Tourismuswelt

In Lopburi, einem Touristenort nördlich von Bangkok, waren neulich hunderte Affen auf Raubzug durch den Ort unterwegs. Bild: Twitter / @NewTmrw

Affen-Invasion in Asien – Aus Wasser wird Wein

Auch das ist diese Woche in den Tourismushochburgen und an den Stränden der Welt passiert.

Affen fallen über thailändischen Touristenort her

Das nennt man wohl eine aussergewöhnliche Konsequenz der Coronavirus-Krise: In Lopburi, einem Touristenort nördlich von Bangkok, waren neulich hunderte Affen auf Raubzug durch den Ort unterwegs, offenbar auf der Suche nach Bananen und weiteren Nahrungsmitteln. Die Einheimischen gehen davon aus, dass das Ausbleiben vieler Touristen, welche normalerweise die Affen mit Bananen und dergleichem füttern, Letztere dazu geführt hat, selber auf Nahrungssuche in der Stadt zu gehen - und dies offenbar recht aggressiv. [gelesen bei Newsparliament, inklusive Bild der Affenhorde]

Strand mit toten Delfinen übersät

Im afrikanischen Namibia in der Stadt Lüderitz sorgten diese Tage rund 90 Delfinkadaver für Aufregung. Die Schwarzdelfine wurden in eine einsame Meeresbucht in der Nähe der Stadt angespült. Eine Meeresbiologin hat Vermutungen, wieso sich die Tiere in die Bucht verirrten. Ein verletztes oder krankes Tier sei an Land geschwommen und die anderen seien ihm gefolgt. Ein ähnliches Phänomen sei vor vier Jahren in der ehemaligen deutschen Kolonie im Südwesten Afrikas beobachtet worden. [gelesen bei Nau.ch]

Vater lässt Tochter am Flughafen sitzen

Es sollte für den Mann eine entspannte Reise mit seiner Tochter, der neuen Frau und ihren zwei kleinen Kindern werden. Doch es kam anders. Als die Truppe am Flughafen den Check-In machen wollte, bemerkte die Airline, dass der Pass seiner 14-jährigen Tochter nur noch zwei Monate gültig ist und sie deshalb nicht mitfliegen darf. Also musste der Herr eine schwere Entscheidung treffen: Entweder er lässt den Teenager alleine zurück oder seine Partnerin muss mit ihren Kindern ohne ihn verreisen. Er entschied sich für ersteres und rechtfertigt sich damit, dass seine Ex-Frau den Umstand hätte bemerken müssen. Seine Tochter blieb schliesslich traurig am Flughafen zurück, bis sie vom Grossvater abgeholt wurde und hat seither nicht mehr mit ihrem Vater gesprochen. [gelesen bei Reisereporter]

Diebe ergattern fette Beute

Zwischen sieben und zehn Räuber machten am chilenischen Flughafen Santiago de Chile den Fang ihres Lebens. Mit zwei Fahrzeugen sind sie in den Frachtbereich des Flughafens eingedrungen und stahlen umgerechnet mehr als 15 Millionen Schweizer Franken. Dabei wurden zwei Wachmänner verletzt. Im Anschluss begab sich die Gruppe auf die Flucht. Die Polizei hat die Verfolgung aufgenommen. Bereits im Jahr 2014 kam es zu einem ähnlichen Überfall, wo die Täter 6,5 Millionen Schweizer Franken ergaunern konnten. [gelesen bei Aero]

Plötzlich fliesst Wein aus dem Wasserhahn

Es ist der Traum eines jeden Weinliebhabers: Auf einmal fliesst das Genussgetränk aus dem Wasserhahn in der Wohnung. Was nach Einbildung klingt, ist wirklich so passiert. Statt Wasser floss im italienischen Dorf Castelvetro di Modena plötzlich Rotwein aus den Hähnen der Einwohner. Schuld daran war ein technischer Defekt bei einem lokalen Weingut. So floss plötzlich «Lambrusco» anstelle von Wasser durch die Leitungen. Das Beste: Der Wein war bereits zum abfüllen bereit, sodass er keine hygienischen oder gesundheitlichen Gefahren mit sich brachte. In diesem Sinne: Prost! [gelesen bei Unilad]

Auch Sexpartys fallen dem Coronavirus zum Opfer

Nun ja, liegt ja auf der Hand: Sex ohne Körperkontakt ist nicht wirklich möglich. In Zeiten des «Social Distancing» und der Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus sind deshalb Sexpartys, ob spontan oder organisiert (auch dafür gibt es touristische Unternehmen), eher nicht zu empfehlen, auch wenn das Coronavirus eigentlich rein sexuell nicht übertragbar ist. Das könnte auch Auswirkungen auf die Dating-Szene haben, welche wohl bis auf Weiteres ebenso heruntergefahren wird wie das Reisen. [gelesen bei The Guardian]

(NWI)