Tourismuswelt

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Unterschiedliche Schulen, dasselbe Diplom am Schluss: Wir stellen die Höheren Fachschulen für Tourismus in der Schweiz vor. Bild: Agence Olloweb

Sponsored Höhere Fachschulen sind die beste Vorbereitung für eine Karriere im Tourismus

In der Schweiz gibt es gleich vier Höhere Fachschulen für Tourismus, welche praxisbezogene Ausbildungen und ein Diplom auf Bachelor-Niveau bieten. Wir sagen, warum sich eine Ausbildung an einer dieser Schulen in jedem Fall lohnt.

Wie viele Absolventinnen und Absolventen von Höheren Fachschulen für Tourismus sind heute im Tourismus, oftmals aber auch in anderen Branchen, beruflich erfolgreich unterwegs? So genau weiss das niemand. Es sind aber viele. Sie haben vom bewährten Schweizer Modell der höheren Berufsbildung profitiert. Der Arbeitsmarkt nimmt die Diplomierten äusserst gerne auf, im Wissen, dass damit bestens ausgebildete Arbeitskräfte erhalten werden.

Wer eine Karriere im Tourismus anstrebt, hat in der Schweiz bereits bei der Ausbildung die Qual der Wahl: Gleich vier verschiedene Höhere Fachschulen, davon zwei mit zwei Standorten, stehen zur Auswahl, geografisch über die ganze Schweiz verteilt. Diese sind (alphabetisch geordnet):

  • HFT Luzern AG, Höhere Fachschule für Tourismus (HFT Luzern)
  • Höhere Fachschule für Tourismus Graubünden, Samedan (HFT Graubünden)
  • IST AG, Höhere Fachschule für Tourismus, Zürich (IST Zürich)
  • IST SA, École Supérieure de Tourisme, Lausanne (IST Lausanne)
  • Scuola specializzata superiore alberghiera e del turismo, Bellinzona (SSSAT Bellinzona)
  • Tourismusfachschule Bern-Oberland, Thun (TFBO)

Sie alle verbindet eines: Sie führen zum selben Diplom, nämlich jenem zum «Dipl. Tourismusfachmann/-fachfrau HF». Obwohl der Begriff «Bachelor» darin nicht enthalten ist, liegt dieser Abschluss auf Stufe 6 von 8 in der Einstufung des NQR Berufsbildung (Nationaler Qualifikationsrahmen). Immerhin: Seit Sommer 2016 gibt es einen automatischen Diplomzusatz, welcher auf Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch den Abschluss auf Wertigkeit eines Bachelor-Niveaus zertifiziert. Und da der NQR mit dem EQR (Europäischer Qualifikationsrahmen) kompatibel ist, hat der Abschluss europaweit Gültigkeit und Anerkennung.

In rot: Der Platz der Höheren Fachschulen in der Bildungslandschaft Schweiz. Bild: SBFI

Gleichwertig, aber anders

Gut zu wissen: Alle genannten Schulen unterliegen dem gemeinsamen Rahmenlehrplan des SBFI (Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation). Dessen Fundament bildet eine praxisnahe Ausbildung: Die Absolventinnen und Absolventen sind echte «Allrounder», mit einer Ausbildung in der Breite wie in der Tiefe. Das erhöht deren «Employability» und macht sie für Arbeitgeber so attraktiv. Laut einer vom bekannten Schweizer Ökonomen Rudolf Strahm publizierten Statistik gibt es, gemessen am Abschluss, in der Schweiz nirgends eine so tiefe Arbeitslosenquote wie bei Abgängern von Höheren Fachschulen.

Was die Höheren Fachschulen für Tourismus unter ihrer Ausbildung verstehen, wird im «Luzerner Tourismus Management Modell» veranschaulicht: Eine umfassende Tourismusausbildung zu den verschiedenen Incoming- und Outgoingthemen. Diese werden mit den Kernelementen von Management und Leadership verbunden und in den Raumdimensionen von lokal bis international angesiedelt. Nachhaltigkeitsdimensionen, Staat und Technologie bilden die Basis des Modells und neben den inhaltlichen Aspekten spielen Persönlichkeitsmerkmale wie Selbst- und Sozialkompetenz eine wichtige Rolle.

Die Ausbildung an einer Höheren Fachschule macht die Absolventinnen und Absolventen zu echten Allroundern, wie obiges Modell zeigt. Bild: HFT Luzern AG

Während also die Ziele und auch das Diplom dieselben sind, haben die Schulen allesamt unterschiedliche Schwerpunkte und Zielgruppen. Wer sich für eine Ausbildung an einer Höheren Fachschule interessiert, hat in den kommenden Monaten die Möglichkeit, in regelmässigen Abständen die Schulen, ihre Philosophie, ihr Angebot und ihre Spezialitäten kennen zu lernen, um für sich das optimal passende Angebot zu finden.

  • 3. Oktober: HFT Graubünden
  • 7. November: Tourismusfachschule Bern-Oberland (TFBO) Thun
  • 5. Dezember: IST Zürich
  • 9. Januar: HFT Graubünden (II)
  • 6. Februar: HFT Luzern
  • 5. März: IST Lausanne

Alle Höheren Fachschulen für Tourismus sind in der Interessensgemeinschaft IG-HFT vereint, pflegen untereinander den Austausch und setzen sich für gemeinsame Anliegen der Schulen und ihrer Studierenden ein. Am kommenden TTW in Zürich werden die Höheren Fachschulen erstmals einen gemeinsamen Auftritt an einer Messe haben. Das Ziel ist klar: Die Höheren Fachschulen in der Schweiz sollen generell, und insbesondere in Bezug auf die Tourismusausbildung, gestärkt werden.

(TN)