Tourismuswelt

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Ein Mann fiel diese Woche, offenbar absichtlich, die mächtigen Niagarafälle herunter - und überlebte wie durch ein Wunder. Bild: Chuma A

Zu sexy für ins Flugzeug – Mann die Niagarafälle runtergespült

Auch das ist diese Woche in den Tourismushochburgen und an den Stränden der Welt passiert

Zu sexy fürs Flugzeug

Easyjet wollte nicht: Harriet Osborne (31) wurde am 25. Juni die Rückreise von Malaga nach London Stansted verwehrt. Der Grund: Sie trug ein Top, das zu sexy war, um an Bord des Flugzeuges zu steigen. Da sich Kinder an Bord befänden, war das Outfit unpassend für die Reise. Die Crew der Maschine forderte Osborne auf, sich ein anderes Oberteil anzuziehen, was die Frau dann auch tat. Als sie anschliessend das Flugzeug wieder betreten wollte, erntete sie eine weitere Abfuhr. wegen disruptivem Verhalten gegenüber Crew-Mitgleidern. Am Flughafen wurde sie von der spanischen Polizei verhört. Statt nach Stansted zu fliegen, musste die 31-Jährige auf dem Boden des Flughafens schlafen. Hinzu kamen 184 Franken für einen weiteren Flug. Easyjet sagt dazu: «Unser Kabinen- und Bodenpersonal ist geschult, alle Situationen zu beurteilen und schnell und angemessen zu handeln. Wir tolerieren kein missbräuchliches oder bedrohliches Verhalten gegenüber unseren Mitarbeitern.» (Gelesen bei Nau)

Auf Twitter kursiert folgendes Bild der Dame:

Mehr als 200 Autos beim Hamburger Flughafen demoliert

Im Umfeld des Hamburger Flughafens sind in den vergangenen Tagen mehr als 200 Fahrzeuge beschädigt worden. Unbekannte Täter zerstachen die Reifen oder zerkratzten den Lack der Autos. Möglicherweise sollte der Vandalismus Ferienparkern schaden, die die teuren Parkgebühren am Flughafen sparen wollten: Es traf gezielt Autos mit auswärtigen Nummernschildern. Polizeisprecher Ulf Wundrack sagte, es müsse davon ausgegangen werden, dass vor allem Flugreisende betroffen sind, die ihr Auto für einen längeren Zeitraum in der Nähe des Flughafens abgestellt haben. Die Beamten werten jetzt Bilder privater Überwachungskameras aus und hoffen so, Hinweise auf die Täter zu finden. Vermutlich werden zu den 200 demolierten Autos noch mehr dazu kommen, denn viele Reisende kehren erst demnächst zurück. (Gelesen bei ndr)

Die Niagarafälle runtergespült und überlebt

Am 10. Juli wurde morgens um 04.00 Uhr ein Mann beobachtet, welcher offenbar aus persönlicher Verzweiflung auf der kanadischen Seite in den Niagara River gleich oberhalb der berühmten Horseshoe Falls sprang, also dem grössten der drei miteinander verbundenen Wasserfälle, welche die weltberühmten Niagara Falls an der US-kanadischen Grenze ausmachen. Der Mann wurde rasch von den Wassermassen über die Kante der rund 60 Meter hohen Wasserfälle gespült - und etwas später mit anscheinend nur geringfügigen Verletzungen weiter flussabwärts auf Steinen sitzend wieder aufgefunden und in ein Spital zur Beobachtung überführt. Der Mann muss riesiges Glück gehabt haben: Die Niagarafälle sind nicht die höchsten, aber die wasserreichsten Fälle der Welt und der Strömungsdruck mitsamt gefährlichen Strömungswirbeln ist riesig. Früher galten die Niagarafälle als beliebter Suizid-Ort - wobei die Versuche meist glückten. [gelesen in der Times]

Randalierende Festival-Passagiere auf Ryanair-Flug

Das war kein schöner Flug für die Mitpassagiere: Bis zu 70 Festivalbesucher ignorierten die Crew, schrien und erbrachen sich während eines Ryanair-Fluges von Manchester nach Zadar/Kroatien im Flugzeug-Gang. Die Gruppe war auf dem Weg zum Hard Island Festival. Berichten zufolge hatte die Kabinenbesatzung bereits vor dem Start Schwierigkeiten, die Passagiere unter Kontrolle zu halten, was zu einer Verspätung des Fluges führte. In einem Video sind Passagiere zu sehen, die sich auf dem Flug anschreien und singen. Betrunkene Passagiere übergeben sich im Gang des Flugzeugs. Eine Passagierin beschreibt den dreistündigen Flug als den schlimmsten ihres Lebens. Drei Passagiere wurden nach der Landung in Polizeigewahrsam genommen. (Gelesen bei Metro)

Das Video gibt es hier (ist aber nichts für Zartbesaitete):

Touristen bei Stierkampf in Pamplona verletzt

Zwei Touristen wurden beim jährlichen San Fermin Festival in Pamplona/Spanien schwer verletzt. Ein 49-jähriger Brite erlitt am Dienstag einen Knöchelbruch, während ein 42-Jähriger aus Chicago eine Gehirnerschütterung und eine Schulterverletzung davontrug. Mehrere Personen, die während des Laufs, der zwei Minuten und 13 Sekunden dauerte, leichtere Verletzungen erlitten , wurden vom Roten Kreuz vor Ort medizinisch betreut. Das umstritteneFestival begann am Samstag. Dutzende Demonstranten der Tierschutzorganisationen PETA und Animal Naturalis protestieren gegen das Festival vor dem Rathaus. Das Festival ist dem Schutzpatron der Stadt, San Fermin, gewidmet und besteht seit dem Jahr 1591. Dabei rennen für jeweils acht Tage hintereinander sechs schwarzen Kampfstiere durch die engen Gassen der Stadt zur Stierkampfarena - begleitet von wagemutigen Schaulustigen. (Gelesen bei 7news)

Dortmund - München: Flixbus-Fahrt dauert mehr als 28 Stunden

Wenn die Fahrt mit dem Flixbus zum Horror-Erlebnis wird: Die Reise von Dortmund nach München dauerte 19 Stunden länger als geplant. Kurz nach Mitternacht hatte der Flixbus eine Panne und musste auf einem Parkplatz nördlich von Frankfurt am Main halten. Die Flixbus-Kunden versuchten daraufhin, die Hotline zu erreichen. Fast vier Stunden nach der Panne erhalten die Fahrgäste eine SMS, in der Flixbus ankündigt, dass ein Pannenservice unterwegs sei. Die Fahrgäste warten allerdings vergeblich: Erst 13 Stunden nachdem der Bus halten musste, holen Taxis die letzten beiden Fahrgäste ab und bringen sie zum Frankfurter Hauptbahnhof. Dort bekommen die Kunden ein neues Ticket für einen Flixbus ausgestellt, der sie nach Hause bringen soll. Um 2.35 Uhr des Folgetages, nach mehr als 28 Stunden, kommen die Kunden schlussendlich am Zielort an. Flixbus erklärt: «Die Wartezeit ist nicht akzeptabel und entspricht nicht unseren Qualitätsansprüchen. Flixbus übernimmt selbstverständlich die Kosten für die Fahrt, den Weitertransport und ebenso für die Verpflegung in der Wartezeit.» (Gelesen bei Der Westen)

(TN)