Tourismuswelt

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Das Mini-Pony «Flirty» entzückte die Mitreisenden auf einem Flug der American Airlines. Bild: Instagram/flirty.the.mini.service.horse

Ein Pony auf ReisenQueen Elizabeth veräppelt Touristen

Auch das ist diese Woche in den Tourismushochburgen und an den Stränden der Welt passiert.

Mini-Pony auf dem Flug von American Airlines

Ja, Sie haben richtig gelesen. Kürzlich flog ein Miniatur-Pferd in der Kabine eines Fluges der American Airline von Chicago nach Omaha in der Kabine mit. Doch wie kam es zu dieser Situation? Das Pony ist als «Emotional Support Animal» registriert, also ein Begleittier, das seine Besitzerin in stressigen Situationen seelisch unterstützt und beruhigt. In den meisten Fällen übernehmen diese Aufgabe Hunde – in Abrea Hensleys Fall ist dies aufgrund ihrer Hundehaar-Allergie nicht möglich. Die Fluggesellschaft machte eine Ausnahme und erlaubte das Pony auf dem Flug, denn normalerweise sind nur Hunde oder Katzen zugelassen. Mitreisende waren ebenso verblüfft wie die Crew, die nach der überstandenen Reise noch für Fotos mit dem kleinen Pferd posierte. Obwohl andere Airlines die Regelungen für «Emotional Support Animals» ähnlich handhaben, kommt es immer wieder zu skurrilen Situationen mit Tieren im Flugzeug. [gelesen bei Morgenpost]

Mit ungewöhnlichem Gepäck auf den Mont Blanc

Matthew Disney, ein Veteran der Royal Marine aus Nordwestengland, versuchte neulich, mitsamt einem Rudergerät auf den Schultern den Mont Blanc - also den höchsten Berg Westeuropas – zu erklimmen. Sein Ziel war es, auf der Bergspitze zu rudern, um Geld für Veteranen zu sammeln. Weil sich aber in der Nähe des Gipfels die Wetterbedingungen drastisch verschlechterten, konnte  Disney die Maschine nicht bis zum Ziel auf 4810 Metern über Meer tragen. So stellte er sie kurzerhand bei einem Unterstand auf 4418 Metern ab – ganz zur Missgunst des örtlichen Bürgermeisters Jean-Marc Peillex von Saint-Gervais Les Bains. Dieser beschwerte sich nämlich, dass das Gerät mit dem Helikopter geborgen werden muss und kündigte an, die Rechnung an die Englische Botschaft in Paris zu senden. Damit Disney Europa verlassen kann, muss der ausstehende Betrag von umgerechnet rund 2000 Franken zuerst beglichen werden. [gelesen bei BBC]

Influencer nutzen Bahamas-Katastrophe für Eigenwerbung

Mit sexy Bikinifotos aus den Bahamas-Ferien Mitgefühl für die Opfer von Hurrikan Dorian auf den Inseln ausdrücken: Ist das aufrichtig gemeint oder steckt hier bloss Selbstvermarktung dahinter? Wenn es nach den Followern der Influencerin Tatiele Polyana geht, ist letzteres der Fall. Sie lud nach der Katastrophe ein Foto auf ihren Insta-Account, darauf ist sie knapp mit einem Bikini bekleidet im glasklaren Wasser zu sehen. Als Standort gab sie «The Bahamas» an und tippte folgende Beschreibung: «Mein Herz ist gebrochen. Vor ein paar Wochen hatte ich die Gelegenheit, dieses unvergleichlich klare Wasser kennenzulernen, wirklich ein Paradies, wie traurig ist es, die Verzweiflung der Menschen in den Videos zu sehen, so viele Häuser, Autos, Krankenhäuser und Orte, die alle von diesem verdammten Hurrikan verwüstet sind! Lasst uns für die #Bahamas beten.» Es dauerte nicht lange, bis sich ihre Fans empört zum Bild äusserten. So schrieb eine: «Dies ist ein sehr seltsames Foto, um deine Besorgnis über die Bahamas zu zeigen. Es scheint ehrlich gesagt eher so, als ob man den Hashtag für die Tragödie als Selbstdarstellung benutzt». Mittlerweile hat Polyana das Foto wieder gelöscht. [gelesen bei Foxnews]

Queen prankt Amerikanische Touristen

Es passierte, als die 93-jährige Königin mit ihrem Schutzbeauftragten Richard Griffin auf dem Gelände ihres Balmoral Castle in Aberdeenshire, Schottland, einen Spaziergang machte. Die beiden stiessen auf eine Gruppe amerikanischer Touristen. Diese fragten, ob die Queen hier in der Gegend wohne. Diese Frage bejahte die mit Kopftuch bekleidete Monarchin und so wurde die Gruppe noch neugieriger und wollte wissen, ob sie denn die Queen schon einmal getroffen hatte. Diese Chance nutzte sie um die Amerikaner zu veräppeln, gestikulierte zu Herrn Griffin und sagte: «Nein, aber dieser Polizist hat es.» Der Gruppe genügte diese Antwort und sie zog kurzerhand weiter, ohne zu wissen, dass sie gerade mit der Königin höchst persönlich sprachen. [gelesen bei DailyMail]

Notlandung wegen Powerbank

Auf dem Flug MU2809 von China Eastern zwischen Nanjing und Xiamen brach, kurz nachdem die Flughöhe nach dem Start erreicht war, ein Feuer in der Kabine des Airbus A320neo aus. Sofort füllte sich das Flugzeug mit Rauch und die beiden Piloten entschieden, eine Notlandung am Abflughafen einzuleiten. In der Zwischenzeit löschte die Crew das Feuer, das durch einen Schwelbrand in der Powerbank eines Passagiers ausgebrochen war. Glücklicherweise wurde beim Zwischenfall niemand verletzt, lediglich die Flugzeug-Innenwand wurde beschädigt. Um solche Vorfälle zukünftig zu vermeiden, sind die chinesischen Fluggesellschaften aufgefordert, die Sicherheitskontrollen zu verstärken. [gelesen bei Reisereporter]

(TN)