Reiseanbieter

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Der frühere Silversea-Besitzer Manfredi Lefebvre d’Ovidio (links) steigt bei Abercrombie & Kent ein – Geoffrey Kent bleibt an Bord. Bild: A&K

Früherer Silversea-Eigner kauft Abercrombie & Kent

Manfredi Lefebvre d’Ovidio übernimmt 85 Prozent des Luxusreiseanbieters Abercrombie & Kent. Gründer Geoffrey Kent erhöht seinen Anteil auf 15 Prozent und bleibt CEO.

Der britische Luxusreise-Anbieter Abercrombie & Kent, an dem auch der frühere Kuoni- und Hotelplan-Chef Hans Lerch noch bis 2017 mit fünf Prozent beteiligt war, erhält eine neue Besitzerstruktur. A&K-Gründer Geoffrey J.W. Kent holt Manfredi Lefebvre d’Ovidio an Bord. Der Chairman der in Monaco domizilierten Heritage Group übernimmt 85 Prozent von Abercrombie & Kent, Kent selber erhöht seinen Anteil auf 15 Prozent und bleibt Chairman und CEO. Lefebvre d’Ovidio wird Chairman der Abercrombie & Kent Group. 2017 hatte gemäss «Reuters» die chinesische Zhonghong Group 90,5 % der Anteile von A&K erworben.

Die Mittel, um die Mehrheit an Abercrombie & Kent zu übernehmen, stehen Manfredi Lefebvre d’Ovidio zur Verfügung. Bis im Juni 2018 war Lefebvre d’Ovidio Mehrheitsaktionär von Silversea Cruises. Dann übernahm Royal Caribbean Cruises (RCC) zwei Drittel der Anteile von Silversea Cruises für rund eine Milliarde US-Dollar.

Geoffrey Kent lancierte 1962 die ersten luxuriösen Zelt-Fotosafaris und hat Abercrombie & Kent zu einem der führenden Luxus- und Abenteuerreise-Unternehmen entwickelt. Manfredi Lefebvre d’Ovidio und Geoffrey Kent standen schon in früheren Jahren in einer Geschäftsbeziehung, als sie 1992 zusammen die MV Explorer erwarben.

(GWA)