Tourismuswelt

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Auf dem berühmten Markusplatz in der Stadt Venedig steht zurzeit das Wasser. Bild: Twitter / @CristianBonetto

Venedig versinkt vorübergehend

Es ist wieder einmal Hochwasser in der Lagunenstadt Venedig. Grund dafür sind starker Regenfall, Wind und die Gezeiten.

Die italienische Wasserstadt Venedig liegt gerade einmal einen Meter über Meer, keine Überraschung ist es also, wenn von Zeit zu Zeit von «acqua alta a Venezia» die Rede ist. Das Phänomen wurde von den Venezianern selbst ernannt und bedeutet so viel wie Hochwasser. Seit heute Montag (11. November) ist die Stadt nämlich teilweise geflutet.

Die Behörden erwarten im Verlaufe des Tages Überschwemmungen von in einer Höhe von mehr als 110 Zentimetern. Bis Morgen soll dann der Höchststand von 125 Zentimetern erreicht werden, wie Wetterexperten berichteten. Es wurden bereits Vorkehrungen getroffen, um die Passanten und Touristen trocken zu halten. So sind in den Gassen Holzstege angebracht. Die Einheimischen hingegen behelfen sich mit einfachen Brückenkonstruktionen aus Holzplanken.

Verantwortlich für das Hochwasser in Venedig ist eine Kombination aus starkem Regen, Wind und Gezeiten. In ganz Italien gibt es derzeit starke Niederschläge. In Rom regnete es heftig, dabei kam es auf einigen Verkehrsachsen zu Überschwemmungen. Die ganze Woche lang wird mit Unwettern im Land gerechnet, wie «Cash» berichtet.

(NWI)