Rail & Road

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Auch das Berner Oberland – hier ein Sessellift hinauf zur Kleinen Scheidegg – registriert mit 21 Prozent deutliche Plus-Zahlen. Bild: Swiss-Image, Jan Geerk

Markante Steigerung der Schweizer Seilbahnen

Per Ende Januar lagen die Gästezahlen der Seilbahnen um 17,8 Prozent über dem Fünf-Jahres-Durchschnitt.

Zur Saisonhalbzeit fällt die Zwischen bilanz der Schweizer Seilbahnen sehr gut aus. Von Saisonstart bis Ende Januar waren 17,8 Prozent mehr Gäste auf den Pisten als im Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Die Schneefälle der letzten Wochen haben für sehr gute Pistenbedingungen gesorgt.

Die im Saisonmonitoring erfassten Regionen weisen allesamt deutliche Pluszahlen aus:

Das grösste Plus verzeichnete das Tessin mit +163,4 Prozent. Diese markante Steigerung hängt damit zusammen, dass das Tessin in der Fünf-Jahres-Vergleichsperiode mit den Jahren 2014/15, 2015/16 und 2016/17 schneebedingt drei äusserst schwache Wintersaisons zu verzeichnen hatte. Entsprechend konnten die Tessiner Seilbahnen im aktuellen Winter die Gästezahlen dank der besseren Schneebedingungen stark steigern.

Allerdings gibts diesen Winter auch Verlierer, melden die Seilbahnen: In den ganz tief gelegenen Skigebieten konnten diverse Lifte den Saisonbetrieb wegen Schneemangels nicht oder noch nicht aufnehmen. Obwohl sich diese Kleinskigebiete seit jeher stark schwankende Saisons gewohnt sind, ist ein Winter wie der aktuelle für sie eine grosse finanzielle Herausforderung.

Das Tourismusland Schweiz als Ganzes betrachtet darf jedoch mit dem bisherigen Winterverlauf sehr zufrieden sein. «Wenn nun das Wetter in der zweiten Saisonhälfte einigermassen mitspielt, stehen die Chancen gut, dass die Schweizer Seilbahnen diesen Winter zum dritten Mal in Folge zulegen können», sagt Andreas Keller, Kommunikationsleiter der Seilbahnen Schweiz.

(TN)