprophylaxe wurden dem Niederländer verabreicht, um ihn zu retten. Beinahe wären sein Penis und seine Hoden abgestorben. Die Ärzte mussten operativ das abgestorbene Gewebe, welches von der Haut bis zu den Samenleitern reichte, entfernen. Er wurde schliesslich für weitere Untersuchungen in sein Heimatland zurückgebracht. Was lernen wir daraus? Die Ärzte raten:  «Betätigen sie die Spülung, bevor sie sich in einem Land auf die Toilette setzen, das berüchtigt für seine Schlangen-Population ist!» [gelesen bei Nau.ch]

Teures Bier

Zwei Touristen aus den USA hatten in Rom eine dumme Idee: In der Nacht schlichen sie sich in das Kolosseum, um dort gemütlich ein Bierchen zu trinken. Die beiden 24- und 25-jährigen Männer wurden jedoch von der Polizei erwischt. Die Aktion kostet die Reisenden nun 800 Euro (841 Franken) Busse. Wie sich das Paar Zugang zum 2000 Jahre alten Gebäude machten, ist nicht bekannt. [gelesen bei Nau.ch]

Müll vom Strand zurück ins Meer

Die nachfolgend geschilderte Aktion sorgt derzeit für Kopfschütteln. Eine dänische Gemeinde hat umgerechnet rund 140'000 Franken in die Hand genommen, um den Strand in Slagelse von Seegras und Abfall zwei Mal wöchentlich mit einem Bulldozer zu reinigen. Was erstmal vorbildlich und wunderbar klingt, soll sich als Flop erweisen. Denn Anschliessend wurde der gesamte Müll zurück in die Tiefe des Meeres geworfen. Dies sorgte natürlich für Entsetzen bei Umweltexperten. Professor Torkel Gissel Nielsen vom Dänischen Technischen Institut bezeichnete das Vorgehen als «völlig idiotisch». Der Bürgermeister rechtfertigt sich damit, dass die Strandbesucher einen ordentlichen und sauberen Strand wie an Feriendestinationen in Südeuropa wünschen. Er sagt ausserdem, dass grosse Plastikteile nicht im Meer versenkt würden - und kleine Abfälle wie Zigarettenstummel so oder so im Meer landen... [gelesen bei Vice]

Willkommen im Sex-Himmel

Das US-Unternehmen Love Cloud hat ein aussergewöhnliches Angebot lanciert: Sex im Flugzeug über Las Vegas. Dazu hat die Airline eine zweimotorige Cessna in ein romantisches Nest für zweisame Stunden verwandelt. Bis zu sechs Passagiere können gleichzeitig auf der hergerichteten Liegefläche beisammen sein und Zärtlichkeiten austauschen. Ein Flug von Dreiviertelstunden kostet rund 920 Franken. Nach dem Flug wird ein Mitgliedszertifikat für den Mile High Club ausgestellt sowie eine Mitgliedskarte verteilt. [gelesen bei 20 Minuten]

Wenn die Hoffnung siegt

Letztes Jahr besuchte die kleine Naomi Pascal gemeinsam mit ihren Adoptiveltern den Glacier National Park in Montana, USA. Auf einem Wanderweg verlor das 5-jährige Mädchen ihren Teddybären. Das Plüschtier war das erste Geschenk, das ihre Eltern ihr vor der Adoption in das äthiopische Waisenhaus schickten - und es war auf allen Reisen mit dabei. Umso verzweifelter war das Mädchen, als sie den Bären verlor. Doch dank eines Aufrufes auf Facebook, der über 12'000 Likes erhalten hatte, sowie eines Park-Ranger und einem Freund der Familie, konnte das Plüschtier ein Jahr später wieder zur Besitzerin zurückgebracht werden. «Es ist einfach eine Geschichte von Hoffnung und Freundlichkeit und von Menschen, die zusammenarbeiten», sagt der Vater Ben Pascal. «Es hat die Herzen der Menschen berührt. Sie gab ihnen Hoffnung. Es gab ihnen das Gefühl, dass es etwas Gutes in der Welt gibt, und ich glaube, dass es das gibt.» [gelesen bei Huffpost]

(NWI)