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Der US-Dollar ist weltweit im Umlauf – und in mehreren Ländern offizielles Zahlungsmittel. Bild: Adobe Stock

Gute Frage Wo, ausserhalb der USA, ist der US-Dollar offizielle Währung?

Schweizer Franken stark, US-Dollar schwach – das eröffnet spannende Chancen für Ferienhungrige. Denn der Dollar ist nicht nur in den Vereinigten Staaten, sondern noch in zahlreichen anderen Ländern offizielles Zahlungsmittel. Travelnews klärt auf.

Der US-Dollar ist längst nicht nur die Währung der Vereinigten Staaten – er hat sich weltweit als Leitwährung etabliert und ist vielerorts offizielles Zahlungsmittel. Gerade für Schweizer Reisende ist das derzeit spannend: Der Dollar ist im Vergleich zum Schweizer Franken so schwach wie seit Jahren nicht mehr. Ferien in Dollar-Ländern können deshalb deutlich günstiger ausfallen als auch schon.

Ein klassisches Beispiel ist Panama, das den US-Dollar bereits seit 1904 neben der eigenen Balboa-Währung nutzt. Balboa-Münzen existieren, doch Banknoten gibt es ausschliesslich in Dollar. Auch Ecuador hat 2000 nach einer Finanzkrise seine eigene Währung abgeschafft und den Dollar eingeführt. Ein ähnlicher Schritt erfolgte in El Salvador, wo der US-Dollar seit 2001 neben dem Colón – der heute praktisch verschwunden ist – offizielles Zahlungsmittel ist.

Vom Pazifik bis zur Karibik: Wo der Dollar regiert

Daneben gibt es kleine Inselstaaten und Überseegebiete, die auf den Dollar setzen. Dazu zählen die Marshallinseln, Palau, die Föderierten Staaten von Mikronesien, Osttimor sowie mehrere Territorien der USA selbst, etwa Puerto Rico, Guam, die Nördlichen Marianen oder die Amerikanischen Jungferninseln.

Auch die Britischen Jungferninseln und die Turks- und Caicosinseln haben den US-Dollar offiziell übernommen. In der Karibik gilt er zudem auf den niederländischen Spezialgemeinden Bonaire, Sint Eustatius und Saba als Landeswährung.

Neben diesen Ländern gibt es eine ganze Reihe von Staaten, in denen die eigene Währung zwar noch existiert, aber fest an den Dollar gekoppelt ist. So etwa auf den Bahamas (1:1 zum USD), in Belize (2:1) oder auf Barbados (2:1). Dort kann man ebenfalls problemlos in Dollar bezahlen, auch wenn offiziell ein eigener Dollar ausgegeben wird.

Und schliesslich gibt es Regionen, in denen der US-Dollar zwar nicht offizielles Zahlungsmittel, aber im Alltag dennoch allgegenwärtig ist – beispielsweise in Costa Rica, Mexiko, auf Aruba oder in der Dominikanischen Republik.

(RSU)