Tourismuswelt

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Ein einziger Mensch ist im November nach St. Helena gereist. Bild: Hector Periquin

Der einzige St. Helena-Tourist im November stammt aus...

...der Schweiz. Und macht damit gleich 100 Prozent der Ankünfte aus.

Die Tourismusstatistik der Südatlantik-Insel St. Helena hat schon besser ausgesehen. Im November 2020 hat aufgrund der Corona-Krise gerade einmal eine Person die Destination bereist. Der Tourist hatte das Paradies wortwörtlich für sich allein und stammt aus der Schweiz. Gereist ist er mit Hilfe der Marke «Inselwelten.ch». Urs Steiner, Geschäftsführer der auf St. Helena spezialisierten Marke Inselwelten.ch, erklärt: «Der aus der Schweiz stammende Gast scheint nach ersten Rückmeldungen den fünfwöchigen Aufenthalt sehr genossen zu haben. Die zwei Wochen im Quarantänecamp ermöglichte das Knüpfen vieler Kontakte und die anschliessenden drei Wochen waren anscheinend ausgefüllt mit dem vorgebuchten Reiseprogramm, zusätzlichen Touren und der Pflege der neu gewonnen Freunde.»

Auch in den nächsten Monaten sei keine Steigerung der ankommenden Touristen zu erwarten. Die wöchentlichen Flüge von Johannesburg nach St. Helena sind bis auf Weiteres eingestellt. Wann Airlink die Flugverbindung wieder aufnimmt ist noch nicht bekannt. Als Überbrückung hat die Regierung von St. Helena seit dem Sommer 2020 und bis und mit Januar 2021 einmal monatlich einen Charterflug von London nach St. Helena organisiert. Möglicherweise wird die Regierung von St. Helena anstelle der Charterflüge ab London im 2021 Charterflüge ab Südafrika bestellen, um mindestens eine minimale Erreichbarkeit der Insel zu gewährleisten.

Allerdings müssen alle Neuankömmlinge - egal ob Einheimische oder Besucher - 14 Tage in Quarantäne. Deshalb muss man sich in absehbarer Zukunft wohl keine Sorgen machen, dass zu viele Touristen auf St. Helena sich tummeln. Für jemand, der aber jetzt etwas Zeit hat, wäre es eigentlich die ideale Zeit, die Insel zu besuchen.

(NWI)