Reiseanbieter

tsingy2.jpg
Die Tsingy-Kalkfelsen sind einmal mehr der Beweis, dass die Natur eindrückliche Formationen hervorbringen kann. Bild: Doganowscy

Priori lockt mit einer Million an den Messe-Stand

An der St. Galler Ferienmesse lädt der Madagaskar-Spezialist zum Selfie vor die Tsingy-Kalkfelsen ein – auf den Wettbewerbsgewinner warten viele Geldscheine.

Die Ferienmesse Grenzenlos in St. Gallen findet dieses Jahr vom 18. bis zum 20. Januar 2019 statt und lässt die Aussteller bereits im Vorfeld ziemlich kreativ in Erscheinung treten. Der Madagaskar-Spezialist Priori Reisen lässt etwa verlauten, dass an seinem Stand eine Million zu gewinnen ist. Diese Verlockung dürfte doch den einen oder anderen Besucher anlocken.

Eine Million? – Ganz einfach. Franz Stadelmann von Priori Reisen wird an seinem Stand eine Fotoleinwand und eine Objektinstallation aufstellen, welche die Tsingy-Kalkfelsen darstellen werden. Die Tsingy sind einzigartige Gesteinsformationen, die sich wie scharfe Messer gegen den Himmel recken. Sie kommen in Madagaskar an drei Orten vor und stehen auf der Liste des UNESCO-Weltnaturerbes.

Wer nun ein Selfie mit den eindrücklichen Tsingy-Felsen im Hintergrund macht, das Foto bei Facebook postet und bis Ende Januar 2019 am meisten Likes sammelt, hat die Chance auf den Gewinn der Million. Einen solchen Gewinn gab es zuvor noch nie an einer Ferienmesse, meldet Priori nun im Vorfeld. Und der Betrag wird sogar in bar ausbezahlt – indes in lokaler Währung: es sind 100 Geldscheine zu 10'000 Ariary. Da Ariary die offizielle Währung Madagaskars ist, kann der Gewinn sogleich als Taschengeld für eine Reise zur faszinierenden Insel vor der afrikanischen Südostküste verwendet werden. Denn eine Million Ariary entsprechen rund 280 Franken.

Priori organisiert seit 1994 Reisen in alle Teile des Inselkontinents, der 14 Mal so gross ist wie die Schweiz. Dabei vermeidet Priori die inzwischen entstandenen Hotspots des Massentourismus. Es gilt vielmehr, die Licht- aber auch die Schattenseiten Madagaskars zu erkunden. «Natürlich sind Tiere und Pflanzen meistens das Erstargument, Madagaskar zu besuchen», sagt Franz Stadelmann. «Was nach der Reise aber nachhaltig bleibt, sind die Begegnungen mit den Menschen». Daher propagiert Priori eher ein langsames Reisen und achtet sehr auf Respekt gegenüber der einheimischen Kultur sowie der wunderschönen Natur.

(TN)