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Die Weite Kanadas, hier beim Lake Bow, kommt bei Schweizer Fernreisenden derzeit sehr gut an. Bild: Fotolia

Kanada, Champion bei den Fernreisen

In den 30 Reisebüros der Knecht Reisen Gruppe zeigt sich ein klares Bild über die gebuchten Ferienziele für die Herbst-/Wintersaison 2017/18.

Kanada, das Südliche Afrika, die Malediven, Mauritius und Thailand sind derzeit die fünf Top-Ziele bei den 30 Reisebüros der Knecht Reisen Gruppe, zeigt eine aktuelle Umfrage.

«Der Fernreise-Sieger des Jahres 2017 in unseren Reisebüros ist Kanada, hier liegen wir zweistellig im Plus», sagt Matthias Reimann (Bild), Stabschef bei Knecht Reisen. Ob eine Verlagerung der USA-Reisen Richtung Kanada oder die grosse Medienpräsenz Kanadas wegen dem 150. Geburtstag hierzu eine entscheidende Rolle spielen, lässt er offen. Als weitere aktuelle Renner bezeichnet er die Malediven und Mauritius, «dies nicht zuletzt auch dank Preisen im Fünfsterne-Segment, die spürbar nachgegeben haben.» Das Plus im Indischen Ozean bei Knecht Reisen: 8 Prozent.

Weiter können die Knecht Reisebüros bei ihren Kunden derzeit mit dem südlichen Afrika punkten: «Namibia und Botswana sind dieses Jahr enorm begehrte Reiseziele. Wer hinreisen will, muss sich aber frühzeitig um die Reiseplanung kümmern.» Auch Südafrika liege immer noch im Trend und erfreue sich solider Nachfrage, wie auch Tansania und Sansibar. In Namibia etwa liegt der Zuwachs bei 11 Prozent.

Zudem lägen derzeit auch Costa Rica sowie Kambodscha, Vietnam und Thailand hoch im Kurs. Ebenso die Kreuzfahrten: «Die Sparte hat unsere Erwartungen weit übertroffen.» Das aktuelle Plus: 25 Prozent. Der Trend bei den Cruises gehe Richtung kleinerer Schiffe und Expeditionen.

USA: - 6 Prozent

Innerhalb Europa sei die Nachfrage nach den Kanarischen Inseln hoch, für kurzfristige Buchungen fehlten aber die Verfügbarkeiten. Und ein Plus zeichnet sich auch in Skandinavien ab, für die Wintermonate liegen die Knecht-Reisebüros 7 Prozent im Plus.

Auf der Minusseite liegen ebenfalls einige Destinationen. «Bei den USA verzeichnen wir einen Rückgang von 6 Prozent, welcher aber durch die Zuwachsraten in Kanada mehr als kompensiert worden ist», sagt Reimann. Zudem im Minus: die Türkei mit 30 Prozent sowie Tunesien/Marokko/Ägypten mit 18 Prozent.

(GWA)