Rail & Road

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Dieser Flixbus wurde in Zürich gestoppt. Er wies erhebliche Risse an der Frontscheibe auf – und damit ein Gefahrenpotenzial für Passagiere. Bilder: Stapo ZH

Stadtpolizei Zürich zieht Flixbus aus dem Verkehr

In Zürich fanden am Ostermontag Kontrollen von ankommenden Reisecars statt. Ein Flixbus hatte gravierende Mängel.

Am Ostermontag zwischen 13 und 17.30 Uhr kontrollierte die Stadtpolizei Zürich beim Hauptbahnhof ankommende Reisecars. Bei einem Flixbus, der aus Frankreich kam, wurden gravierende Mängel an der Frontscheibe festgestellt. Der Bus wurde von der Polizei sichergestellt.

Beim doppelstöckigen Fahrzeug wiesen sowohl die obere wie auch die untere Frontscheibe starke und lange Risse auf, sodass eine Weiterfahrt ein erhebliches Sicherheitsrisiko für die Passagiere bedeutet hätte. Der Car darf gemäss der Stadtpolizei Zürich erst wieder in Verkehr gesetzt werden, wenn die Mängel behoben und ein vorsorglich eingefordertes Bussendepositum bezahlt sind.

Die Passagiere mussten aufgrund der Sicherstellung ihre Weiterreise selbst organisieren. Die Verkehrspolizisten haben einen entsprechenden Rapport zu Handen der Staatsanwaltschaft erstellt.

Zudem wurden bei einem italienischen Car zwei Chauffeure wegen Nichteinhalten der Ruhezeit angezeigt. Weil die geltenden Auflagen nicht eingehalten wurden, entzogen die Polizisten dem Carunternehmen die Linienbewilligung und stellten diese dem Bundesamt für Verkehr zu.

Dieser in Zürich gestoppte Flixbus ist eher ein Flickbus.

(TN)