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Feedback: «Der erhobene Mahnfinger ist aus meiner Sicht unberechtigt»
«Interesse lässt sich nicht verordnen»
«Der erhobene Mahnfinger ist aus meiner Sicht unberechtigt. Die Reisewelt ist gross, vielfältig und ständig im Wandel. Gerade Professionalität zeigt sich heute darin, dass Reisebüros ihre Aufmerksamkeit flexibel dorthin lenken, wo Nachfrage, neue Chancen und relevante Entwicklungen entstehen. Wenn sich Büros in der aktuellen Situation verstärkt anderen Destinationen zuwenden und entsprechende Weiterbildungen besuchen, ist das kein Ausdruck von Doppelmoral, sondern von Marktverständnis und unternehmerischer Verantwortung.
Natürlich ist es für die Veranstalter des USA-Anlasses unerfreulich, wenn die Teilnehmerzahlen zurückgehen. Doch statt daraus ein moralisches Urteil über die Branche abzuleiten, wäre es sinnvoller, die Gründe nüchtern zu analysieren und darauf zu reagieren. Interesse lässt sich nicht verordnen – es folgt realen Stimmungen, Kundenanfragen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Wer sich erstaunt zeigt, dass das USA-Interesse momentan nicht mehr denselben Stellenwert hat wie in früheren Jahren, verkennt die Realität eines sich verändernden Marktes. Das ist nicht Naivität der Reisebüros, sondern eine Momentaufnahme der Nachfrage. Die Branche lebt vom Entdecken – ja. Aber sie lebt ebenso von Anpassungsfähigkeit. Beides schliesst sich nicht aus.»
Dawa Sigrist, Inhaber von TCTT, via E-Mail.
«Ich wette, ein Kanada-Event hätte doppelt so viele Besucher gehabt»
«Die Reisebüros richten sich einfach konsequent an den Bedürfnissen der Kunden aus - nicht mehr und nicht weniger. Und wenn sich ein Land so ins Abseits schiesst, dann kriegen sie es halt zu spüren. Und wenn die Supplier darunter leiden, dann sollen sie dafür sorgen, dass es in den USA zu einer politischen Veränderung kommt.
Ich wette, ein Kanada-Event hätte doppelt so viele Besucher gehabt.»
Roland Zeller via Facebook
«So können sie nicht erwarten, dass noch ein grosses Interesse an ihrem Land besteht»
«Ich befürchte, dies ist die einzige Sprache, welche die Amerikaner gegenwärtig verstehen: Wenn ihre Regierung und ihr Präsident die Schweiz und ihre Regierung mehrfach beleidigen, bespotten und willkürlich mit Zöllen schikanieren, weil unsere Bundesrätin ihnen nicht passt, so können sie nicht erwarten, dass noch ein grosses Interesse an ihrem Land besteht.»
Philipp Jordi via Facebook