Tourismuswelt

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Auf dem Vulkan Cotopaxi, rund 50 Kilometer südlich der Hauptstadt Ecuadors, kam eine Schweizerin bei einem Unfall ums Leben. Bild: Alejandro Vasquez

Schweizerin fällt in Gletscherspalte und stirbt

Als sich bei einer Wandertour auf dem Vulkan Cotopaxi in Ecuador eine Gletscherspalte öffnet, stürzt eine Schweizerin in den Tod. Zwei weitere Personen werden verletzt.

Eine Gletschertour auf dem aktiven Vulkan Cotopaxi im südamerikanischen Land Ecuador endete für eine Reisende aus der Schweiz tödlich. Laut mehreren lokalen Medienberichten öffnete sich unter der Wandergruppe plötzlich eine Gletscherspalte. Eine 57-jährige Wanderin sowie zwei weitere Wanderer im Alter von 50 und 58 Jahren aus der Schweiz schafften es nicht, sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Alle drei stürzten in die Tiefe.

Zum tragischen Unfall kam es um 6 Uhr morgens (Lokalzeit) auf einer Höhe von rund 5400 Metern über Meer. Die Rettungskräfte borgen zwei der Abgestürzten verletzt, für die Frau kam jede Hilfe zu spät – sie war bereits am Unfallort verstorben. Einer der Verletzten wurde per Helikopter in ein Spital geflogen, während der Rest der Wandergruppe in eine Berghütte gebracht wurde.

Der tödliche Unfall ereignete sich gestern (3. November). Bereits zwei Tage zuvor hat die von zwei lokalen Bergführern begleitete Wandergruppe ihren Eintritt in den Nationalpark Cotopaxi mit dem 5897 Meter hohen Vulkan angemeldet. Er ist der zweithöchste Berg Ecuadors und gehört zu den höchsten aktiven Vulkane der Welt.

(TN)