Rail & Road

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Ab Ende 2020 verkehren zwischen Zürich und München täglich sechs Züge hin und zurück. Bild: SBB

SBB: Ausbau auf der Strecke Zürich-München

Der Fahrplanwechsel vom 9. Dezember 2018 bringt vor allem im Grossraum Zürich, in Deutschland und in der Ostschweiz Änderungen mit sich.

Schnellere Verbindungen zwischen Zürich und St. Gallen, Ausbau der Strecke Zürich-München sowie bessere Anschlüsse zwischen Fern- und Regionalverkehr sind die grössten Änderungen des diesjährigen Fahrplanwechsels der SBB, welcher auf den 9. Dezember 2018 terminiert ist.

Während den Hauptverkehrszeiten am Morgen und Abend verkehren von Montag bis Freitag zwischen Zürich und St. Gallen neu vier Fernverkehrszüge pro Stunde und Richtung. Damit wird während Zeiten mit hohem Passagieraufkommen jede halbe Stunde eine Direktverbindung von Zürich über Winterthur ohne Halt nach St. Gallen angeboten.

In Deutschland wird die Strecke zwischen Geltendorf und Lindau auf der Strecke Zürich–München ausgebaut und elektrifiziert. Aufgrund dieser umfangreichen Bauarbeiten wird das EuroCity-Angebot von vier auf drei Zugspaare pro Tag reduziert. Als Ersatz wird das Angebot der InterCity-Busse ausgebaut. Nach Abschluss der Arbeiten Ende 2020 verkehren zwischen Zürich und München täglich sechs Züge hin und zurück. Die Reisezeit verkürzt sich von viereinhalb auf dreieinhalb Stunden.

Zwischen Zürich und Romanshorn verkürzt sich die Fahrzeit um bis zu vier Minuten. Möglich macht dies die Inbetriebnahme von Infrastrukturausbauten wie zum Beispiel der Ausbau der Strecke Winterthur–Weinfelden für höhere Geschwindigkeiten. Dank den kürzeren Reisezeiten entstehen in Schaffhausen, Kreuzlingen und Romanshorn neue Anschlüsse zwischen Fern- und Regionalverkehr. Reisende von Luzern profitieren neu von einer direkten Verbindung über Zürich nach Konstanz.

In der Westschweiz wird mit der Einführung des Viertelstundentakts zwischen Lancy-Pont-Rouge und Coppet die erste Etappe des Léman Express realisiert. Im grenzüberschreitenden Personenverkehr werden insgesamt zehn Zugspaare pro Tag auf der Linie Biel–Delle bis nach Belfort-Montbéliard verlängert. Dort besteht in der Regel Anschluss an den TGV nach Paris.

Grössere Bauarbeiten in der Romandie

Damit die 1,26 Millionen Reisenden, welche täglich in 10‘000 Zügen auf dem SBB-Netz unterwegs sind, auch in Zukunft sicher und pünktlich ankommen, investiert die SBB in den Ausbau der Bahninfrastruktur. Bauarbeiten sind immer ein Eingriff in den laufenden Bahnbetrieb und beeinflussen den Verkehr stark.

Im Fahrplan 2019 betrifft dies vorwiegend die Westschweiz: Von Sonntag respektive Montag bis Donnerstag jeweils ab 20 Uhr wird das Angebot rund um Lausanne (Lausanne–Brig, Lausanne–Genève-Aéroport, Lausanne–Biel und Lausanne–Bern) in den Randstunden mit geringerem Passagieraufkommen schrittweise reduziert.

Ab dem 28. Mai 2018 sind die wichtigsten Änderungen unter folgendem Link ersichtlich.

(YEB)