Tourismuswelt

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Um diesem Automaten einen Cup Noodles oder ein Video-Spiel zu entlocken, reicht ein Selfie auf Instagram. Bild: Instagram Foodbeast

Gratis Noodles für ein Instagram-SelfieLizenzlos über den Wolken

Auch das ist diese Woche in den Tourismushochburgen und an den Stränden der Welt passiert.

Pilot ohne gültige Lizenz – gewusst wie

In ein Flugzeug einsteigen, dessen Pilot ohne gültige Lizenz fliegt? Klingt nach einem Albtraum. Trotzdem ist es einem Piloten der Fluggesellschaft South African Airways (SAA) gelungen, 20 Jahre lang genau dies zu tun. Der Schwindler gab an, eine «Airline Transport Pilot License» zu haben, jedoch handelte es sich dabei nicht um eine gültige Lizenz für Verkehrspiloten. Der Schwindel flog im November 2018 auf, als er als Co-Pilot in einem Airbus A340-600 über den Schweizer Alpen in Turbulenzen geriet. Am Frankfurter Flughafen stellte sich bei einer Routineuntersuchung heraus, dass dieser Mann jahrelang ohne zulässige Lizenz geflogen ist. Aufgefallen ist dieser Schwindel wahrscheinlich nicht früher, weil er alle Sicherheitstrainings erfolgreich absolviert hatte. Gegen den vermeintlichen Piloten wird nun ermittelt und die SAA versucht, die zu Unrecht bezahlten Löhne zurückzufordern. [gelesen bei Stern]

Diese Fahrt kommt teuer zu stehen

Geht es um die historischen Schätze des Landes, versteht Chile kein Spass! Dies mussten drei Touristen auf die harte Tour lernen, als sie mit dem Auto über den «Riesen von Atacama» fuhren. Der Riese von Atacama ist eine riesige Erdzeichnung in der Atacamawüste in Nordchile und gilt als eine der ältesten Zeichnungen – das Alter wird auf etwa 9000 Jahre geschätzt. Die Behörden bestehen darauf, dass die Touristen dem Riesen mit dem Auto irreversibel Schäden zugefügt haben. Für diesen Akt des Vandalismus müssen sie mit einer Haftstrafe von drei Jahren und einer Geldstrafe von sechs Millionen Pesos (über 9000 Franken) rechnen. Der eine Tourist hat einen belgischen Pass und wird abgeschoben. Die anderen zwei haben sowohl den belgischen als auch den chilenischen Pass und müssen die Strafe wohl in Chile absitzen. [gelesen bei eTurbonews]

Quarantäne dank Hustenanfälle an Bord

Bei der Ankunft einer Maschine der Virgin Atlantic in London mussten alle Passagiere sowie die Crew-Mitglieder unter Quarantäne gestellt werden. Grund dafür waren plötzliche Anfälle von Husten und Übelkeit bei rund 50 Passagieren. Das Flugzeug wurde von MSC Cruises gechartert und befand sich mit 448 Kreuzfahrtgästen auf dem Rückweg von Barbados. Bereits im Vorfeld informierte das Kabinenpersonal den Flughafen über die Vorfälle, sodass bei der Landung der South East Coast Ambulance Service NHS schon auf die Gäste wartete. Sanitäter betraten das Flugzeug mit Masken und brachten die kranken Passagiere in einen isolierten Warteraum. Die gesunden Gäste durften das Flugzeug anschliessend verlassen und ihre Reise fortsetzen. Es wird vermutet, dass sich die Passagiere bereits auf dem Kreuzfahrtschiff angesteckt haben, doch die Klärung der Ursache läuft noch. Drei Passagiere wurden zur weiteren Abklärung ins Spital gebracht. [gelesen bei Business Insider]

Noodles for Instagram-Selfie

Die Währung für diese neue «Dream Machine» in Amerika heisst: Social Media. Der Automat im Retro-Look lässt sich einfach durch einen Knopfdruck aktivieren und promt erscheinen Anweisungen auf dem Screen. Der «Dream Machine»-Knopfdrücker wird angewiesen, ein Foto zu machen und dieses mit einem von der Maschine generierten Hashtag auf Instagram zu posten. So schön kann das Leben sein: Dieser Post reicht bereits als «Bezahlung» für einen Cup Noodles, ein Videospiel oder einen Gutschein. Zwei solche «Dream Machines» stehen den gesamten Monat März über bereit, um Menschen glücklich zu machen – eine im Del Amo Fashion Center in Torrance, Kalifornien und eine in den Las Vegas Premium Outlets South. [gelesen bei Foodbeast]

Tödlicher Helikopter-Absturz in Afrika

Im Nordwesten von Kenia kam es zu einem Helikopter-Absturz, bei dem vier amerikanische Touristen sowie der einheimische Pilot ums Leben kamen. Der Pilot flog früher für die Kenya Defence Forces – die Streitkräfte Kenias – und galt als überaus qualifiziert. Der Absturz ereignete sich über Central Island, einer Insel im Turkana-See, wie die Polizei mitteilte. Der Flug fand nachts ohne Navigationseinrichtungen statt, was gegen die Vorschriften der Zivilluftfahrt verstösst. Doch die genauen Ursachen für den Absturz sind noch unklar. Die Ermittlungen laufen zurzeit auf Hochtouren. [gelesen bei Daily Nation]

(NAB)