Tourismuswelt

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Derzeit batteln sich die Museen weltweit, wer das Kunstwerk mit dem schönsten Hintern hat... Bild: Jon Butterworth

Auf der Suche nach dem schönsten Po - Herrenloses Boot auf der Limmat

Auch das ist diese Woche in den Tourismushochburgen und an den Stränden der Welt passiert.

Skurriler Museums-Wettbewerb

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass Kreativität keine Grenzen kennt. Weil die Museen weltweit unter geringen Besucherzahlen leiden, müssen sie nun auf andere Weise auf sich aufmerksam machen - zum Beispiel über den Kurznachrichtendienst Twitter. Dort ist nämlich eine neue Challenge entfacht: Unter dem Hashtag #BestMuseumBum wird nach dem schönsten Museums-Po gesucht. Nun kursieren also Tausende Fotos von Kunstwerken, die von hinten fotografiert wurden. Die Challenge ins Rollen gebracht hat das Yorkshire Museum mit dem Abbild eines römischen Sportlers. Daraufhin posteten viele andere Museen Popos einzigartiger Skulpturen – teils perfekt geformt, teils deformiert. Andere wiederum teilten kuriose Po-Zeichnungen und -Gegenstände. [gelesen bei Reisereporter]

Mit Waffen und Weed ins Disney World

Für was zur Hölle braucht man bei einem Besuch des Disney World bitteschön zwei Pistolen und Cannabis? Eine Mutter aus dem US-Bundesstaat Georgia wurde kürzlich im Walt Disney World verhaftet, weil sie zwei Pistolen und Marihuana in der Wickeltasche ihres Kindes mitführte. Für was sie die verbotenen Gegenstände benötigt hätte, ist nicht bekannt... [gelesen bei Travelpulse]

Hat er seine Frau über Bord geworfen?

Das ist eine Geschichte, welche aus einem Horrorfilm stammen könnte: Ein Deutscher reist am 9. Februar 2017 gemeinsam mit seiner Eherfrau und den beiden Söhnen nach Civitaveccia, um dort eine 12-tägige Kreuzfahrt durchs Mittelmeer zu unternehmen. Doch kurz darauf verschwindet seine chinesischstämmige Frau spurlos. Als der Mann nach der Reise auscheckt, um mit seinen Kindern an den Wohnort nach Dublin zu fliegen, wird er am Flughafen verhaftet. Rund zwei Jahre später kommt es nun zum Prozess in Italien: Daniel B. soll seine Frau an Bord getötet und die Leiche in einem Koffer über Bord geworfen haben. Jedoch bestreitet er die Tat.

Die Staatsanwaltschaft wiederum ist überzeugt, dass Xing Lei Li nach dem ersten Landgang starb. Augenzeugen hatten berichtet, dass sich das Ehepaar in einem Geschäft heftig stritt und der Ehemann sogar mit einem Schuh nach seiner Frau warf. Am nächsten Tag wurde die Chinesin das letzte Mal beim Abendessen lebend gesehen. Er selbst sagt aus, dass sich seine Frau von ihm trennen wollte und zurück in ihr Heimatland reiste, weil sie dort eine Affäre hatte. Im Übrigen sei sie immer eine «merkwürdige Persönlichkeit» gewesen, deshalb habe er sie auf dem Schiff auch nicht als vermisst gemeldet. Die Überwachungskameras auf der «MSC Magnifica» ergaben keine konkreten Hinweise darauf, ob und wie sich Daniel B. seiner Frau entledigt haben könnte. Es gibt nur Foto-Sequenzen, die den Deutschen mit Kratzern im Gesicht zeigen sollen.

Eine Leiche wurde bis heute nicht gefunden – obwohl zwischendurch in Rimini ein Koffer mit einer Leiche angeschwemmt wurde. Doch die Tote war ein russisches Model. Während der Mann in Untersuchungshaft sass, wurde die Tür seines Hauses in Dublin eingetreten und das Schloss ausgetauscht. Und wenige Monate nach dem Verschwinden seine Frau wurde die Kreditkarte der verschwundenen Chinesin auf einer Maut-Autobahn in Irland belastet. Nach einer 14-monatigen U-Haft soll sich Daniel B. inzwischen wieder in Deutschland befinden. [gelesen bei Bild]

Herrenloses Boot auf dem Zürichsee

In der Zürcher Letten-Badi herrscht im Sommer Hochkonjunktur - Hunderte von Menschen geniessen dort wie warmen Tage und einen erfrischenden Sprung in die Limmat. Kürzlich sorgt dort jedoch ein Mann für Aufregung. Der 35-jährige fährt zuerst im Zickzack zwischen den Badegästen durch und bringt diese so in erhebliche Gefahr. Als wäre das nicht genug, springt der Mann samt Kleider vom fahrenden Boot ins Wasser. Das Boot fährt schliesslich im Kreis weiter, bis ein anderer Badegast heldenhaft darauf springt um es zu stoppen. Glücklicherweise wurde bei diesem Vorfall niemand verletzt. [gelesen bei Blick]

Tourist will Autobahn zu Fuss überqueren - tot

In Spanien ereignete sich kürzlich ein tragischer Unfall: Der Ire Josh Begley-Taylor und seine Kumpels versuchten aus noch ungeklärten Gründen die Autobahn zu Fuss zu überqueren, als sie von einem Auto überfahren werden. Der 21-jährige erlag dabei seinen Verletzungen, sein Freund erlitt einen Beinbruch. Die Gruppe aus Dublin war gerade einmal 24 Stunden im Land.

Der Fahrer wurde von der Polizei auf Alkohol und Drogen getestet - beide Ergebnisse sind negativ. Der Unfall ereignete sich auf Kilometer 174, auf der Höhe von Puerto Banus an der Costa del Sol. Brisant: Es ist das zweite Mal innert einem Monat, dass in Spanien jemand beim Überqueren der Autobahn in Spanien stirbt. Vor ein paar Wochen verstarb eine Person auf der A-7, als sie von einem Lastwagen überfahren wurde. [gelesen bei The Olive Press]

(NWI)