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Programme wie TSA PreCheck und Global Entry ermöglichen eine schnellere Abfertigung an den US-Flughäfen, stehen derzeit aber unter Druck. Bild: Fedpol

Verwirrung um Fast-Tracks an US-Flughäfen

Chaos um die Schnellspuren an den US-Flughäfen: Die Programme TSA PreCheck und Global Entry standen vor dem zwischenzeitlichen Aus. Nach massiver Kritik ruderten die Behörden teilweise zurück. Für Reisende bleibt die Lage dennoch unübersichtlich.

Der politische Stillstand in Washington sorgt für grosse Unsicherheit im US-Reiseverkehr. Das US-Heimatschutzministerium (DHS) hatte zunächst angekündigt, die beliebten Schnellabfertigungsprogramme TSA PreCheck und Global Entry vorübergehend auszusetzen – und damit weltweit für Ärger bei Reisenden gesorgt. Nur wenige Stunden später folgte die Kehrtwende: TSA PreCheck bleibt vorerst in Betrieb, wie «CNN» berichtet.

Die US-Transportsicherheitsbehörde erklärte, das Programm werde weiterhin angeboten, könne jedoch je nach Personalsituation kurzfristig angepasst werden. Hintergrund ist der teilweise Regierungsstillstand, der ausschliesslich das Heimatschutzministerium betrifft. Tausende Mitarbeitende, darunter rund 63’000 TSA-Angestellte, arbeiten derzeit ohne Lohn weiter.

TSA PreCheck ermöglicht registrierten Passagieren schnellere Sicherheitskontrollen mit meist deutlich kürzeren Warteschlangen. Global Entry beschleunigt zusätzlich die Einreiseformalitäten für internationale Reisende – ein Angebot, das besonders von Vielfliegenden genutzt wird.

Die ursprüngliche Ankündigung löste scharfe Kritik aus der Luftfahrtbranche aus. Verbände warnten, eine Aussetzung würde Flughäfen massiv belasten und zu längeren Wartezeiten führen. Beide Programme werden über Mitgliedergebühren finanziert. Deshalb bezeichneten Branchenvertreter deren Stilllegung als schwer nachvollziehbar.

(TN)