Tourismuswelt

privatjetpink.jpg
Pinks Privatjet legte in Dänemark eine Bruchlandung hin. An Bord befand sich unter anderen der Manager der Sängerin. Bild: Youtube.

Pinks Privatjet fängt FeuerMädchen verschwindet spurlos aus Ferienanlage

Auch das ist diese Woche in den Tourismushochburgen und an den Stränden der Welt passiert.

Pinks Privatjet geht in Flammen auf

Als der Privatjet von Sängerin Pink (39) in Aarhus (Dänemark) zur Landung ansetzte, fing der Flieger plötzlich Feuer. Die Cessna 560XL mit insgesamt zehn Personen brannte am Ende völlig aus. Dies berichtet der Dänische Fernsehsender «TV 2». Zuvor hatte Pink ein Konzert im norwegischen Oslo gespielt. Während die Sängerin mit dem Bus nach Dänemark reiste, flogen einige Crew-Mitglieder und Pinks Manager mit dem Privatjet. Alle Insassen konnten unverletzt aus dem Flugzeug geborgen werden. Die Maschine musste mit einem Kran abtransportiert werden - die Ursache für das Feuer wird derzeit ermittelt. (Gelesen bei nau.ch)

Bats on a plane

Gelegentlich wurden schon Schlangen an Bord von Flugzeugen gesichtet, was sogar Anlass zum Film «Snakes on a plane» mit Samuel Jackson in der Hauptrolle gab. Passagiere von Spirit Airlines kamen kürzlich in den Genuss der Variante «Bat on a plane»: Auf dem Flug von Charlotte nach Newark flog rund 30 Minuten nach Abflug plötzlich eine Fledermaus durch das Flugzeug, was einerseits zu Schrecken, andererseits zu Schlaumeiereien wie «Wir sitzen im Batmobile» führte. Nach fünf Minuten konnte die Fledermaus auf der Bordtoilette eingesperrt werden; der Flug wurde ohne weitere Beeinträchtigungen zu Ende geführt. Einige der Passagiere schafften es übrigens, das im Flugzeug herumfliegende Tier zu filmen. [gelesen bei HuffPost]

Mutter reist mit Pass von Tochter

Als eine Engländerin nach ihrem Flug von Bristol nach Sevilla im gebuchten Hotel ankam, staunte sie nicht schlecht, als sie plötzlich bemerkte, dass sie den Pass ihrer 22-jährigen Tochter in der Hand hielt. Bei der Sicherheitskontrolle und am Gate ihres gebuchten Ryanair-Fluges wurden offenbar die Sicherheitsstandards nicht eingehalten. Für den Security-Check am Flughafen Bristol ist lediglich ein gültiger Boarding-Pass Voraussetzung. Als die Dame später beim Abflug-Gate ankam, kontrollierten Swissport-Mitarbeiter den Namen auf dem Ticket und dem Pass wohl nicht richtig und so konnte die Frau das Flugzeug problemlos betreten. Auch die spanischen Grenzbeamten bemerkten den Fehler nicht. Erst beim Check-In im Hotel fiel das Ganze auf. Das Problem: So konnte die Britin nicht mehr nach Hause fliegen. Die Frau schlug der Airline vor, dass ihr Mann den Pass pünktlich zum nächsten Flug nach Sevilla an den Flughafen in Bristol bringen könnte - doch die Fluggesellschaft blockte ab. Die Frau hätte ins rund 160 Kilometer entfernte Malaga reisen müssen, um einen Notfallpass im Konsulat zu beantragen. Ihr Mann hatte eine bessere Idee: Er flog mit dem nächsten Easyjet-Flug nach Spanien. Die Kosten betrugen umgerechnet etwa 760 Franken.

15-jährige verschwindet spurlos

Eine Familie verbringt ihre Sommerferien zurzeit in einer Ferienanlage in Malaysia. In einem Öko-Resort in der bergigen Landschaft hinter der Hauptstadt Kuala Lumpur, wollten der Vater aus Frankreich, die irische Mutter und die 15-jährige Tochter entspannte Auszeit vom Alltag geniessen. Doch die Ferien werden vom mysteriösen verschwinden des Mädchens überschattet. Als die Eltern zum Kind in sein Zimmer wollten, war es plötzlich nicht mehr auffindbar und die Fenster standen weit offen. Nun wird befürchtet, dass das Mädchen zum Opfer einer Entführung wurde. 150 Helfer beteiligten sich an der Suche, die bis jetzt noch immer erfolglos blieb. Der Fall erinnert an das Verschwinden des britischen Mädchens aus einer Ferienanlage in Portugal im Mai 2007. Maddie (Madleine) McCann war damals erst drei Jahre alt und seither fehlt jede Spur von ihr. [gelesen bei NZZ]

Fehlende Rückenlehne an Bord von Easyjet

Eine Easyjet-Kundin staunte nicht schlecht, als sie beim Einstieg in den Flieger, der von Luton in England nach Genf flog, einen Sitz ohne Rückenlehne zugeteilt bekam. Das fand auch Matthew Harris, einer der Mitreisenden, urkomisch und postete ein Bild der Frau auf Twitter. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich der Post und tausende Nutzer warteten gespannt auf die Antwort der Fluggesellschaft Easyjet. Endlich ploppte sie herein: «Hallo Matthew, danke, dass du uns darauf aufmerksam gemacht hast. Bevor wir den Fall untersuchen, möchte wir Dich bitten, das Bild zu löschen und uns direkt zu schreiben, damit wir Dir helfen können.» Anstatt sich zu entschuldigen, die Situation mit Humor zu nehmen oder Hilfe anzubieten, wurde vom Low-Cost-Carrier also diese plumpe Antwort gewählt. Immerhin musste die Passagierin den Flug nicht ohne Rückenlehne ausharren. Sie wurde, nachdem das Boarding komplett war, auf einen vollständigen Sitz verlegt. Gegenüber Watson stellte Easyjet klar, dass niemand auf dem Sitz fliegen durfte, denn dieser entspreche nicht den Sicherheitsbestimmungen und die Lehne befinde sich zurzeit in Reparatur. Ob die Frau trotzdem eine Entschädigung für den Fauxpass erhält und sich die Airline bei ihr entschuldigte, ist nicht bekannt. [gelesen bei Aargauer Zeitung]

Bikini oder Busen-Burka?

Die Behörden von Barcelona haben einen offiziellen Erlass zuhanden der lokalen Badeanstalten herausgegeben. Inhalt: Frauen müssen künftig das Recht haben, oben ohne zu baden. Sprich, es ist den Badeanstalten untersagt, auf eine Oberkörper-Bedeckung zu bestehen. Und zwar, weil dies einer «Diskriminierung» zugleichkomme. Grundsätzlich sei das Oben-Ohne-Baden nie verboten gewesen und die Anwendung eigener Regeln hierzu untersagt. Man mag davon halten, was man will: Aber wenn man Frauen muslimischen Glaubens den Burkini verbietet, muss auch ein solches Verbot her. [gelesen bei ETurboNews]

(TN)