Tourismuswelt

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Dürfen wir vorstellen: Mit dieser Jacke bleiben Ihnen künftig andere Touristen fern. Bild: Leonardo Hotels

Diese Jacke hält andere Touristen fern - Drohne liefert australischem Paar Wein auf Quarantäne-Schiff

Auch das ist diese Woche in den Tourismushochburgen und an den Stränden der Welt passiert.

Paar bestellt per Drohne Wein auf Quarantäne-Schiff

Not macht bekanntlich erfinderisch. Auf dem Quarantäne-Schiff «Diamond Princess», das zurzeit vor der japanischen Küste liegt, sind laut einem australischen Paar die Alkoholvorräte ausgegangen. Dabei hätten es die Passagiere doch mit all diesen Strapazen erst recht verdient, sich einen guten Tropfen zu genehmigen. Doch wie bringt man den Wein auf das Schiff, wenn das Schiff weder verlassen noch betreten werden kann? Genau, per Drohne! Jan und Dave Binskin wandte sich an den Naked Wine Club, der dem Ehepaar zwei Kisten Wein per Drohne aufs Schiff lieferte. «Die japanische Küstenwache hatte keine Ahnung, was zum Teufel vor sich ging», schrieb das Paar auf Facebook, sichtlich erfreut und mit jeder Menge Wein-Emojis. Die Lieferung scheint den beiden gut zu tun, denn in den Folgetagen posteten die beiden immer wieder Bilder vom Wein und fragten: «Glauben die Menschen noch an Märchen?» Schön, dass das Ehepaar trotz den Umständen so positiv ist. [gelesen bei Stern]

Wir präsentieren den «Space Optimiser»

3,5 Millionen Briten haben London noch nie besucht, wie eine Umfrage der Hotelkette Leonardo Hotels ergeben hat. 21 Prozent von ihnen geben an, dass es daran liegt, dass die Stadt zu hektisch und überfüllt ist und andere Menschen deshalb oft zu nahe kommen. Nun hat das Unternehmen eine Lösung dafür entwickelt: Den «Space Optimiser». Die Jacke sieht auf den ersten Blick aus wie eine gewöhnliche Bomberjacke. Beim genauen Hinschauen fällt jedoch auf, dass sie von einem Plastik überzogen ist, der aufgeblasen werden kann und einem so andere Menschen beim Stadtbummel zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten oder bei der Fahrt in der U-Bahn vom Leib hält. Bislang ist der «Space Optimiser» ein Prototyp. Wer das Reisegadget für die Öffentlichkeit zugänglich machen will, sollte folgendes fleissig twittern: #SpaceOptimiser @leonardostpauls @leonardoldncity @leotowerbridge. Wer weiss, vielleicht wird der Platzschaffer ja schon bald der neue Renner. [gelesen bei Leonardo Hotels]

Hat Ciara das Monster von Lochness angespült?

Sturm Ciara hat in Schottland ein gigantisches Skelett an einen Strand gespült. Sofort haben Einheimische spekuliert, dass es sich um die Überreste des mythischen Monsters von Loch Ness handeln könnte - obwohl der berüchtigte See rund 193 Kilometer entfernt liegt. [gelesen bei Mirror]

Diese 4 «absoluten Idioten» hatten Glück im Unglück

John Stevenson, dem Chef eines schottischen Rettungsteams, standen die Haare zu Berg, als er mit seinem Team eine vierköpfige Wandergruppe während dem Sturmtief «Ciara» vom Ben Nevis, dem höchsten Berg Grossbritanniens, retten musste. Die jungen Männer waren lediglich in Turnschuhen und Trainerhosen und ohne Eispickel oder Karte unterwegs, als sie vom Sturm überrascht wurden. Die Männer sassen etwa 400 Meter vom Gipfel bei der Stelle Coire Eòghainn fest, während um sie herum Orkanböen mit 130 Kilometern pro Stunde fegten. Die gefühlte Temperatur betrug minus 20 Grad, also setzten sie einen Notruf ab. Sofort rückten 22 Freiwillige Helfer aus. «Diese Typen hätten die Nacht nicht überlebt, auf keinen Fall», ist sich Chef Stevenson sicher. Sein Team habe das eigene Leben aufs Spiel gesetzt und hervorragende Arbeit geleistet, um diese «absoluten Idioten» zu retten. Wie es den Wanderern geht, ist nicht bekannt. Sie befinden sich zurzeit im Krankenhaus in Belford. «Ich habe seither nicht mehr mit ihnen gesprochen, weil sie offenbar traumatisiert sind. Aber ich habe vom Krankenhauspersonal gehört, dass sie dankbar sind, noch am Leben zu sein», führt Stevenson aus. [gelesen bei Heute]

Ex-Pilot erobert mit seinem Frettchen die Welt

Der 25-jährige Charles Hammerton hat ein schwarzes Jahr hinter sich: Er verlor in dieser Zeitspanne gleich drei geliebte Menschen, nämlich seine Mutter, seine Adoptivmutter und seinen besten Freund. Kein Wunder, dass der junge Mann aus Cornwall mit Depressionen und Suizidgedanken kämpfte. Bevor diesese aber Überhand nahmen, entschliess er sich sein Leben auf den Kopf zu stellen. Er kündigte seinen Job als Pilot bei der Royal Air Force, verkaufte sein ganzes Hab und Gut und schuf sich vom Erlös von umgerechnet rund 19'000 Schweizer Franken einen Van an. Damit plante er eine Europa-Reise. Ebenfalls mit im Gepäck: Sein geliebtes Frettchen Bandit. Laut Charles war das herumreisen mit seinem Haustier super einfach: «Er hatte eine Leine und ein Halsband wie ein Hund. So lief er kilometerweit, was für Frettchen ziemlich einzigartig ist. Wenn ihm kalt wurde, sprang er in meine Jacke und wenn ihm heiss war, sprang er ins Wasser!» Die beiden ungleichen Freunde erkundeten zusammen 14 europäische Länder und durch die Reise verbesserte sich nicht nur Charles' mentale Gesundheit sondern er bezeichnet den Trip heute als die beste und befreiendste Erfahrung in seinem ganzen Leben. [gelesen bei Boredpanda]

(TN)