Tourismuswelt

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Ein russischer Tourist betäubte auf Bali ein Orang-Utan mit Drogen und wollte ihn zu Hause als Haustier halten. Bild: Pixabay.

Tourist will Orang-Utan-Baby aus Bali schmuggeln – Pilot landet in Schottland statt in Deutschland

Auch das ist diese Woche in den Tourismushochburgen und an den Stränden der Welt passiert.

Tourist will betäubtes Orang-Utan-Baby in Kiste schmuggeln

Am Flughafen Denpasar/Bali haben Flughafenbeamte einen jungen Orang-Utan vor der illegalen Ausfuhr gerettet. Die Beamten stiessen bei der Untersuchung des Gepäcks eines russischen Touristen auf den etwa zwei Jahre alten Menschenaffen, der betäubt in einem Rattankorb lag. Der Russe wurde wegen versuchten Schmuggels festgenommen. Er behauptete laut der Zeitung, das Tier für 3000 US-Dollar gekauft zu haben. Ein Freund habe ihm gesagt, es sei in Ordnung, den Affen als Haustier mit nach Russland zu nehmen. Der Orang-Utan sei mit Drogen betäubt worden, so dass er zwei bis drei Stunden bewusstlos in der Rattankiste lag. Der Tourist habe Spritzen und Betäubungsmittel bei sich gehabt, um sie dem Affen bei der Zwischenlandung in Südkorea zu verabreichen. Das Junge wurde in die Obhut der balinesischen Naturschutzbehörde gegeben. (Gelesen bei rp-online)

Keanu Reeves unterhält Mit-Passagieren nach Notlandung

Der 54-jährige Schauspieler befand sich am Samstag (23.3.) auf einem United-Flug von San Francisco nach Los Angeles, als das Flugzeug wegen technischer Probleme in Bakersfield, Kalifornien, notlanden musste. Reeves soll sich dabei vorbildlich verhalten und seine Mit-Passagiere unterstützt haben. Er klärte mit einem Airline-Mitarbeiter das schnellste Weiterkommen nach Burbank ab und diskutierte anschliessend mit einer Gruppe Passagiere darüber. Auf den Sozialen Medien verbreiteten sich Fotos, die er bereitwillig mit den anderen Passagieren machte. Die Reise endete schliesslich in einer Busfahrt zum 100 Meilen entfernten Burbank in Los Angeles. Reeves unterhielt dabei sein Publikum mit lustigen Fakten über Burbank und spielte auf seinem Handy den Countrysong «It's Such a Pretty World Today» vor. (Gelesen bei USAToday)

AirAsia entschuldigt sich für vermeintliche Sex-Kampagne

Die malaysische Billigairline AirAsia musste sich für eine Werbekampagne in Brisbane entschuldigen, die versehentlich als Förderung des Sextourismus verstanden wurde. Die Werbung für die neue Flugverbindung von Brisbane nach Bangkok war auf Bussen zu sehen, die durch das australische Brisbane fuhren. Darauf stand: «Get off in Thailand. Fly direct from Brisbane to Bangkok». Offenbar assoziierte die Community die Werbung mit Sextourismus. Der Aufschrei in den Sozialen Medien war dementsprechend gross. AirAsia entschuldigte sich daraufhin für die Werbung und stellte die Kampagne per sofort ein.

Japanischer Tour-Operator bietet für 1165 Franken Treffen mit Pornostar

Der japanische Tour-Operator Sakura bietet eine Touristenattraktion der anderen Art: Für umgerechnet 1165 Schweizer Franken  können sich Interessierte ein Treffen mit dem Pornostar Shoko Takahashi sichern. Die Darstellerin wurde mit einer Szene in einer heissen Quelle berühmt. Und genau das darf nicht fehlen: Im Preis inbegriffen ist nicht nur die Übernachtung in einem Hotel samt Dinner, sondern auch ein Bad mit Shoko in der heissen Quelle. Was die Porno-Darstellerin dabei tragen wird, steht nicht. Sicher ist: Jeder Gast darf drei Fotos mit ihr machen und erhält ein Autogramm. Allerdings ist die Tour aus «Sicherheitsgründen» nur für japanische sprechende Besucher buchbar. Die Reise ist für den 20. und 21. April geplant und für insgesamt 40 Besucher ausgelegt. (Gelesen bei Dailystar)

Flug nach Düsseldorf landet fälschlicherweise in Schottlan

Wie konnte das denn genau passieren? Der Flug BA3271 der British Airways startete am Montagmorgen in London – und hätte eigentlich in Düsseldorf (D) landen sollen. Tat er aber nicht. Die Maschine landete fälschlicherweise in Edinburgh (Schottland). Die Verwechslung fiel erst kurz vor der Landung auf, als der Pilot das Ende des Flugs ankündigte. Die Passagiere hätten laut «BBC» verdutzt reagiert. Deshalb habe der Pilot alle Passagiere mit Ticket nach Düsseldorf gebeten, die Hand aufzuheben. Und siehe da: Alle streckten auf. «Der Pilot sagte, er habe keine Ahnung, was da schief gelaufen sein könnte. So etwas sei ihm noch nie passiert», sagte ein Fluggast. Zwei Stunden hätte die Maschine daraufhin auf der Rollbahn in Edinburgh stehenbleiben müssen. Erst gegen 13 Uhr landete der Flieger dann am eigentlichen Zielort. Der deutsche Leasing- und Charterfluganbieter WDL Aviation erklärte später, die Flugpläne seien vertauscht worden. WDL Aviation hatte den Flug im Auftrag der British Airways durchgeführt. Nun laufen die Ermittlungen. (Gelesen bei nau)

(TN)