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Kuoni empfiehlt den Luxuskunden jetzt Buchungen bei CV Villas. Bild: DER Touristik Suisse

De Luxe Kuoni kooperiert bei Privatvillen neu mit CV Villas

Um der erhöhten Nachfrage im Segment der Privatvillen-Vermietung nachzukommen, greift Kuoni auf die Angebote des hauseigenen britischen Experten CV Villas zurück. Travelnews hatnachgefragt, was es damit auf sich hat.

Ab sofort bietet Kuoni seiner Kundschaft eine grosse Auswahl an privaten Villen für ein individuelle Ferienerlebnis an. Kooperiert wird dabei mit CV Villas, einem britischen Spezialisten im Segment der Privatvillen-Vermietung, welcher 2007 von Kuoni Travel UK akquiriert wurde und damit seit 2015 zur DER Touristik gehört, also sozusagen ein Schwesterunternehmen von Kuoni ist.

Was hat zu dieser vertieften Kooperation geführt? Auf Anfrage von Travelnews erklärt Markus Flick, Mediensprecher von DER Touristik Suisse: «Da die Nachfrage nach Villen in den vergangenen Monaten angestiegen ist, haben wir nach einem langfristigen Partner gesucht, der gut zur Marke Kuoni passt und den Bedürfnissen unserer Kundschaft gerecht wird. Diesen haben wir im englischen Touroperator und Spezialisten für Ferien in Villen CV Villas gefunden, welcher zu Kuoni UK gehört. Wenn immer möglich und sofern es für den individuellen Markt attraktiv ist, bieten wir Angebote von Reiseveranstaltern und Spezialisten der DER Touristik Gruppe an.»

CV Villas, 1972 gegründet, steht seit Jahren für Qualität und ein grosses Portfolio. Kuoni-Kunden haben die Möglichkeit, Angebote aus dem kompletten Portfolio von CV Villas mit über 784 Villen zu buchen. Dabei stehen folgende Destinationen zur Auswahl: Griechenland, Italien, Spanien, Frankreich, Portugal, Marokko, Karibik, Türkei, Kroatien und Sri Lanka. Die angebotenen Villen bewegen sich im 3-bis 5-Sternebereich. Die Villen können über jede Kuoni-Filiale sowie auch online bei Kuoni gebucht werden. Flick ergänzt: «Die Mitarbeitenden von CV Villas kennen alle Villen persönlich und in fast allen Regionen stehen CV-Villas-Reiseleiter/innen zur Verfügung.»

Schaut man sich auf der entsprechenden Page auf der Kuoni-Website um, sieht man, dass es die Preise nur auf Anfrage gibt. Warum? Dazu Flick: «In der Regel werden die Villen mit einem ‹Ab-Preis› angegeben. In Einzelfällen können die Kundinnen und Kunden erst auf Nachfrage und nach Rücksprache mit Villen-Eigentümern über den Preis informiert werden.» Das ist im Geschäft mit der Privatvillen-Vermietung üblich.

Bei der vertieften Kooperation mit CV Villas handelt es sich übrigens nicht um eine Exklusiv-Kooperation. Schon heute bietet Kuoni im Rahmen der «Kuoni Private Collection» eine ganze Reihe von Villen an, bei denen zusätzlich eine Hotelinfrastruktur gegeben ist. Das Angebot von CV Villas rundet dieses Angebot sehr gut ab. Kurzfristig sei keine weitere Erweiterung des Villenangebots geplant, so Flick, ausgeschossen sei dies aber nicht.

Flick präzisiert auch, dass Kuoni sich damit nicht ausschliesslich im Luxusbereich verstärkt: «CV Villas bietet nicht nur Luxusvillen an, sondern beinhaltet im Portfolio auch erschwingliche Villen im Dreisterne-Segment. Mit der Produkterweiterung geht Kuoni auf die generell gesteigerte Nachfrage nach Privatvillen ein und orientiert sich an den sich ändernden Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden. So bieten Villen mehr Privatsphäre sowie Rückzugsmöglichkeiten als beispielsweise ein Hotel und es lassen sich diverse Zusatzservices dazubuchen. Der Trend nach Ferien in Villen wird voraussichtlich auch im Jahr 2022 anhalten. Aktuelle Marktforschungen zeigen zudem, dass Schweizerinnen und Schweizer immer mehr nach hochwertigen privaten Ferienunterkünften als Alternative zu Hotel oder Kreuzfahrtschiffen suchen. Deshalb ist dieses Segment für Kuoni als Premiumbrand auch in der Zukunft sehr wichtig.»

(JCR)