Services

Was halten Sie von den jüngsten Geschehnissen in der Tourismusbranche und Reisewelt? Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Bild: Adobe Stock

Feedback: «Fette Ferien ... so ein Spruch ist auszuhalten»

Schreiben Sie uns Ihre Meinung am Ende jedes Artikels (Disqus) oder per E-Mail auf redaktion@travelnews.ch. Das jüngste Feedback bezieht sich auf den Artikel «'Fette Ferien'? Nicht mit André Lüthi»

«André Lüthi sollte ein bisschen vorsichtiger sein»

(Feedback zu diesem Artikel: «Fette Ferien»? Nicht mit André Lüthi)

Der selbsternannte Saubermann der Reisebranche, André Lüthi, sollte ein bisschen vorsichtiger sein: Als Verwaltungsrats-Vizepräsident der inzwischen liquidierten Fluggesellschaft FlyBair hat er zeitweise Passagiere zum Nulltarif befördert (Flüge nach Alicante - ein grandioser Flop). Er reist selber zum Nulltarif durch die ganze Welt, lässt sich hofieren und kann nicht verstehen, dass auch Menschen mit schmalem Budget mal eine Woche am Meer geniessen möchten.

Roger Lehmann via Disqus (24.6.25)

«Es geht um die grundsätzliche Verantwortung der Tourismusindustrie»

(Entgegnung  zum obigen Feedback)

Danke für ihre Zeilen Herr Lehmann. Es geht nicht um die Konsumentinnen und Konsumenten – ob Badeferien oder Kultureise, jede Ferien- Reiseart ist zu respektieren. Jedem was für ihn stimmt. Es geht um uns, die grundsätzliche Verantwortung der Tourismusindustrie wie wir am Markt und in den Zieldestinationen agieren. Und noch dies: Ich bezahle seit Jahren alle meine Flugtickets wie jeder andere auch. Spannend - woher wissen sie, dass ich zum Nulltarif reise?

André Lüthi via Disqus (24.6.25)

«Was soll am Wording 'fette Ferien' baff machen?»

(Feedback zu diesem Artikel: «Fette Ferien»? Nicht mit André Lüthi)

Ich sehe das auch so wie Roger Lehmann. Was soll am Wording «fette Ferien» baff machen? So ein Spruch ist auszuhalten. Im Weltbild gewisser Leute ist wohl schon alleine das Wort Fett per se negativ behaftet. Das ist eine autoritäre Anmassung mit dem Versuch anderen die Wortwahl zu diktieren. Die freie Sprache feiert sich selbst, ist wild mit auch mal scharfen Kanten; sowohl am Ballermann wie auch beim Besuch bei den Tsaatan in der Mongolei oder anderwo... Wünsche fette Umsätze!

Roger Berberat via Disqus (24.6.25)

«Habe mich schon kurz nach Beginn geärgert»

(Feedback zu diesem Artikel: TUI wehrt sich gegen ZDF-Verriss.)

Ich habe den ZDF-Bericht mit Interesse geschaut. Habe mich jedoch schon kurz nach Beginn geärgert, wie das dargestellt wurde! Jeder schaut heute im Internet die Hotels, Beschreibung und Lage an. Also was soll das, habe ich mich gefragt!

Zur Animation im Robinson und Magic Life Club: die Leute suchen das ja, deshalb buchen sie auch so einen Urlaub! Wenn man die Arbeitsbedingungen nicht toll findet, wird ja keiner gezwungen, da zu arbeiten. Was die Verschwendung von Lebensmittel auf den Schiffen betrifft, kann ich nicht beurteilen, denke jedoch, dass auch das inzwischen anders gehandhabt wird, hoffe ich zumindest! Werde das auch dem ZDF schreiben.

Laura Hirt via E-Mail (11.6.25)

«Massive Umweltzerstörung wegen dieser Brücke»

(Feedback zu diesem Artikel: «Moses-Brücke» soll Saudi-Arabiens Megaprojekt Neom mit Ägypten verbinden)

Was im Artikel nicht zur Sprache kommt, ist die massive Umweltzerstörung, die der Bau dieser Brücke zur Folge hätte. Es wird gemunkelt, dass die Stützpfeiler auf den bei Tauchern sehr beliebten Riffen Jackson, Woodhouse, Thomas und Gordon verankert werden sollen. Dieses Gerücht hält sich schon sehr lange, in den letzten Jahren war es ruhiger geworden nun kommt wieder neuer Schwung in die Geschichte. Ich hoffe, dass Umweltorganisationen wie, Greenpeace, Sea Shepherd, The Path of Humanity usw. genug Einfluss haben, diesen Irrsinn zu verhindern.

Monika Schütz via E-Mail (11.6.25)

«Die letzte Buchung auf dieser Plattform»

(Feedback zum Artikel: Ein Buchungs-Albtraum, der nie enden will)

Ich habe Ihren Artikel gelesen und musste feststellen, dass Ihnen nahezu 1:1 das selbe passiert ist wie uns. Am 4. Februar habe ich einen Flug nach Taschkent für den 17. Mai gebucht bei Booking und am 3. April eine Mail erhalten von Gotogate, dass der Flug annulliert wurde und empfohlen wird, die Buchung zu stornieren. Auch hier war die Verwirrung gross, wieso ich von Gotogate eine Mail erhalte, obwohl ich bei Booking gebucht habe.

Der Rest ist neben der Verunsicherung, was denn nun gilt, wie von Ihnen beschrieben und es kommen auf meine Anfragen betreffend Rückforderung immer Standardantworten und nichts Handfestes. Einmal kommt die Antwort von Booking und manchmal von Gotogate. Die erste Flugbuchung mit Booking im Jahr 2024 von Zürich nach Palma hatte gut geklappt, aber nun die zweite nach Taschkent war definitiv die letzte Flugbuchung auf dieser Plattform.

Hanspeter Jeger via E-Mail (8.6.25)

«Immer mehr Lehrlinge kommen aus grossen Unternehmen ...»

(Feedback zum Artikel: Hilfe, kein Nachfolger in Sicht!)

Man sollte auch bedenken: immer mehr Lehrlinge kommen aus grossen Unternehmen. Wer in einem solchen Unternehmen gross geworden ist, dem fällt es zunächst schwer, in einem kleineren Unternehmen zu arbeiten, da fehlen Strukturen etc. Wer dann in einem solchen grossen Unternehmen noch unbequem ist, dem wird ab und zu mal beigegebracht, er kann nichts oder sei führungsuntauglich, nur weil er einen andern Führungsstill hat und die Nase nicht so passt.

Ich durfte mir mehr als einmal von meinem ehemaligen Arbeitgeber anhören, ich sei führungsunfähig. Tja, und trotzdem habe ich ein Reisebüro mit Mitarbeitern gegründet und bin Herzblut-Unternehmerin, einfach weil es sich so aus der Situation ergeben hat. Hier braucht es auch mehr Mut. Man kann Verantwortung auch als Unternehmerin mit guten Kaderleuten weitergeben und dann auch als Inhaber mit einer guten Geschäftsführung im Team ein Unternehmen super führen.

Barbara Wohlfahrt via Disqus (21.5.25)

(TN)