Rail & Road

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Die neue Komfort-Option von Uber verspricht mehr Beinfreiheit und ein Fahrer mit top Bewertungen, für ein entspanntes ankommen am Ziel. Bild: Uber

Uber lanciert Comfort-Fahrten in Zürich

Ab heute können Fahrgäste auf der Uber-App die neue Option wählen und profitieren von mehr Komfort und bewerteten Chauffeuren.

Wer heute ein Uber-Taxi bestellt, weiss meist nicht so recht, was für ein Auto letztlich vorfahren wird. Ist es genug gross und bietet es ein Mindestmass an Komfort? Mit diesem Pokern ist jetzt zumindest in Zürich Schluss. Für alle Nutzerinnen und Nutzer steht nämlich ab heute die Option «Comfort» in der Uber-App zur Auswahl. Ein bequemes Auto mit extra viel Beinfreiheit und ein Chauffeur mit Top-Bewertungen, so das Versprechen vom Unternehmen.

Dieses Upgrade hat seinen Preis. Durchschnittlich werden 20 bis 30 Prozent mehr als bei einer üblichen UberX-Fahrt für dieselbe Strecke berechnet. Ausserdem wartet der Chauffeur für einen kleinen Aufpreis bis zu zehn Minuten am Abholort auf den Fahrgast, sodass sich dieser in aller Ruhe verabschieden kann.

Neben der unkomplizierten Buchung per App stehen den Nutzerinnen und Nutzern dabei die gewohnten Vorteile der Uber App zur Verfügung, wie beispielsweise die transparente, genaue Fahrpreisangabe vorab, die einfache Bezahlung per App oder in bar, zahlreiche Sicherheitsfeatures sowie Informationen zu Fahrt und Fahrer.

Im Kanton Zürich scheint das Uber-Business reibungslos zu funktionieren. In Genf hingegen hat das Arbeitsdepartement des Kantons entschieden, dass der Fahrdienstanbieter künftig Sozialabgaben für die Fahrer bezahlen müsse und wirft nach Kontrollen dem Unternehmen vor, dass für die Arbeitnehmer lediglich eine Schein-Selbständigkeit herrsche. Uber lege Kriterien wie Fahrtpreise, Abrechnungen und Bewertungssysteme für die Chauffeure fest und müsse sie deshalb auch im klassischen Sinne anstellen und Sozialabgaben bezahlen. Nun droht Uber damit, die Stadt zu verlassen, sofern der Rekurs vor dem Genfer Verwaltungsgericht abblitze, wie «SRF» berichtete.

(NWI)