Reiseanbieter

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Guido Wiegand (Studiosus) freut sich über den Erfolg im Schweizer Markt und erklärt, wie es überhaupt dazu kommt. Bild: Studiosus

Sponsored «Reisebüros bleiben für uns der zentrale Partner»

Im Interview spricht Guido Wiegand, in der Unternehmensleitung von Studiosus für Marketing und Vertrieb verantwortlich, über die Beliebtheit des Marktführers für Studienreisen bei den Schweizer Kunden und die wichtige Rolle des Reisebürovertriebs.

Studiosus hält in der Schweiz erfolgreich Kurs. Im Interview spricht Guido Wiegand, in der Unternehmensleitung des Münchner Studienreiseveranstalters für Marketing und Vertrieb verantwortlich, über die Gründe des Erfolgs - und welche Rolle dabei der Reisebürovertrieb spielt.

Herr Wiegand, die vergangenen Jahre waren für Studiosus auf dem Schweizer Markt sehr erfolgreich. Wie sieht es 2017 aus?

Den erfreulichen Trend konnten wir 2017 fortsetzen und ausbauen. In Zahlen ausgedrückt: Über 6600 Schweizer Gäste reisten mit uns. Damit hat Studiosus einen neuen Rekordumsatz von 26,3 Millionen Franken - oder 22,6 Millionen Euro - erzielt. Das entspricht einem Plus von 7,8 Prozent. Wir freuen uns sehr, dass die Schweizer unsere Reiseangebote so gut aufnehmen.

Spiegelt das Schweizer Ergebnis den Gesamttrend bei Studiosus wieder?

Eine starke Nachfrage konnten wir auch in Deutschland und Österreich beobachten. Das liess Umsatz- und Gästezahlen insgesamt wachsen. Die Umsatzerlöse stiegen um 5,3 Prozent auf 323 Millionen Franken - oder 275 Millionen Euro. Auch die Gästezahl legte zu und übersprang die Marke von 100'000 deutlich. Insgesamt vertrauten 103'550 Gäste im Geschäftsjahr 2017 ihren Urlaub Studiosus an. Wir blicken also auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr zurück, in dem wir in der Breite wachsen konnten.

Was macht die Beliebtheit von Studiosus bei den Schweizer Kunden aus?

Ausschlaggebend ist für mich das optimale Zusammenspiel dreier Gründe: Der gute Ruf unserer Angebote im Vertrieb, die Unterstützung durch die lokalen Reisebüros und nicht zuletzt das umfangreiche und breitgefächerte Studiosus-Programm, das offenbar auch in der Schweiz die Kundenwünsche erfüllt.

«Noch nie zuvor hat Studiosus einen so grossen Umsatz über Reisebüros erzielt wie in diesem Jahr.»

Sie haben die lokalen Reisebüros angesprochen. Welchen Stellenwert nehmen die Buchungen über das Reisebüro ein?

Tatsächlich haben wir in der Schweiz einen deutlich höheren Direktbucheranteil als über alle unsere Märkte hinweg. Genauer gesagt buchen die Schweizer über 44 Prozent ihrer Reisen direkt, insgesamt betrachtet sind es lediglich 24 Prozent. Dieser Anteil ist in der Schweiz seit vielen Jahren stabil. Dennoch sind und bleiben die Reisebüros für uns der zentrale Partner – und ein erfolgreicher. Noch nie zuvor hat Studiosus einen so grossen Umsatz über Reisebüros erzielt wie in diesem Jahr.

Überrascht Sie der hohe Anteil der Schweizer Direktbucher über das Internet?

Das ist in der Tat eine Überraschung. Die Zufriedenheitsrate der Schweizer Kunden mit der Beratungsleistung in den Reisebüros ist nämlich sehr hoch. Sie liegt bei rund 97 Prozent – ein hervorragender Wert.

Die Beratungsgebühr in Schweizer Reisebüros und schwankende Wechselkurse – kehren Kunden den Schweizer Reisebüros deshalb zunehmend den Rücken und buchen lieber in Deutschland?

Bei Studiosus haben wir nicht den Eindruck, dass Schweizer Kunden sich mehr nach Deutschland orientieren. Nach wie vor buchen rund 85 Prozent unserer Schweizer Reisebürokunden in ihrem Heimatland, nur rund 14 Prozent von ihnen wählen dagegen ein Reisebüro in Deutschland. Diese Werte sind seit Jahren konstant. Wir beobachten da also eine hohe Stabilität beim Kundenverhalten unabhängig auch von Wechselkursschwankungen.

(Dieser Text entstand in Zusammenarbeit mit Studiosus Reisen)

(TN)