Germania

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Urs Pelizzoni (Executive Boardmember, Germania Flug AG): «Wir wachsen – nicht zu rasant, aber stabil.» Bild: HO

Sponsored Germania geht spannenden Zeiten entgegen

Die grün-weisse Fluggesellschaft ist in der Schweiz zur festen Grösse avanciert und bietet inzwischen schon 21 Destinationen an - sowohl Badeferienziele als auch feste Strecken wie jene nach Palma, Beirut, Pristina, Skopje oder Ohrid.

Die Germania Flug AG mit Sitz in Opfikon-Glattbrugg wird im August 2018 bereits vier Jahre alt, und der Erstflug ist eigentlich erst etwas mehr als drei Jahre her. Die Schweizer Airline mit einer Beteiligung der deutschen Germania hat sich aber hierzulande in dieser kurzen Zeit schon bestens etabliert.

Zu Beginn wurden 13 Destinationen im europäischen Mittelmeerraum angeflogen. Waren die Flüge primär als Charter für diverse Reiseveranstalter eingeplant, setzte Germania schon ab Herbst 2015 auch weitgehend auf Einzelplatzverkauf und investierte in den Aufbau der digitalen Verkaufskanäle. Und die Rechnung ging auf: Ab diesem Sommer wird Germania mit einem vierten Flugzeug ab Zürich operieren und dabei 21 Destinationen anfliegen. Es handelt sich dabei sowohl um klassische Badeferienziele als auch um fest angebotene Strecken, beispielsweise nach Palma de Mallorca, Beirut (Libanon), Pristina (Kosovo), Skopje und Ohrid (beide in Mazedonien).

«Wir haben uns gut entwickelt», bilanziert Urs Pelizzoni (Executive Boardmember, Germania Flug AG), «wir wachsen – nicht zu rasant, aber stabil, denn schliesslich müssen auch alle internen Abläufe mit einem gesunden Wachstum nachkommen.» Inklusive dem fliegenden Personal sind bereits 128 Personen bei der Germania Flug AG angestellt.

Erhalt der IOSA-Zertifizierung als wichtiger Entwicklungsschritt

Vor wenigen Wochen erhielt Germania nun auch das IOSA-Zertifikat der IATA, womit sich weitere Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen. Durch die Zertifizierung in den Bereichen «Safety & Security» sei man nun auch als Codehare- oder Interline-Partner für andere IOSA-zertifizierte Fluggesellschaften interessant. Vor diesem Hintergrund wurde nun auch eine Abteilung für Ad-hoc- und Subcharter eingerichtet. «Mit IOSA und dem Codesharing eröffnet sich nun auch das Potenzial, unser interessantes Streckennetz mit anderen Airlines zu verknüpfen», versichert Pelizzoni. Konkretes werde zu gegebener Zeit kommuniziert.

Seit dem 1.1.2018 gibt es überdies auch ein Reisebüro für Endkonsumenten auf der eigenen Webseite. «Germania Holidays» gab es bei der deutschen Germania bereits, mit Reisearrangements ab deutschen Flughäfen und mit Euro-Preisen. Solche Angebote sollen bald schon auch in der Schweiz umgesetzt sein, also mit Schweizer Abflughäfen und Frankenpreisen. «Germania geht dank diesen neuen Entwicklungen sehr spannenden Zeiten entgegen», ist Pelizzoni überaus optimistisch.

Gesundes Verhältnis zu den Reiseveranstaltern

Trotz dieser Eigenvertriebsbemühungen ist das Verhältnis zu den Veranstalterpartnern bestens. «Wir arbeiten mit allen grossen Reiseveranstaltern zusammen und sind sehr stolz darauf, dies in den ersten Jahren bereits erreicht zu haben», sagt Pelizzoni, «auch in der kommenden Saison ist dies der Fall.»

Aktuell erfolge der Vertrieb von Germania-Sitzplätzen in der Schweiz zu zwei Dritteln über den stationären Vertrieb (also TOs/Reisebüros) und zu rund einem Drittel online über die eigene Website und die digitalen Verkaufskanäle. «Eine Zunahme im Online zeichnet sich bereits ab», präzisiert Pelizzoni.

Letzteres hat sicher mit dem wachsenden Bekanntheitsgrad der Airline zu tun, aber auch damit, dass man indirekt vom Wegfall von Air Berlin/Niki profitieren konnte. «In Zürich war die Lücke schon gross», resümiert Pelizzoni, «und vor allem die VFR-Destinationen, also jene hauptsächlich auf Ethnic-Verkehr ausgerichteten Routen, können ja nur von Airlines mit einem Schweizer AOC durchgeführt werden. Unter anderem deshalb konnten wir unsere Kapazität in den Mittelmeer-Destinationen signifikant auf neu 21 Ziele erhöhen.»

Aktuell sei die Nachfrage für alle Routen zufriedenstellend. «Natürlich brauchen neue Destinationen etwas Zeit, um Bekanntheit und Beliebtheit zu erreichen», weiss Pelizzoni; man sei aber absolut auf Kurs. Besonders erfreulich sei die wieder zunehmende Nachfrage für Ägypten und Griechenland.

Die Zeichen stehen also auf Expansion. Man darf gespannt sein, was Germania als nächstes präsentieren wird. Nur eines kann man vorläufig noch ausschliessen: Laut Pelizzoni sind aktuell Abflüge ab anderen Schweizer Flughäfen als Zürich kein Thema.

(TN)