Tourismuswelt

Auf einem KLM-Flug kam es kürzlich zu einer Schlägerei - wegen einer Maske... Bild: Michael Fousert

Masken-Zoff auf KLM-Flug - Tourist zerstört 200 Jahre alte Statue

Auch das ist diese Woche in den Tourismushochburgen und an den Stränden der Welt passiert.

Schlägerei auf KLM-Flug

Und schon wieder gibt es eine Schlägerei im Flugzeug. Der Grund: Zwei betrunkene Männer, die sich zudem als Maskenverweigerer herausstellten und ihr «Recht auf Selbstbestimmung» auf einem KLM-Flug von Amsterdam nach Ibiza mit Fäusten zu verteidigen versuchten. Andere Passagiere mussten der Crew helfen, die Schläger dingfest zu machen. Bei der Ankunft in Spanien wurden die beiden Briten gleich von der Polizei abgeholt. Die unschönen Bilder zur Bordschlägerei gibt's im Tweet unten.  [gelesen bei Blick].

SOS-Hilferuf

Was klingt wie ein Abenteuerfilm am Freitagabend im Fernseher, ist für drei Segler die pure Realität. Die drei wurden nämlich im Westpazifik auf der kleinen, komplett abgeschiedenen Insel Pikelot Island in Mikronesien gefunden. Dank ihres in den Sand gemalten Hilferufes «SOS» konnten die Schiffsbrüchigen gerettet werden. Ein Schiff der australischen Marine sowie Militärflugzeuge aus Australien und den USA hätten die Abenteurer auf Pikelot Island lokalisiert, teilte das Verteidigungsministerium am Montag in Canberra mit. Die Segler kamen offenbar mit ihrem sieben Meter langen Boot auf dem Weg zum Pulap Atoll vom Kurs ab und später ging ihnen der Treibstoff aus. Alle seien in guter Verfassung und bereits von einem Hubschrauber aus mit Lebensmitteln und Wasser versorgt worden. Ein mikronesisches Patrouillenschiff sei auf dem Weg zur Insel, um die Männer abzuholen. [gelesen bei: focus.de]

Tanklaster kollidiert mit Aeroflot-Flugzeug

Auf dem russischen Flughafen in Moskau Sheremetyevo rammte ein Tankfahrzeug ein Airbus A321 von Aeroflot. Die Maschine wurde dadurch so sehr beschädigt, dass die Nase des Fliegers starke Beulen und einen Riss aufweist. Deshalb kann das Flugzeug zurzeit nicht abheben. Noch schlimmer dran ist aber das Fahrzeug: Bilder zeigen, dass das Dach vollständig eingedrückt ist. Der Fahrer erlitt dadurch Verletzungen. Laut einer Mitteilung des Flughafens war das Flugzeug geparkt, es befanden sich weder Crew noch Passagiere an Bord. Der Vorfall wird aktuell untersucht. [gelesen bei Aerotelegraph]

Innere Verletzungen wegen Walhai

Gemeinsam mit Walhaien zu tauchen ist eine beliebte Aktivität bei Touristen in Australien. Doch kürzlich endet der Schnorchelausflug für eine 29-jährige Frau im Ningaloo-Riff im Spital. Als sie mit einer Reisegruppe unterwegs ist, wird sie plötzlich vom Schwanz eines Walhais geschlagen. Sofort wird sie in der Stadt Exmouth behandelt und später in ein Krankenhaus in Perth geflogen - ihr Zustand sei ernst, aber stabil. Walhaie können bis zu 18 Meter lang werden und sind sowohl die grösste Fisch- als auch Haiart. Trotz ihrer Grösse gelten die Tiere typischerweise als sanfte Wesen. Die Frau kam dem Hai vermutlich zu nahe. [gelesen bei BBC]

Wer nicht mitdenkt, muss zahlen

Hier zeigt ein österreichischer Tourist gerade wenig Respekt gegenüber einer 200 Jahre alten Statue - und dies wegen einem Foto, welches er wahrscheinlich sowieso nie wieder anschauen wird. In einem italienischen Museum legte sich der Mann für ein Selfie auf eine 200 Jahre alte Canova-Statue. Dabei brachen zwei Zehen ab - wie viel dieser Schaden kosten wird, ist noch nicht bekannt. Sicher ist, das es ein sehr teures «Foto» sein wird. Der Übeltäter meldete den Vorfall nicht gleich und verliess schweigend das Museum. Dank den Überwachungskameras und dem Anmeldeformular konnte der Täter jedoch schnell gefunden werden. [gelesen bei: focus.de]

Airbnb Hosts für religiösen Ritus missbraucht

Ein Schottin vermietete jüngst über Airbnb ihr Landhaus in den Highlands an eine Gruppe von 7 Personen. Nachdem ein Nachbar sie darauf hinwies, dass 12 Autos vor Ort seien, machte sie sich mit ihrem Mann ein Bild der Situation vor Ort: Mindestens 30 Personen hielten sich auf dem Grundstück auf, einige davon zelteten im Garten und hatten Möbel aus dem Haus nach aussen geschafft. Und jetzt wird es seltsam: Alle Spiegel waren abmontiert und auf einem Tisch fanden sich eine Kriegs-Axt und ein Langschwert, derweil die Männer bei einem nahe gelegenen Strand beteten. Voraussichtlich mal wieder ein Grüppchen von religiös Durchgeknallten, welche ihre Meetings statt regelkonform lieber privat - aber damit Airbnb-regelwidrig - abhalten. Die ursprünglichen 7 Buchenden wurden von Airbnb verbannt. [gelesen bei MSN]

(JCR/NWI/NIM)