Tourismuswelt

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Bis Mitte März kann im japanischen Spa in Hakone ein Schokoladenbad genossen werden. Bild: Yunessun Spa Resort

Schokoladen-Sauerei im japanischen Spa – angeschwemmte Körper in Thailand

Auch das ist diese Woche in den Tourismushochburgen und an den Stränden der Welt passiert.

Schokolade im Überfluss zum Valentinstag

Die Japaner haben sich anlässlich des Valentinstags wieder einmal etwas Besonderes ausgedacht: ein süsses Schokoladenbad. Wer keinen 0815-Valentinstag verbringen möchte, ist beim Yunessun Spa Resort im japanischen Hakone an der richtigen Adressen. Zweimal täglich verkleiden sich die Mitarbeiter des Resorts als Konditoren und giessen einen Liter Schokoladensauce in die mit Wasser gefüllte Wanne und über die Badegäste, die sich mit Schokolade einsauen möchten. Nebst dem süssen Aroma soll sich das Bad auch positiv auf Schönheit und Gesundheit auswirken. Schokoladenfans haben bis zum 17. März 2019 Gelegenheit, in den Genuss dieses Badespasses der etwas anderen Art zu kommen. [gelesen bei SoraNews24]

Von dicker Frau auf Rutschbahn zerquetscht

Der Reiseveranstalter Thomas Cook wird derzeit von einer britischen Frau verklagt, welche während ihren Ferien laut eigener Darstellung beinahe von einer übergewichtigen Frau am Ende einer Wasserrutschbahn «zerquetscht» wurde. Sie stellt sich dabei auf den Standpunkt, dass im Ferienhotel – das Liberty Hotel Lykia in Ölüdeniz, in der Türkei – keine Gefahrenhinweise vorlagen und dass der Reiseveranstalter nach dem Vorfall nicht angemessen reagiert habe. Thomas Cook erklärt seinerseits, dass Teams vor Ort sich sehr wohl um die Dame gekümmert hätten und deren Eltern gar kostenlos in die Türkei geflogen wurden, um ihrer Tochter nach dem Unfall beizustehen. Bei der Kollision am Ausgang der Rutschbahn waren ihr von der offenbar etwas fülligen Dame fünf Rippen gebrochen worden; die Klägerin musste für eine «lebensrettende Behandlung» und acht Tage Spitalaufenthalt 5000 Pfund aus der eigenen Tasche vorausbezahlen. [gelesen bei Travelmole]

Exotischer Mitreisender aus Bali

Es gibt Souvenirs, die man lieber nicht mit nach Hause nehmen möchte. Diese Erfahrung musste ein Schweizer Tourist machen, der aus den Ferien in Bali heimkehrte. Als der Zürcher zuhause seinen Koffer auspacken wollte, entdeckte er zwischen seinen Kleidern etwas, das bestimmt nicht dorthin gehörte: ein lebendiger Skorpion. Nachdem der Mann sich vom Schrecken erholt hatte, konnte er den ungefähr sechs Zentimeter langen Skorpion in eine Plastikflasche scheuchen und die Polizei alarmieren. Der Exote hat vorübergehend ein Zuhause auf der Polizeiwache in einem Mini-Terrarium gefunden, bis klar ist, wohin das Tier gebracht wird. Das Gift des Skorpions sei für Kinder und Allergiker tödlich, für einen gesunden Erwachsenen zwar nicht lebensgefährlich, aber sehr schmerzhaft, heisst es. [gelesen bei Watson]

Chinesische Touristen überrennen Hallstatt

Das idyllische Dorf Hallstatt im österreichischen Salzkammergut hat lediglich 800 Einwohner, wird aber jährlich von einer Million Touristen heimgesucht. Auch wenn dieser Ansturm hohe Einnahmen für die Hallstätter bedeutet, haben die Bewohner mit einigen Problemen zu kämpfen: herumliegender Abfall, unerlaubte Drohnenflüge und viel Lärm. Zu den fleissigen Besuchern gehören vor allem Chinesen – doch warum eigentlich? Eine Erklärung für die unfreiwillige Bekanntheit des Bergdorfes bei den Chinesen ist der Nachbau des Dorfes in der chinesischen Provinz Guangdong. Auch das fernöstliche TV-Programm trägt zur Beliebtheit des Ortes bei: Die koreanische Seifenoper «Spring Waltz» wird in Hallstatt und Wien gedreht. Zudem ist Hallstatt zurzeit in aller Munde und wird auf diversen Webseiten als eine der schönsten Kleinstädte Europas präsentiert. [gelesen bei Stern]

Grausame Funde an den Stränden Thailands

Zwei leblose, männliche Körper ohne Kopf und der Kopf einer Frau wurden an unterschiedlichen Stränden im Süden Thailands angeschwemmt. Der erste leblose, nackte Körper wurde am Mae Ramphueng Beach in Rayong von der Polizei gefunden. Der Mann hatte ein Tattoo in englischer Sprache am Handgelenk und sein Hals war voller Schnittwunden. Die Behörden glauben, dass der Mann mindestens eine Woche, bevor er entdeckt wurde, gestorben ist. Der andere männliche Körper wurde zehn Kilometer weiter entfernt, ebenfalls ohne Kopf, am Rayongs PMY Beach angeschwemmt. Dieser Mann trug lediglich Unterwäsche und sein Tod wird auf zehn Tage vor dem Fund der Leiche geschätzt. Zudem fanden Fischer einen abgetrennten Kopf in Prapadaeng, etwa 20 Kilometer südlich von Bangkok. Es wird angenommen, dass der Kopf einer Frau gehörte. Die Polizei versucht nun die drei Personen zu identifizieren und sie vermutet, dass die grausamen Funde miteinander verbunden sind. [gelesen bei The Thaiger]

(JCR/NAB)