Tourismuswelt

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Das wiederholte Warten auf die Starterlaubnis trieb einen Swiss-Piloten letzten Sonntag zur Weissglut. Bild: TN

Betrunkenes Ehepaar kauft Hotel auf Sri Lanka – Swiss-Pilot rastet aus

Auch das ist diese Woche in den Tourismushochburgen und an den Stränden der Welt passiert.

Flitterwochen enden mit Hotelkauf

Das britische Paar Gina Lyons (33) und Mark Lee (35) reiste für drei Wochen nach Sri Lanka, um dort ihre Flitterwochen zu verbringen. Den ersten Abend verbrachten Sie zusammen mit einem Barkeeper und reichlich Rum am Strand des Hotels. Der Barkeeper erzählte Ihnen, dass der aktuelle Mietvertrag des Hotels bald auslaufen würde. Zwölf Rum-Gläser später entschied sich das frisch verheiratete Paar, den dreijährigen Pachtvertrag zu unterzeichnen und das Hotel zu kaufen. Das Problem: Beide leben ein bescheidenes Leben in einer winzigen Londoner Wohnung und bezahlen immer noch ihre Hochzeitkosten ab. Wie die beiden unter diesen Umständen wohl die nötigen 35‘000 Euro für den Pachtvertrag aufgebracht haben? Fakt ist: Das britische Ehepaar ist seit Juli 2018 der offizielle Besitzer des «Lucky Beach Tangalle» Hotels auf Sri Lanka und erfreuen sich bereits über regelmässige Kundschaft. (Gelesen bei Metro)

Swiss-Pilot: «Es ist heute wiedermal zum Kotzen hier in Zürich»

Flug LX2156 stand letzten Sonntag am Flughafen Zürich nach Palma de Mallorca zum Abflug bereit, durfte aber noch nicht starten. Der Swiss-Pilot fragte via Funk im Tower nach, wieso das denn so lange dauere. Offensichtlich sah er sich dieser Warterei zum wiederholten Mal ausgesetzt. Denn plötzlich rastete er aus und schimpfte auf Schweizerdeutsch: «Es isch eifach wieder mal zum Chotzä da z'Züri. Echt! Ich ha d'Schnauzä voll däm huerä Drecksplatz, tschuldigung». Vom Tower kommt dann nur die Antwort: «Sehr professionell.» Der Pilot darauf: «Seit 30 Minuten sind wir parat, der Slot wird permanent verschoben, und wir kommen einfach nicht weg von diesem Platz. Das ist auch sehr professionell.» Die Antwort von der Dame im Tower: «Falls Sie Diskussionsbedarf haben, rufen Sie doch an. Das ist gescheiter als hier auf der Frequenz.» Die Verärgerung des Piloten sei nachvollziehbar, die Wahl des Kanals und der Worte weniger, äusserte sich Swiss-Sprecherin Karin Müller, der Vorfall werde mit dem betroffenen Piloten nun besprochen. (Gelesen bei Aargauer Zeitung)

Thomas Cook, Panne 1

Seit einigen Wochen wirbt Reiseveranstalter Thomas Cook auf seinen Flugzeugen für das eigene Hotelangebot mit dem Slogan «I love Cook’s Club». Was die Designer dabei aber offenbar nicht bedacht haben, sind die Türen der Flugzeuge. Öffnet sich die Tür des Notausgangs, verschiebt sich der Slogan, sodass statt «Cook» plötzlich «Cock» (dt. Penis) auf dem Flieger zu lesen ist. Die Botschaft belustigt derzeit die Nutzer der sozialen Netzwerke, wo Fotos der Schriftzug-Panne schnell die Runde machten. (Gelesen bei Daily Mail)

Thomas Cook, Panne 2

Nebst dem «Cock-up» (dt. Schlamassel) mit der Flugzeugbemalung hat sich der Konzern gleich nochmals in die Nesseln der unfreiwilligen Pornografie gesetzt. Bei der Tochtergesellschaft Neckermann Niederlande erschien eine Werbung, deren Bebilderung auf den ersten Blick alles andere als jugendfrei erscheint. Beim zweiten Blick erkennt man, dass es nur eine optische Illusion ist und alles mit rechten Dingen zu und her geht. Aber auch dieses Bild ging in den sozialen Medien viral. (Gelesen im Daily Mail)

Polizei räumt Flugzeug wegen Frau mit Assistenz-Eichhörnchen

Passagiere des Frontier-Airlines-Fluges 1612 nach Cleveland mussten am Dienstag stundenlang am Flughafen von Orlando auf den Start warten. Der Grund: Eine an einen Rollstuhl gefesselte Frau hatte laut Angaben der Airline angegeben ein Assistenztier als «emotionale Stütze» bei sich in der Kabine zu benötigen, jedoch mit keinem Wort erwähnt welcher Spezies ihr treuer Begleiter angehören würde. Als die Besatzung schliesslich das Eichhörnchen entdeckte, kam es zum Streit. Weil die Airline prinzipiell keine Nagetiere an Bord befördert, wurde die Passagierin daraufhin aufgefordert, die Maschine umgehend zu verlassen. Doch die Frau weigerte sich solange, bis schliesslich die Polizei eingreifen musste. Die streithafte Passagierin wurde inklusive Nager von Bord eskortiert. Tosender Beifall der genervten Reisenden war die Folge, welcher von der Frau mit einem verbitterten Stinkefinger quittiert wurde. (Gelesen bei WTFV Orlando)      

(JCR/YEB)