Tourismuswelt

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Ein australischer Piper-Pilot flog an der Südküste des Landes 46 Kilometer über das Ziel hinaus, weil er wahrscheinlich eingeschlafen war. Bild: adobestock

Bali-Resort verbannt Smartphones – Pilot verpennt Landung

Auch das ist diese Woche in den Tourismushochburgen und an den Stränden der Welt passiert.

Pilot schläft am Steuer ein und verpennt die Landung

Auf einem Flug von Devenport nach King Island vor der australischen Südküste hat der Pilot einer kleinen Frachtmaschine die Landung verpennt. Der Mann war am Steuer einer zweimotorigen Piper PA-31 eingeschlafen und flog deshalb 46 Kilometer über sein Ziel hinaus. Als er seinen Fehler bemerkte, machte er kehrt und brachte das Flugzeug sicher zu Boden. Ausser ihm selbst war niemand an Bord. Scheinbar begann der Pilot gleich nach dem Start im Cockpit mit einem Nickerchen. Vermutet wird, dass die Piper automatisch über den Bordcomputer gesteuert wurde. Wie der Pilot jedoch wieder wach wurde, ist derzeit noch offen. Die australische Behörde untersucht den Fall und will ihre Ermittlungen Anfang des Jahres 2019 abschliessen. (Gelesen bei News18.com)

Original-Wendeltreppe des Eiffelturms für 190‘650 Franken versteigert

Als der Pariser Eiffelturm 1889 fertiggestellt wurde, befand sich zwischen Etage zwei und drei eine Wendeltreppe. Im Jahr 1983 musste diese einem Fahrstuhl weichen. Die Treppe wurde in 24 Stücke von jeweils zwei bis neun Metern Höhe zerteilt. Sie sind an öffentlichen Orten und in auf den ganzen Welt ausgestellt – und immer wieder tauchen Teile auch bei Verkaufsaktionen auf, so wie kürzlich in Paris. Am Dienstag erzielte dort ein 4,3 Meter hoher Treppenabschnitt mit 25 Stufen insgesamt 190‘650 Franken. Damit zahlte der Käufer aus dem Nahen Osten das Dreifache des zuvor geschätzten Preises. Das versteigerte Teilstück der Original Eiffelturm-Treppe stammte aus einer kanadischen Privatsammlung und war auf einen Wert zwischen 45‘000 und 68‘000 Franken geschätzt worden. (Gelesen im Le Parisien)

Brite stirbt beim Klettern an der Costa Blanca

Ein 36-Jähriger Brite ist am Dienstagnachmittag verunglückt, als er sich vom Monte Ponoig nahe der Costa Blanca abseilen wollte. Beim Sturz aus knapp 24 Metern Höhe zog sich der Mann starke Verletzungen an der Brust zu, die Wiederbelebungsversuche der Rettungshelfer scheiterten. Der Brite war in Begleitung einer 33-jährigen Frau unterwegs, die ebenfalls abstürzte – allerdings aus knapp sieben Meter. Sie brach sich das linke Bein und wurde per Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht. (Gelesen bei der New York Post)

Flughafen Prag: Rentner schmuggelt 2,1 Kilo Kokain aus Südamerika

Am Flughafen in der Tschechischen Hauptstadt ist ein 76 Jahre alter Rentner mit 2,1 Kilogramm Kokain erwischt worden. Der Schmuggel sei bei einer Routinekontrolle des Handgepäcks aufgeflogen, teilte eine Sprecherin des tschechischen Zolls am Flughafen Prag mit. Zollbeamte entdeckten das Rauschgift unter einem doppelten Boden im Rucksack des Mannes. Der Tscheche war aus São Paulo über Lissabon nach Prag gereist. Die Behörden ermitteln derzeit noch, ob die Droge für den Schwarzmarkt in Tschechien bestimmt war oder weiter ins Ausland transportiert werden sollte. (Gelesen bei Nau.ch)

Ayana Resort auf Bali verbannt Handys vom Poolbereich

Foto-Sessions in der Hotelanlage, bis das Bild für die Social-Media-Kanäle perfekt ist? Dagegen will das Ayana Resort und Spa auf der indonesischen Insel Bali nun vorgehen. Das in idyllischer Lage gelegene und zweifellos vorzeigbare Hotel verbannt zwischen 9 und 17 Uhr Handys und jegliche Tech-Gadgets der Hotelgäste vom Poolbereich. «Unsere Absicht ist, einen Ort der Ruhe zu schaffen, an dem sich unsere Gäste wirklich entspannen und <im Moment> sein können», schreibt das Hotel auf der Website. Falls sich Gäste im Ayana jedoch langweilen sollten, können beim Hotel «Spiele der alten Schule» wie Schach, Karten oder Jenga ausgeliehen werden. Für alle anderen stehen vier weitere Pools zur Verfügung – ohne Smartphoneverbot. (Gelesen in der Jakarta Post)

(YEB)