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In den rund 80 Bussen auf Mallorca setzt TUI jetzt auf digitale Information. Bild: TUI.

TUI-Busflotte auf Mallorca: Das Infotainment fährt mit

Welches Hotel, ist das nächste, das angefahren wird? Was für Ausflüge können gebucht werden? All diese Informationen erhalten die Kunden des Reiseveranstalters ab sofort schon auf den Displays im Bus vom Flughafen zum Hotel.

Um Missverständnisse zu verhindern und den Kunden die Anreise ins Hotel zu erleichtern, hat TUI die konzerneigene Busflotte mit Infotainmentsystemen ausgerüstet. Während die Kunden also vom Flughafen zum Hotel fahren, können Sie die Fahrtroute auf den Bildschirmen mitverfolgen, sehen, welches der nächste Hotel-Stopp ist oder was für Ausflüge gebucht werden können.

So wissen die Gäste nun ganz genau, dass sie im richtigen Bus sind und wann sie an ihrem Hotel aussteigen müssen. Neben Routeninformationen bieten die digitalen Anzeigen auch Willkommens- sowie Sicherheits-Videos sowie Ankündigungen oder Informationen zu möglichen Ausflügen. Fährt ein Bus auf dem Weg zum Hotel beispielsweise an der Weinregion Alcudia vorbei, werden Videos mit Eindrücken und Informationen zu den Touren gezeigt, die dort angeboten werden.

Nachdem die Monitore bereits in der gesamten TUI-Busflotte auf der Baleareninsel installiert worden sind, sollen schon bald weitere Destinationen folgen.

Kunden kommen schneller und umweltfreundlicher ans Ziel

Ganz einfach war die Lancierung des Systems aber nicht: Die Busse fahren so gut wie nie zweimal am Tag dieselbe Route. Das System basiert deshalb unter anderem auf dem Einsatz von satellitengestützter GPS-Technik.

Die Transfers sollen so auch schneller abgewickelt werden: Die Busfahrer müssen nach dem Einsteigen der Gäste nicht mehr auf Mitarbeiter des Flughafen-Teams warten, die bislang die Passagiere mit Informationen versorgt haben, sondern können direkt zu den einzelnen Hotels aufbrechen. Durch die verkürzten Wartezeiten reduziert sich auch der Co2-Ausstoss der 80 auf Mallorca eingesetzten Bussen um 79.000 Kilogramm jährlich. Fast 30‘000 Liter Diesel sollen so eingespart werden. 

(TN)