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Hat den Spezialisten-Verbund Reisekugel.ch ins Leben gerufen: Andy Kuhn. Bild: TN

Reisekugel.ch: ein neuer Verein für Länderspezialisten

Andy Kuhn von Asien direkt strebt einen Verbund kleiner, flexibler und kompetenter Schweizer Destinationsspezialisten an.

«Unsere neue Plattform richtet sich an anspruchsvolle Kunden, die gerne ihre Reisen und Ferien bei wirklichen Spezialisten buchen möchten», sagt Andy Kuhn, Inhaber der Asien direkt GmbH in Ebikon LU (mit dem Fokus auf Südostasien), der zusammen mit Gabriel Müller von go to asia (Fokus Nordasien) den Verein Reisekugel.ch in diesen Tagen ins Leben gerufen hat.

«Auch wenn die Mehrheit der Schweizer Kunden gewissermassen <ab Stange> bucht, so gibt es auch Gäste, die ihre individuellen Wünsche einbringen möchten», findet Kuhn, der mit Asien direkt 2011 an den Start gegangen ist und vorher schon seine berufliche Karriere in der Reisebranche verbracht hat, unter anderem bei Malaysia Airlines und TUI Suisse. Der Verein soll für die Individualgäste eine Hilfe sein und für die Vereins-Mitglieder, «die echten Destinations-Spezialisten», ein Tool, um zielgerechter zu akquirieren.

Möglichst viele Länder und Regionen

Während der Fespo in Zürich führte Andy Kuhn erste Gespräche mit kleinen, inhabergeführten Schweizer Reiseveranstaltern, die sich auf eine oder wenige Destinationen sowie auf ein qualitatives Angebot spezialisiert haben. «Unser Ziel ist es, mit dem Verein möglichst viele Ecken auf unserer Welt abzudecken», sagt Kuhn und ergänzt: «Pro Land oder Region möchten wir je einen Spezialisten in unseren Reihen haben, so dass es keine Überschneidungen gibt.» Dies sollen sowohl Fernreise- wie auch Europaspezialisten, von Äthiopien bis Zypern quasi.

Das Logo von Reisekugel.ch.

Kuhn und Müller schwebt ein hohes Anforderungsprofil mit qualitativen Angeboten vor. Der Begriff Spezialist sei klar definiert und Fremdkataloge, wo nur die Titelseite verändert wurde oder nur Produkte von anderen Veranstaltern herbeigezogen werden, seien nicht erwünscht. Auch die «Swissness» sei in Kriterium für die Aufnahme in den Verein, «denn die Veranstalter mit deutschen Produkten nehmen zu und wir bevorzugen die regionale Verankerung».

Auch die Zugehörigkeit zu einer Kundengeldabsicherung sei ein Must, etwa bei FAIR oder STAR. Wichtig seien auch die Betriebshaftplicht-Versicherung der Spezialisten sowie die Qualität des DMC’s vor Ort an der Destination.

(GWA)