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Filialleiterin Rebecca Chandler, Musiker Dabu und CEO Christian Graf in der neuen Filiale von Boa Lingua in Zürich. Bilder: TN

Das Erlebnis Sprachaufenthalt beginnt am Limmatquai 92

Boa Lingua hat seinen neuen Flaghship-Store eröffnet. Ein prominenter Schüler erzählte, wie er in drei Wochen sein Italienisch schliff.

Die neue Filiale von Boa Lingua in Zürich wartet mit einem schönen Ausblick auf die Limmat auf, mit vier Beratungsräumen im Lounge-Stil und einem neuartigen Konzept mit digitaler Unterstützung. «Wir wollten weg vom Schalter-Mief» sagte gestern Abend bei der Filialeröffnung Christian Graf, der seit anfangs Jahr CEO beim Sprachreiseanbieter ist. «Wir lassen emotionale Videos in die Beratung einfliessen und möchten schon im Vorfeld für Emotionen sorgen». Bilder leerer Schulräume und das Besprechen trockener Stundenpläne seien passé.

Filialleiterin Rebecca Chandler hat ein iPad in der Hand, das mit dem grossen Flatscreen synchronisiert ist und führt spielerisch durch die Webseite und das umfangreiche Boa-Lingua-Angebot, klickt bei der Destination Hawaii auf ein Video – die schönsten Bilder der Traumdestination ergänzen das Beratungsgespräch und sollen den Sprachstudenten aufzeigen, dass hohe Wellen und das gemeinsame Besteigen eines Berges neben dem Vokabeln büffeln genauso prägend sein werden.

Wie intensiv und bleibend ein Sprachaufenthalt ist, schilderte gestern Abend Dabu – erst vor Medienleuten, später am Kundenevent. Der Zürcher Musiker gewann bei den Swiss Music Awards 2017 mit «Angelina» den Preis für den besten Hit und kennt Boa Lingua schon seit einem ersten Sprachaufenthalt in Neuseeland vor 10 Jahren. Nun kehrte er eben aus Florenz zurück aus einem dreiwöchigen Intensivkurs. Er wisse nun was «secchione» heisse: Streber. Denn neben dem Grammatikkurs am Morgen und der Konversation am Nachmittag hatte er jeden Abend in seiner Wohnung noch vor dem Einschlafen Voci gebüffelt. Nun sei sein Italienisch sattelfest. Mit Dabu – der später am Kundenevent noch ein Konzert gab – hat Boa Lingua jedenfalls einen symphatischen und authentischen Ambassador zur Seite.

Ausbruch aus dem Alltag

Eine andere Kultur entdecken, den Horizont erweitern, aus dem Alltag ausbrechen: dies gehöre genauso zu einem prägenden Sprachaufenthalt und Erlebnis, sagt Marcel Rüfenacht, Head of Marketing bei bei Boa Lingua. «Wir hatten die Chance, hier am Limmatquai leere Büroräume zu übernehmen und sie ganz nach unseren Vorstellungen einzurichten».

Die neu eröffnete Flagship-Filiale in Zürich hat sich vom für Reisebüros typischen Bürostil verabschiedet und setzt stattdessen gänzlich auf locker-lässigen Lifestyle. Statt Bürotisch und -stühlen gibt es am Empfang eine stylische Lounge. Die Beratungszimmer versprühen eine Wohnzimmer-Atmosphäre und der neue Look widerspiegelt so das Erlebnis «Sprachaufenthalt».

Derzeit auf eine gute Nachfrage kann Boa Lingua bei Jugendlichen und der Ü30-Klientel zählen. Englisch ist weiterhin am beliebtesten, neben Grossbritannien stehen auch Kanada und Australien hoch im Kurs. Französisch hat jüngst eher stagniert. Insgesamt rechnet Boa Lingua für 2017 mit einem leichten Wachstum im Sprachreisemarkt. 

(GWA)