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Neue CT-Sicherheitsscanner ermöglichen in Heathrow eine schnellere und entspanntere Kontrolle des Handgepäcks. Bild: Heathrow Airport

Schluss mit dem Flüssigkeitsstress am Flughafen Heathrow

Am Flughafen London-Heathrow ist die Sicherheitskontrolle deutlich einfacher geworden. Dank neuer CT-Scanner können Passagiere ihr Handgepäck ab sofort ohne Auspacken von Elektronik und Flüssigkeiten kontrollieren lassen.

Am Flughafen London-Heathrow beginnt eine neue Ära der Sicherheitskontrollen. In allen vier Terminals sind neu flächendeckend moderne CT-Sicherheitsscanner im Einsatz. Passagiere müssen damit weder Flüssigkeiten noch elektronische Geräte aus dem Handgepäck nehmen – auch das umständliche Hantieren mit Plastikbeuteln entfällt, wie der Flughafen mitteilt.

Heathrow ist damit nach eigenen Angaben der weltweit grösste Flughafen, der diese Technologie vollständig ausgerollt hat. Die neue Generation von Scannern liefert hochauflösende 3D-Bilder des Handgepäcks und ermöglicht eine schnellere sowie präzisere Kontrolle. Dadurch verkürzt sich die Vorbereitungszeit an der Sicherheitskontrolle spürbar.

Die Umrüstung ist Teil eines umfassenden Investitionsprogramms. Rund eine Milliarde Pfund (1,06 Milliarden Franken) hat Heathrow in die neue Sicherheitstechnik investiert. Ein positiver Nebeneffekt: Künftig werden schätzungsweise bis zu 16 Millionen Plastikbeutel pro Jahr eingespart, die bisher für Flüssigkeiten benötigt wurden.

Der Flughafen sieht die Massnahme als wichtigen Baustein für ein reibungsloseres Reise-Erlebnis. Bereits 2025 galt Heathrow gemäss eigenen Angaben als Europas pünktlichstes Drehkreuz, mit kurzen Wartezeiten an der Sicherheitskontrolle und verbesserter Gepäckabfertigung. Mit den neuen Scannern will der Flughafen diese Standards sichern.

(TN)