Rail & Road

Nächster Halt Brasilien: Flixbus expandiert in das lateinamerikanische Land. Bild: Joel Tinner

Zu 21 Destinationen in der Schweiz mit Flixbus

Keine Lust auf Zugfahrten? Der Fernbusreiseanbieter Flixbus verbindet über zwanzig Schweizer Orte miteinander - oder bringt Reisende per Bus ins Ausland. Jüngst wurde das Angebot wieder stark hochgefahren.

Die auffallend grünen Flixbusse waren im vergangenen Jahr pandemiebedingt nur spärlich auf den Schweizer Strassen unterwegs. Das ändert sich nun zur Sommerzeit wieder. Bereits 21 Flixbus-Ziele sind innerhalb der Schweiz wieder angebunden, das entspricht rund 80 Prozent der ursprünglichen Ziele. Auf europäischer Ebene ab der und in die Schweiz werden rund 70 Prozent der ursprünglichen Verbindungen wieder bedient.

Weiterhin werden an Bord der Fernbusse zahlreiche Hygienemassnahmen umgesetzt. Dazu gehört etwa die Desinfektion und Reinigung aller Fahrzeuge vor jeder Fahrt, das Bereitstellen von Desinfektionsmittel für alle Fahrgäste sowie ein kontaktloses Check-In. Das Tragen einer FFP2- oder OP-Maske ist während der gesamten Fahrt ebenfalls Pflicht.

Und es gibt weitere grosse Neuigkeiten zu verkünden. Das Unternehmen, das bereits innerhalb Europas sowie den USA erfolgreich wirtschaftet, ist dabei, sich ein Busnetz in Brasilien aufzubauen. André Schwämmlein, Mitgründer und CEO von Flixmobility: «Wir erwarten, dass die Öffnung des brasilianischen Mobilitätsmarktes zu einer deutlichen Veränderung und vielen Chancen für innovative Akteure führen wird. Ein wettbewerbsfähiger Markt bietet mehr Auswahlmöglichkeiten für Reisende und fördert nachhaltige Mobilitätsalternativen und erschwingliches Reisen. Seit dem Start von Flixbus sind viele europäische Länder diesen wichtigen Schritt gegangen. Wir hoffen, dass es auch die verbleibenden wie Spanien, Griechenland oder Rumänien Brasilien gleichtun und bald das Potenzial der Marktöffnung erkennen, um mehr Fahrgäste für nachhaltiges kollektives Reisen zu gewinnen.»

Das Unternehmen will zunächst die grössten Städte wie Rio de Janeiro und Sao Paulo verbinden und letztlich weiter expandieren, um ein landesweites Netz aufzubauen.

(TN)