Reiseanbieter

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Ferien in der Schweiz - hier die Pilatusbahn - waren in diesem Sommer bei ausländischen Kunden sehr beliebt. Bild: Ricardo Gomez Angel

Positive Sommerbilanz beim Switzerland Travel Centre

Der Reiseveranstalter für Ferien in der Schweiz konnte vor allem im Quellmarkt USA grosses Wachstum verzeichnen.

Das Switzerland Travel Centre (STC), nach eigenen Angaben der grösste Reiseveranstalter für Ferien in der Schweiz, ist zufrieden: Im ersten Halbjahr konnte das Buchungsvolumen im Vorjahresvergleich über alle Standorte um 15 Prozent gesteigert werden.

Spitzenreiter ist der Markt USA mit einem Wachstum von eindrücklichen 40 Prozent zum Vorjahr. Mit knapp 20 Prozent führten im vergangenen Geschäftsjahr die Kalifornier, gefolgt von Reisenden aus New York, die Liste von Schweiz-Reisenden aus den USA an. «Die Aktivitäten in Nordamerika durch unsere Sales Managerin in Los Angeles sind spürbar. Wir markieren in wichtigen Quellregionen gezielt Präsenz», erklärt Michael Maeder, CEO von Switzerland Travel Centre. Beim Schweiz-Experten gelten für die US-Amerikaner Zürich, Luzern und Zermatt, gefolgt von Bern und Interlaken, als Top-Reiseziele.

Auch Gäste aus Australien und Asien reisen nach wie vor verstärkt in die Schweiz. So wurden rund 30 Prozent mehr Gäste aus dem asiatischen Gesamtmarkt zum Vorjahreszeitraum verzeichnet. Am neuen Standort von Switzerland Travel Centre in Hongkong konnte ebenfalls ein Wachstum von rund 30 Prozent aus dem asiatischen Raum erzielt werden. Dadurch konnte das Team in Hongkong bereits auf fünf Mitarbeitende ausgebaut werden.

Thematisch seien vor allem Bahnreisen entlang Schweizer Traumstrecken weiter im Trend. Gerade die ältere Generation, die sogenannten «Golden Ager», seien vor allem auf den Schienen entlang der Grand Train Tour of Switzerland unterwegs. Dabei bietet das Angebot «Gruppengepäck Express» seitens Swiss Travel System AG und den SBB den Reisenden einen zusätzlichen Komfort. Switzerland Travel Centre schickt konsequent sorgfältig geschulte Tour Manager auf die Gruppenreisen mit und steigert unter anderem so die Beliebtheit von Reisen in Kleingruppen. Individualreisende aus Amerika bevorzugen vorwiegend Reisen, die ausschliesslich die Schweiz abdecken. Der Trend geht in Richtung «Hub and Spoke»-Prinzip: Gäste verbringen mehrere Nächte zentral und unternehmen von diesem Knotenpunkt aus Tagesausflüge.

Die Schweizer reisen gerne im eigenen Land

Der Binnentourismus ist ebenfalls konstant gut unterwegs: Herr und Frau Schweizer machen nach wie vor gerne Ferien im eigenen Land. «Der letztjährige Traumsommer verleitete offensichtlich viele, auch dieses Jahr in der Schweiz zu verweilen. Das Wachstum von über zehn Prozent alleine am Standort Zürich ist ein erfreuliches Ergebnis», bilanziert CEO Maeder.

Nebst Individualreisen erleben auch vermehrt Gruppenreisen eine erhöhte Nachfrage. Auch das Interesse an einzigartigen Schweiz-Erlebnissen, etwa im Bereich Kulinarik, Berg- oder Schiffausflüge, ist national wie international weiterhin hoch.

(JCR)