Services
Swiss reagiert auf Raketenangriff mit Flugstopp
Nach dem Einschlag einer Rakete in der Nähe des Ben-Gurion-Flughafens führt die Swiss bis mindestens am Dienstag (6. Mai) keine Flüge zwischen Zürich und Tel Aviv durch. Den Mitarbeitenden der Airline in der israelischen Küstenstadt geht es gut.
Die Fluggesellschaft informierte am frühen Sonntagnachmittag in einem Communiqué über die Annullationen. Betroffene Fluggäste würden benachrichtigt und bei Verfügbarkeit auf andere Flüge umgebucht.
Alternativ bietet die Swiss den Fluggästen den Angaben zufolge eine kostenlose Umbuchung auf einen späteren Reisetermin oder die Rückerstattung des Ticketpreises an.
Acht Menschen bei Raketenangriff verletzt
Bereits vor der Medienmitteilung war die Absage des Swiss-Flugs nach Tel Aviv vom Sonntag publik geworden. Dieser sollte ursprünglich um 11.50 Uhr in Zürich abheben und um 17 Uhr Ortszeit (16 Uhr Schweizer Zeit) in Israel landen.
Beim Raketenangriff wurden nach Angaben des israelischen Rettungsdienstes acht Menschen verletzt. Die jemenitische Huthi-Miliz reklamierte die Attacke für sich. Israels Verteidigungsminister Israel Katz drohte nach dem Angriff mit einem Gegenschlag, der um ein Vielfaches härter sein soll. «Wer uns angreift, gegen den werden wir siebenfach zurückschlagen», teilte er mit.
Seitdem Israels Armee die Angriffe im Gazastreifen am 18. März wieder aufgenommen hat, feuert auch die Huthi-Miliz aus Solidarität mit der islamistischen Hamas wieder regelmässig Geschosse Richtung Israel.