Imbach - der Spezialist für geführte Wanderreisen

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Martin Fehrlin wurde im Februar 2018 als Nachfolger von Hans Wiesner vorgestellt, fing im Juni an dessen Seite an und wurde im November alleiniger Geschäftsführer von Imbach Reisen. Bild: zVg

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Der neue Geschäftsführer von Imbach Reisen will die Marke bei den unter-55-jährigen noch besser bekannt machen. Produkte dafür habe man bereits im Angebot, wie er im Interview erklärt.

Herr Fehrlin, Sie führen die Firma seit etwas mehr als einem Monat «allein», natürlich nach einer sauberen und langfristig geplanten Übergabe-Zeit. Wie lautet Ihre erste Zwischenbilanz?

[Martin Fehrlin:] Meine erste Bilanz ist ganz klar positiv. Ich bin angekommen und fühle mich nach dieser kurzen Zeit auch schon sehr gut integriert – und zwar innerhalb des Teams und unseren über 50 ReiseleiterInnen als auch innerhalb der gesamten Twerenbold Reisen Gruppe. Ich habe einen guten Einblick sowohl in operative als auch strategische Belange erhalten und bin bereit fürs 2019.

Zusammen mit meinem Team konnte ich auch schon erste Akzente setzen. So hat der Jahreskatalog 2019 einen leichten Refresh erhalten, wurde auf neuem Papier gedruckt und ist mit über 120 Reisen, davon 14 neuen, so umfangreich wie noch nie. Der Werbeauftritt wurde ebenfalls teilweise aufgefrischt und die Marketingmassnahmen für das wichtige erste Quartal sind aufgegleist.

Wie sehen die Vorausbuchungen aus?

Die ersten Buchungszahlen sind erfreulich und stimmen uns positiv. Das Team ist motiviert und engagiert und freut sich auf das neue Jahr.

Wie lautet eigentlich die Firmenphilosophie von Imbach Reisen?

Wir wollen unseren Kunden ein attraktives, vielfältiges und abwechslungsreiches Angebot an Wanderreisen zu einem guten Preis-/Leistungsverhältnis anbieten. Von nah bis fern, von kurz bis lang und von einfach bis anspruchsvoll: Die Auswahl an Reisen soll kaum Wünsche offen lassen und von Klassikern wie Wandern auf Madeira oder an die Algarve bis hin zu exotischen und exklusiven Wanderreisen nach La Réunion, auf die Kapverden oder nach Bhutan reichen. Die Kunden sollen sich während ihren Ferien auf das Wesentliche konzentrieren – nämlich aktive Erholung sowie neue Regionen, Kulturen und Menschen kennen lernen. Sie sollen von A-Z, also schon bei der Auswahl und Buchung der Reise, spüren, dass wir bei Imbach mit Herzblut dabei sind und ihnen etwas Spezielles bieten wollen.

Welches sind Ihre persönlichen «Steckenpferde»? Sprich, in welche Richtung möchten Sie die Firma in naher und weiter Zukunft lenken? Was sind dabei die Hauptthemen?

Unser Fokus ist und bleibt auch in Zukunft ganz klar «Wanderreisen». Entscheidend für den weiteren Erfolg wird sein, dass wir neben der laufenden Aufnahme von neuen Destinationen und Regionen vor allem die bestehenden Angebote kontinuierlich optimieren. Es gilt, den teils neuen Bedürfnissen der heutigen und insbesondere der kommenden Kundschaft Rechnung zu tragen. Zudem sind wir bestrebt, Imbach in Zukunft dank gezielten Massnahmen auch bei unter 60-Jährigen noch bekannter zu machen. Die passenden Produkte und Angebote für diese Zielgruppe haben wir zum Beispiel mit Reisen auf die Kapverden, nach Grönland oder Bhutan schon.

«Es gilt, den teils neuen Bedürfnissen der heutigen und insbesondere der kommenden Kundschaft Rechnung zu tragen.»

Wie viele Mitarbeitende haben Sie?

Wir sind ein Team von 10 Mitarbeitenden mit einem guten Alters- und Erfahrungsmix. Die Mitarbeitenden sind zwischen 2 und über 20 Jahren bei Imbach und haben alle bereits mehrere Jahre Erfahrung im Touroperating gesammelt. Was uns neben einer hohen Motivation, viel Herzblut und grosser Tatkraft eint, ist die persönliche Vorliebe jedes Einzelnen für Outdoor-Aktivitäten, insbesondere natürlich das Wandern. So verbinden wir unsere Teamausflüge immer mit einer Wanderung, und so sind die jährlichen Studienreisen der Mitarbeitenden jeweils nicht nur äusserst informativ und lehrreich, sondern fast wie eigene Ferien.

Imbach bewegt sich in einer Nische: Geführte Wanderreisen. Was ist der Vorteil einer geführten Wanderreise?

Es gibt viele Vorteile - der Grösste ist sicher, dass man sich vor und insbesondere während den Ferien um fast nichts kümmern muss und dadurch die Ferien richtig geniessen kann. Anstatt sich den Kopf darüber zu zerbrechen, welche Wanderung man nun machen oder in welches Restaurant man gehen soll, kann unser Kunde dies mit gutem Gewissen der erfahrenen Reiseleitung überlassen. Zudem erfährt er durch die Reiseleitung viel Wissenswertes zu Land, Leuten, Kultur, Flora und Fauna und lernt gleichzeitig andere interessierte Personen kennen, die ebenfalls gerne wandern. Weiter versuchen wir uns auf unseren Wanderungen abseits der Touristenströme zu bewegen und zwischendurch auch einmal in landestypischen Restaurants einzukehren. Und diese Form des Reisens bietet meistens auch die Möglichkeit, eine Wanderung einmal auszulassen oder abzukürzen und in den Begleitbus einzusteigen.

Nicht ausser Acht zu lassen ist zudem die gewonnene Zeit im Vorfeld der Reise. Während man sich bei einer individuellen Reise teils stundenlang durch eine immense Flut an Informationen sowie Bewertungs- und Buchungsportalen «kämpfen» muss, um das hoffentlich richtige Hotel, ein passendes Mietauto und den geeignetsten Flug zu suchen, sind unsere Reisen innert weniger Minuten gebucht. Für spezifische Fragen oder eine Beratung stehen zudem unsere Mitarbeitenden gerne persönlich zur Verfügung.   

Sehen Sie diesem Bereich auch noch Wachstumspotenzial?

Die Alterspyramide der Schweiz zeigt im Altersbereich zwischen 50 und 55 Jahren die grösste Auswuchtung.  Das heisst, dass aktuell prozentual am meisten Personen knapp über 50 Jahre alt sind. Dies lässt auf den ersten Blick den Schluss zu, dass sich in den nächsten Jahren eigentlich ganz automatisch ein Wachstum einstellen sollte, da unsere Hauptzielgruppe der 55- bis 70-Jährigen in den kommenden Jahren ja grösser wird. Doch ganz so einfach wird es nicht sein, denn die Ansprüche und Bedürfnisse der sogenannten «Baby Boomer»-Generation unterscheiden sich zumindest teilweise zu jenen unserer aktuellen Kunden. Diese Generation ist bereits viel gereist und hat entsprechend viel Reiseerfahrung. Diese für eine Gruppenreise zu gewinnen, stellt neue Herausforderungen an uns.

«Aktuell sind prozentual die meisten Schweizer knapp über 50 Jahre alt.»

Wie sieht die Zusammensetzung Ihrer Kunden konkret aus?

Die Mehrheit unserer Kunden ist zwischen 60 und 70 Jahre alt. Der konkrete Altersdurchschnitt einer Reise ist abhängig vom Anforderungsniveau und der Exklusivität oder Entfernung der Destination, und kann daher stark variieren. Unsere Angebote sind beliebt bei Alleinreisenden und in der Regel hat es in unseren Wandergruppen mehr Frauen als Männer.

Imbach gehört seit 2003 zur Twerenbold Reise Gruppe. Inwiefern profitieren Sie davon? Wo gibt es Synergien?

In erster Linie gibt uns diese Zugehörigkeit zur Twerenbold Reisen Gruppe eine finanzielle Unabhängigkeit und Stabilität. Zudem ist es für uns als Nischenplayer natürlich eine grosse Ehre, diesem Familienunternehmen anzugehören und von über 120 Jahren Erfahrung der Twerenbold Reisen Gruppe profitieren zu können.

Nützlich sind für uns auch der regelmässige Knowhow- und Erfahrungsaustausch unter den einzelnen Firmen sowie die Synergien in den unterschiedlichsten Bereichen wie etwa IT und Finanzen.

2019 ist das «Jahr des Wanderns»: Inwiefern wird sich das bei Imbach bemerkbar machen?

Die Sommerkampagne von Schweiz Tourismus stellt dieses Jahr tatsächlich das Wandern ins Zentrum ihrer Vermarktung. Da Schweiz Tourismus aber insbesondere einen Incoming-Auftrag hat, betrifft uns dies nur am Rande. Aber trotzdem wollen wir natürlich diesen «Steilpass» etwas nutzen und haben so unter anderem unser Angebot an Wanderreisen in der Schweiz leicht ausgebaut.

«In der Regel hat es in unseren Wandergruppen mehr Frauen als Männer.»

Ist es denkbar, dass Imbach dereinst noch mehr als Wandern anbieten wird? Das war ja bereits einmal der Fall.

Sag niemals nie, aber zumindest mittelfristig liegt der Fokus ganz klar beim Wandern. Wir wollen uns weiterhin als der führende Wanderspezialist in der Deutschschweiz positionieren und weiter an Bekanntheit gewinnen. Dies schliesst nicht aus, dass wir in Zukunft allenfalls auch einmal einzelne andere Aktivitäten wie etwa einen E-Bike-Nachmittag als Option anbieten.

Erzählen Sie uns noch etwas über sich: Ausbildung, Hobbys, Führungsprinzipien...

Mein Interesse für den Tourismus wurde mir in die Wiege gelegt und hat sich schon früh abgezeichnet. So war zum Beispiel die Wahl der Vertiefungsrichtung an der Universität St. Gallen schnell klar: Tourismus und Dienstleistungsmanagement. Meine beruflichen Stationen führten mich anschliessend über die Airline- und Airlinelogistik-Industrie zum öffentlichen Nahverkehr und dann zur nationalen Freizeitvermarktungs- und SBB-Tochterfirma RailAway – und nun zum Reiseveranstalter Imbach.

Ich bin begeisterter Aktiv- und Passiv-Sportler. Neben dem Wandern bin ich oft auch auf dem Fahrrad oder auf den (Langlauf-)Skis anzutreffen. Hobbymässig nehme ich auch immer wieder einmal an Breitensportanlässen wie dem Gigathlon oder dem Engadin Skimarathon teil.

Ich versuche meine Mitarbeitenden für die Sache zu gewinnen, sie zu motivieren und zu begeistern – und zwar in dem ich sie miteinbeziehe, möglichst transparent kommuniziere sowie ihre Arbeit wertschätze. Es geht nichts über motivierte Mitarbeitende, die sich mit ihrer Arbeit, dem Produkt, dem Umfeld und der Firma identifizieren und gerne zur Arbeit kommen.

(Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Imbach Reisen, dem Spezialisten für geführte Wanderreisen, der zur Twerenbold Group Gruppe gehört)

(TN)