Tourismuswelt

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Sind Schweizer Frühbucher oder Schnäppchenjäger? Ferienflirter oder treue Seele? Online oder Digital-Detox? In einer Umfrage hat Lastminute.ch Antworten auf diese Fragen gefunden. Bild: Pixabay

So ticken Herr und Frau Schweizer in den Ferien

Lastminute.ch hat 3000 Schweizerinnen und Schweizer zu ihrem Buchungs- und Reiseverhalten befragt. Wir haben die Ergebnisse.

Das zu DER Touristik Suisse gehörende Online-Reisebüro Lastminute.ch wollte herausfinden, wie die Schweizer in Sachen Buchungsverhalten, Benehmen auf Reisen, Wichtigkeit der Sozialen Medien sowie Flirtverhalten in den Ferien ticken. Im Rahmen einer repräsentativen Umfrage mit insgesamt 3083 Teilnehmern aus der Deutschschweiz und Romandie wurde Spannendes herausgefunden - und heute Morgen präsentiert.

Preis-Leistungs-Verhältnis vor Billig-Tarif

Das Preis-Leistungs-Verhältnis spielt bei 83,5 Prozent der Teilnehmer ein wichtiger Faktor für die Auswahl eins Reiseangebotes – genauso wie das Vertrauen in die Buchungsstelle, wie 75 Prozent der Befragten angaben. Das Ergebnis zeigt ausserdem, dass die Westschweizer preissensibler als Deutschschweizer sind , denn für 65 Prozent der Romands ist ein tiefer Preis für einen Buchungsabschluss ein zentrales Kriterium. In der deutschen Schweiz trifft das nur auf 46 Prozent zu. Ob der Transport ins Ausland von einer Schweizer Airline durchgeführt wird ist lediglich für 27 Prozent der Deutschschweizer und 19 Prozent der Romands wichtig.

Bei der Reiseplanung ticken die deutsch- und französischsprechenden Schweizer ähnlich: 73 Prozent aus beiden Landesteilen beginnt die Planung drei Monate vor der Abreise. 16,2 Prozent der Deutschschweizer und 17,3 Prozent der Westschweizer beginnen erst einen Monat vor Reisebeginn mit der Planung. Die Buchung erfolgt in beiden Landesteilen bei der Hälfte der Befragten  zwei Wochen nach Abschluss der Planung und weitere 42,5 Prozent brauchen einen Monat oder länger.

Nie ohne mein Handy und WLAN

Wichtig in den Ferien ist für Herr und Frau Schweizer die Online-Verbindung, denn für 70,5 Prozent kommen Ferien ohne WLAN nicht in Frage. Die grosse Mehrheit der Deutschschweizer (72 Prozent) und Westschweizer (64 Prozent) hat das Mobiltelefon sogar bei ihrer Auszeit immer griffbereit. Und für was wird es genutzt? Jedenfalls nicht unbedingt für das teilen von Fotos auf den Sozialen Netzwerken, denn nur 36 Prozent aus dem deutschen Landesteil und 30 Prozent aus dem französischen bewegen sich während den Ferien auf Social-Media-Plattformen. 26 Prozent der Deutschschweizer und 34 Prozent der Romands können nicht einmal am Strand von der Arbeit fliehen – sie checken ihre Geschäftsemails mit dem Smartphone.

Schmetterlinge im Bauch

Schweizerinnen und Schweizer sind während den Ferien besonders liebesbedürftig: Zwei Drittel aller Befragten wünschen sich während dem Verreisen einen Heiratsantrag oder bekamen bereits einen. Ausserdem gaben 55,5 Prozent der Teilnehmer und Teilnehmerinnen an, besonders flirty unterwegs zu sein. Für jede dritte Person aus der West- und jede vierte aus der Deutschschweiz ist auch Sex am Strand nichts Ungewohntes. Trotzdem sind die Schweizer auch auf Reisen treu: Lediglich 6 Prozent der Deutschschweizer und 5 Prozent der Romands haben ihren Partner bei einer Auslandsreise betrogen.

(NWI)