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Die SBD-Automaten am Flughafen Zürich funktionieren nach dem Common-Use-Prinzip. Mehrere Airlines nutzen dieselben Geräte. Bild: ZRH

Self-Bag-Drop-Automaten jetzt auch für Etihad Airways

Mit Etihad Airways ist erstmals eine Langstreckenairline ausserhalb der Lufthansa Group an die Self-Bag-Drop-Automaten (SBD) am Flughafen Zürich angebunden.

Seit April 2023 hat der Flughafen Zürich total zehn Self-Bag-Drop-Automaten in Betrieb genommen. Nach dem Start mit Swiss, Edelweiss, Lufthansa und Austrian Airlines kamen schrittweise weitere Fluggesellschaften hinzu. Seit dem 16. Februar sind die SBD-Geräte auch für Etihad Airways im Einsatz. Somit wächst die Anzahl angebundener Airlines auf 14 im Check-in 2.

Abgesehen von Swiss und Edelweiss ist Etihad die erste Langstreckenairline auf den SBD-Automaten. Damit zeigt sich, dass auch bei Interkontinentalflügen mit zusätzlichen Dokumentenprüfungen eine selbständige Gepäckabgabe zuverlässig möglich ist. Dies eröffnet Perspektiven für weitere Langstreckenairlines und stärkt die Weiterentwicklung der automatisierten Check-in-Prozesse.

Self-Tagging als erster Schritt

Parallel zur SBD-Integration ist Etihad neu auch auf den 44 Self-Tagging-Geräten verfügbar. An diesen sogenannten «Tagomaten» drucken Passagiere nach dem Scan ihrer Bordkarte selbstständig die Gepäcketikette aus. Anschliessend geben sie ihr Gepäck am Self-Bag-Drop ab.

Während die Gepäckabgabe am konventionellen Check-in in der Regel rund 3 Stunden vor Abflug öffnet, steht der Self-Bag-Drop für die Passagiere bereits ab 23 Stunden vor Abflug zur Verfügung – jeweils während der Betriebszeiten von 04:00 – 20:30 Uhr Zudem sind die Wartezeiten am Self-Bag-Drop im Regelfall kürzer als am klassischen Check-in. Mitarbeitende vor Ort unterstützen die Passagiere bei Bedarf.

Die SBD-Automaten funktionieren nach dem Common-Use-Prinzip. Mehrere Airlines nutzen dieselben Geräte flexibel und bedarfsgerecht. Je nach Airline werden heute bis zu 43 Prozent des Lokalgepäcks über den Self-Bag-Drop abgefertigt. Mittelfristig strebt der Flughafen Zürich an, rund 50 Prozent des Lokalgepäcks über Self-Service-Produkte abzuwickeln.

Mit Air India wird im März 2026 bereits die nächste Langstreckenairline an Self-Tagging und SBD angebunden. Zudem sind Integrationen von weiteren Fluggesellschaften geplant. In absehbarer Zeit soll die Marke von 20 angebundenen Airlines erreicht werden.

(TN)