Tourismuswelt

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Sunday Press Auch 2019 wird es wieder massiven Stau im Luftverkehr geben

Düstere Aussichten: «Zwei bis drei Stunden Verspätung pro Flug werden in der Sommer-Hochsaison normal sein», wird von Experten prognostiziert. Weitere Themen in der Sonntagspresse: Eine 3. Klasse bei den SBB, ein massiver Ausbau bei den Mövenpick-Hotels, dazu Schminkpflicht und Gleichberechtigung.

In der «ITB-Woche» gibt es tatsächlich ziemlich viele Tourismusthemen in der Schweizer Sonntagspresse - allerdings nicht zwingend solche, die auch in Berlin aufgeschnappt wurden. Und nicht alle Titel sind gleichermassen reichhaltig. Wir haben für Sie wie üblich die wichtigsten Meldungen aus der Tourismuswelt zusammengetragen.

Massive Flugverkehrs-Staus prognostiziert

«Wenn jetzt von der Politik keine Massnahmen getroffen werden, erleben Passagiere in Europa die gleichen furchtbaren Verspätungen wie letztes Jahr.» Klare Worte von IAG-Chef Willie Walsh im Rahmen der Jahrestagung des Airlineverbandes A4E von letzter Woche in Brüssel. Die allgemeine Prognose lautet: Flugreisende müssen im kommenden Sommer wieder mit massiven Verspätungen und längeren Flugzeiten rechnen.

«2018 war in der Hochsaison jeder dritte Flug durchschnittlich 49 Minuten verspätet», sagt Eamonn Brennan, Generaldirektor der europäischen Flugsicherungsorganisation Eurocontrol, der «NZZ am Sonntag». Grund sei eine Überlastung des veralteten Flugverkehrssystems, in welchem weiter die Länder mit eigenen Agenturen ihren Luftraum überwachen. Der fragmentierte Verbund ist dem hohen Flugaufkommen in Europa schon in normalen Phasen inzwischen kaum noch gewachsen. 2018 kamen eine hohe Zahl von ­Lotsenstreiks, chronische Unterbesetzung in Schlüsselzentren ­sowie mieses Wetter dazu.

Eurocontrol arbeite deshalb mit den zuständigen Länderagenturen gar an einem Notfallplan. Kurzfristig erwartet Brennan aber kaum Besserung. Bestenfalls treten die Verspätungen 2019 gleich häufig auf. Oder, so Brennan: «Zwei bis drei Stunden Verspätung pro Flug werden in der Sommer-Hochsaison normal sein.» Wenn weiter politisch nichts passiert, werde es ganz düster, denn die «wahrscheinlichsten Szenarien» rechnen mit einem Flugverkehrs-Zuwachs von 42 Prozent bis 2040.

Die Airline-Chefs nerven sich über die politischen Missstände nicht nur, weil sie jährlich 8 Milliarden Euro für die Dienste der ­Flugsicherung bezahlen müssen. Die Kunden machen sie auch für die Verspätungen verantwortlich und fordern Entschädigung. Die Lufthansa beziffert die Kosten für die ganzen Umtriebe, Entschädigungen, Umbuchungen, zusätzlichen Übernachtungen auf 350 Millionen Euro für die ersten neun Monate 2018.

Bald eine 3.Klasse bei der SBB?

Die Schweizer Bahnen sollen im Kampf gegen Uber, Fernbusse und Elektromobile neue Wege gehen. Eine Studie im Auftrag des Bundesamts für Verkehr empfiehlt der SBB und anderen Schweizer Bahnunternehmen, für Kunden mit kleinem Budget eine neue 3.Klasse einzuführen. Dabei schwebt den Autoren eine Art Lowcost-Modell nach Vorbild der Airlines, aber auf der Schiene, vor: Die Passagiere sollen in dieser 3.Klasse enger gestuhlt auf fünf Plätzen pro Reihe sitzen. So habe man ein maximales Sitzangebot zu günstigen Preisen.

Bei den Bahnen findet die Idee laut «NZZ am Sonntag» wenig Anklang. Eine neue 3.Klasse würde kaum Sparpotenzial bringen, dafür den öffentlichen Verkehr noch komplizierter machen, sagt Ueli Stückelberger, Direktor des Verbands öffentlicher Verkehr. ­Seiner Ansicht nach lassen sich die Standards punkto Komfort, Bestuhlung oder Sicherheit auch kaum so weit senken, dass grosse Einsparungen und damit Tarifreduktionen möglich wären.  Um die Züge auch für Kunden mit kleinem Budget attraktiv zu halten, setze die Branche lieber auf Sparbillette in Randzeiten. Zudem kündigte sie diese Woche an, die Preise auch für 2020 nicht weiter zu erhöhen.

Gänzlich neu wären drei Klassen übrigens nicht. Bis 1956 waren die Züge der SBB dreiklassig unterwegs, wobei man bei der Differenzierung indes nicht an die kleinen Budgets dachte, sondern an die grossen. Neben der sogenannten Holzklasse und der Klasse für den Mittelstand gab es noch eine Luxusklasse, in welcher der Kunde auf Sesseln mit Samtbezug sass und an Tischchen aus Mahagoniholz. Diese war indes nicht nur beim Volk verpönt, sondern auch unrentabel, weshalb die SBB schliesslich umbauten.

Mövenpick will die Anzahl Hotels verdoppeln

Die «SonntagsZeitung» hat ein grosses Interview mit Sébastien Bazin eführt, der seit 2013 CEO des französischen Hotelgiganten Accor ist. Diese vereint 38 Marken mit mehr als 4800 Hotels weltweit, darunter Ibis, Mercure, Novotel, Sofitel, Swissôtel und seit kurzem auch die Mövenpick-Hotels. Hinsichtlich seiner Pläne zu letztere Marke verrät Bazin, dass Mövenpick in den kommenden Jahren «sicher doppelt so gross wie heute» (85 Mövenpick-Hotels) werde - 42 neue Verträge kämen schon bald hinzu und in den nächsten paar Jahren weitere «30 bis 40» sein. Das Wachstum werde vor allem in Asien, Nahost und Südamerika stattfinden. Zudem soll die Marke generell etwas modernisiert werden, mit zeitgemässeren Lobbys und Restaurants.

Bazin erklärt weiter, dass die Nummer 1 in Sachen Hotelanzahl zu sein nicht entscheidend sei; man müsse die Nummer 1 hinsichtlich Angebotsdichte in wesentlichen Städten und Regionen sei – was Accor beispielsweise in Melbourne, Dubai, Bangkok, Paris oder São Paulo sei. Accor ist auch Marktführer in Basel, Genf und Zürich. Dazu erklärt Bazin, dass man in Basel die gewünschte grosse Dichte habe, Accor in Zürich seine Stellung indes «noch ausbauen» werde und in Genf noch klar Luft nach oben sei. Konkret werde Accor die Anzahl der Hotels in der Schweiz wohl um 20 bis 25 Prozent erhöhen.

Bazin äussert sich darüber hinaus überraschend positiv über Portale wie Booking oder Expedia, sowie zum harzigen Privatwohnungs-Vermietungsgeschäft mit der 2016 gekauften Marke OneFineStay, wo Accor «das Ruder herumreissen» will, und lässt durchblicken, dass er 260 Nächte pro Jahr im Hotel schläft – davon etwa 50 bei Konkurrenten. Auch der Launch des neuen Treueprogramms und das Sponsoring-Engagement beim FC Paris Saint-Germain sind ein Thema.

Schweizer Airlines halten an der Schminkpflicht fest

Die britische Fluggesellschaft Virgin Atlantic Airways hat vor Kurzem die Schminkpflicht ihrer weiblichen Flugbegleiter aufgehoben - bisher war den Virgin-Frauen vertraglich vorgeschrieben, Wangenrot, Mascara und Lippenstift zu tragen. Laut eigenen Angaben will Virgin Atlantic damit den Frauen «eine grössere Freiheit geben, sich selbst auszudrücken». Inzwischen hat auch die irische Aer Lingus angekündigt, diesem Beispiel zu folgen.

Wie sieht es in der Schweiz aus? Dieser Frage ist die «SonntagsZeitung» auf den Grund gegangen. Und hat feststellen müssen: Schweizer Flugbegleiterinnen können sich diese neue Freiheit abschminken.

Ungeschminkt darf lediglich die Kabinenbesatzung der kleinen, in Altenrhein SG beheimateten Airline Peoples arbeiten. Swiss verpflichtet seine Stewardessen hingegen weiterhin, Gloss oder Lippenstift in Rot- oder Brauntönen aufzutragen. Den männlichen Flugbegleitern ist es hingegen verboten, sich zu. Von der Lippenstiftpflicht entbunden sind bei Swiss allein die Pilotinnen. Bei Edelweiss, welche Lidschatten und Wimperntusche genauso vorschreibt wie Lippenstift - dieser im Rot der Uniformjacke – müssen sogar die Frauen im Cockpit Lippenstift tragen. Ein Muss für die Kabinenbesatzung sind bei Helvetic Airways Lippenstift und Mascara. Bei der Farbe der Lippen dürfen die Frauen zwischen zwei Farben wählen, wobei die Airline die Lippenstifte kostenlos zur Verfügung stellt

Durchreglementiert sind bei den Schweizer Airlines auch andere, zuweilen auch Männer betreffende Aussehens-Vorschriften wie Haarlängen, Ohrring-Mengen, Schuhabsatz-Grössen, Bartlängen und -rasuren, Fingerringe und mehr.

In einem separaten Kommentar freut sich die Autorin über die Entwicklung zu mehr Freiheit bei den Schminkvorschriften, moniert aber, dass Flugbegleiterinnen immer noch zu oft mit einem sexistischen Berufsbild zu kämpfen haben und vielfach nur «Accessoires der Airline» seien. Bedenklich: In einer Studie der US-Flugbegleitergewerkschaft AFA gaben mehr als zwei Drittel der Flight Attendants an, schon einmal sexuell belästigt worden zu sein.

Schweizer Universitäten wollen Flüge reduzieren

Die Hochschulen erarbeiten Ziele, um ihren CO2-Abdruck beim Reisen zu senken. An der ETH Zürich beispielsweise sollen bis 2025 die Flugkilometer pro Kopf um 11% sinken. Die Massnahme ist freiwillig.

Andere Schweizer Universitäten sind ebenfalls daran, sich mit der unbequemen Frage zu beschäftigen, wie viel ihre Mitarbeiter fliegen sollen. Die Eidgenössische Technische Hochschule in Lausanne (EPFL) erarbeite derzeit eine ähnliche Regelung wie die ETH, ist in der «NZZ am Sonntag» nachzulesen. Die EPFL interessiere sich auch für das Monitoringsystem der ETH. Dieses erfasst Flugreisen detailliert. Und genau da harzt es bei den Universitäten. Die meisten wissen gar nicht, wer wie oft in der Luft unterwegs ist. Die Universität Lausanne sei derzeit daran, die Reisetätigkeit zu registrieren. Ein spezifisches Reduktionsziel für Flüge hat sie noch nicht erlassen. Eine Arbeitsgruppe überlegt sich aber, wie mehr Videokonferenzen abgehalten werden können.

Die Universität Basel entwickle ebenfalls ein System für die Erfassung von Flügen. Bis Ende Jahr soll ein Konzept für mögliche Zielsetzungen und Massnahmen vorliegen, etwa Selbstverpflichtungen für weniger Fliegen, das Abhalten von virtuellen Treffen oder das Einführen einer CO2-Steuer. Die Universität Bern erarbeitet derzeit eine Strategie für Dienstreisen. Diese betreffe insbesondere Reisen mit dem Flugzeug. Die Universität Zürich werde das Thema Flugreisen laut Sprecherin Rita Ziegler in ihrem – erstmals erscheinenden – Nachhaltigkeitsbericht behandeln. Basierend auf dem Bericht würden eine Nachhaltigkeitsstrategie und Umsetzungsmassnahmen erarbeitet, die auch das Fliegen umfassen. Keine Aktivitäten gibt es hingegen an der Universität St. Gallen. Die Weltoffenheit der HSG lasse sich mit einer Einschränkung der Mobilität kaum vereinen, sagt deren Sprecher Jürg Roggenbauch.

Die Problematik der Flugreisen ist an Universitäten weltweit ein grosses Thema. Ende 2018 schrieben 650 dänische Akademiker einen offenen Brief. Eine Forderung: Die Universitäten müssten Flüge drastisch reduzieren, um ihre Vorbildfunktion wahrzunehmen.

Aufwändige Mehrwertsteuer-Rückforderung für Touristen

«Die fehlende Bereitschaft des Bundesrats, Erschwernisse bei der Rückerstattung der Mehrwertsteuer für ­Touristen zu beseitigen, schadet der Tourismusdestination Schweiz, insbesondere den vielen Ladengeschäften in beliebten Schweizer Tourismuszielen», klagt der Basler Nationalrat Christoph Eymann in der «NZZ am Sonntag».  Immer wieder haben nämlich ausländische Touristen Probleme, Ausfuhrbestätigungen für in der Schweiz gekaufte Güter zu erhalten. Nur mit einer solchen Bestätigung erhalten Touristen ab einem Wert von 300 Franken die Mehrwertsteuer (MWSt) zurück.

Mit dem Beitritt der Schweiz zum Schengenraum sind die Personenkontrollen an den Grenzen zwischen der Schweiz und den EU-Nachbarstaaten aber weitgehend weggefallen. Da die Schweiz keine Zollunion mit der EU eingegangen ist, gibt es aber weiterhin stichprobenmässige Warenkontrollen an der Grenze. Deshalb sind die Zollämter am Bahnhof nicht immer besetzt. Barbara Gisi, Direktorin des Schweizer Tourismusverbands, sieht die Gefahr der ­Abwanderung des Geschäfts ins Ausland, falls die Schweiz nicht deutlich kundenfreundlicher agiert.

Bei Planet, einem der führenden MWSt-Rückerstatter, hofft man nun auf eine technische Lösung mit digitalen Zollstempeln, wie es in Europa bereits in Dänemark, Estland, Frankreich, Finnland, Italien, Litauen, Portugal, Spanien und Zypern existiert. In der Schweiz können bislang nur Käufer in einer Gruppenreise ohne Mehrwertsteuer einkaufen. Eine Reisegruppe muss von der Einreise bis zur Ausreise ins Ausland von einem kommerziell tätigen Reiseleiter begleitet sein. In diesem Fall ist keine Ausreise über eine besetzte inländische Zollstelle nötig. Es reicht, wenn der Reiseleiter entsprechende Bestätigungen liefert.

Jedes sechste GA ist ein Schnäppchen aus dem Mitarbeiter-Shop

Jahrzehntelang behandelte die Branche des öffentlichen Verkehrs Informationen zur Abgabe von kostenlosen und vergünstigten Generalabonnementen an Mitarbeitende vertraulich. Jetzt zeigen Dokumente erstmals das Ausmass dieser Nebenleistungen: Letztes Jahr gaben Transportunternehmungen laut «SonntagsZeitung» ihren Mitarbeitenden Generalabonnemente (GA) im Wert von schätzungsweise 380 Millionen Franken vergünstigt ab. Profitiert haben davon 101‘243 Personen, neben den Angestellten auch Familienangehörige und Rentner. Aber auch 259 weitere Unternehmen im ÖV-Umfeld profitieren: Von der Aare Seeland mobil AG bis zur Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft.

Anders ausgedrückt: Fast jedes sechste Generalabonnement wird mit Personalrabatten von bis zu 82 Prozent abgegeben. Das Bundesamt für Verkehr hat nun eine Untersuchung eingeleitet.

Wer will für Samih Sawiris arbeiten?

Der ägyptische Milliardär Samih Sawiris – der an der Steigenberger-Party während der ITB Berlin gesichtet wurde - tut sich offenbar schwer, einen neuen Chef für sein Resort «The Chedi» in Andermatt UR zu finden. Am Samstag erschien in der NZZ ein Stelleninserat, in welchem die Sawiris-Firma Orascom Development Holding einen Geschäftsführer für ihre Tochterfirma Andermatt Swiss Alps AG sucht. Dabei ist bereits seit Dezember bekannt, dass der aktuelle Chef Franz-Xaver Simmen das Unternehmen Ende April verlässt. Daraus schliesst die «SonntagsZeitung»: «Offenbar gilt es in der Tourismusbranche als nicht sonderlich attraktiv, für Sawiris zu arbeiten.»

Existiert die Gleichstellung in den Firmen wirklich?

Die «NZZ am Sonntag» hat sich – im Gegensatz zu zahlreichen anderen (Schweizer) Medien – intensiv mit dem Weltfrauentag vom 8. März befasst. Ihr Ansatz: Viele Firmen nutzten den Tag als Werbeplattform und rühmten sich, wie weit ihre Gleichberechtigungsbemühungen fortgeschritten seien. Doch stimmt dies überhaupt?

Nun, die Bank of America widmete der «She-conomy» eine Analyse, wonach die stetige Gleichstellung der Frauen die globale Wirtschaftsleistung bis 2025 um 31% oder 28 Billionen Dollar steigern würde. Vor diesem Hintergrund lieferten 100 Firmenchefs und Führungskräfte von Schweizer Unternehmen gut klingende Voten - viele davon mit sinnvollen, messbaren Aussagen, bis wann welche Ziele erreicht werden sollen, andere hingegen mit nichtssagenden Bemerkungen.

Fazit: Schweizer Firmen haben Nachholbedarf bei der Gleichstellung von Frauen und Männern. Der nicht erklärbare Lohnunterschied für gleiche Arbeit beträgt 7,4%. Auch liegt der Frauenanteil in Geschäftsleitungen hiesiger Grossfirmen laut dem neusten Schilling-Report bloss bei 9%. Gleichwohl heften sich viele Firmen das Gleichberechtigungs-Fähnlein ans Revers. Doch wenn es darum geht, die eigenen Bemühungen zu messen, etwa gleicher Lohn für gleiche Arbeit, dann werden Unternehmen schmallippig. In manchen Firmen fehlten schlicht die Kultur und die Sensibilität dem Thema gegenüber. In der Schweiz fehlen zudem die politischen Grundlagen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Das wird auch im zwar nicht direkt erwähnten, aber traditionell stark mit hohen Frauenanteilen versehenen Tourismus nicht anders sein…

Vermischtes

Die «Stil»-Beilage der «NZZ am Sonntag»ist hauptsächlich der ursprünglich aus Deutschland stammenden Bauhaus-Architektur gewidmet – also einem Thema, mit welchem auch die Deutsche Zentrale für Tourismus dieses Jahr stark wirbt.

Im «Reisen»-Teil der «Sonntagszeitung» gibt es unter anderem einen Bericht über ein Hilfswerk im Nordosten von Thailand, in welchem Waisen Hotelberufe erlernen können. Gegründet wurde dieses Hilfswerk mit Namen «Pimali Foundation» vom Schweizer Ehepaar Stéphanie (44) und Alexandre (48) Des Arts-Loup. Weitere Berichte sind dem Glacier-Express und der Fondation Beyeler gewidmet. Erst im «Wohnen»-Teil gibt es dann noch eine Übersicht über die schönsten Freibäder der Schweiz.

Auch bei der «Zentralschweiz am Sonntag» gibt es in der Beilage «Lebensräume» mehrere Beiträge zum Bauhaus-Jubiläum, sowie auf den «Reisen»-Seiten Reportagen zum Ätna auf Sizilien und zum Glacier-Express – und im «Wissen»-Teil eine interessante Übersicht über die 20 kleinsten Länder der Welt.

Sehr reichhaltig ist die «Reisen»-Beilage im «SonntagsBlick». Darin gibt es Themen wie 100 Jahre Grand Canyon, Wanderungen auf Gran Canaria und auf den Kilimandscharo, die schönsten Kirchen der Schweiz, neue Ferienangebote in Ägypten, spannende Kurzreiseziele (Wachau, Kanalinseln, Mallorca und Plowdiw) und Trend-Destinationen laut AirBnB (Wladiwostok!), die Stadt Genf, Streetfood (an den Beispielen Ottawa, Bangkok, Tokio, Neuseeland, Rio de Janeiro und Helsinki), lesenswerte Reise-Bücher sowie eine Costa-Rica-Kolumne von Andrea Jansen.

(JCR)