Rail & Road

omio2.jpg
Die Plattform GoEuro benennt sich um auf Omio. Bild: Omio

Aus GoEuro wird Omio

Die Reiseplattform für die Buchung von Bahn-, Bus- und Flug-Leistungen benennt sich um und verkündet unter dem neuen Namen Omio globale Wachstumspläne.

«Unsere geschäftlichen Ambitionen gehen weit über Europa hinaus», erklärt GoEuro-Gründer Naren Shaam. «Ein weltweit funktionierendes Buchungssystem für Transportdienstleistungen in einem einzigen Dienst existiert noch nicht und wir wollen die Ersten sein, die ein Produkt dieser Art anbieten.» So taugt nun der bisherige Firmen- und Markenname GoEuro nicht mehr. Neu heisst das Berliner Start-up Omio.

Mit dem neuen Markennamen Omio plant die Firma die Expansion in neue Märkte, sowohl im Sinne steigender Nutzerzahlen als auch bei der Weiterentwicklung des Produkts und der Dienstleistung. Südamerika, Asien und die USA stehen dafür ganz oben auf der Liste. Darüber hinaus wird Omio seine Präsenz in Europa noch weiter ausbauen.

Seit dem Start des Unternehmens ist GoEuro zu einer der gröten Reiseplattformen in Europa herangewachsen, die grosse Datenmengen des bislang kleinteiligen europäischen Transportanbietermarktes bündelt und mit einem übersichtlichen und nahtlosen Buchungsprozess in einem Dienst vereint. Buchbar sind Bahn-, Bus- und Flugverbindungen. Heute ist Omio eines der umfangreichsten mobilen Ticketsysteme Europas, das in 18 Sprachen verfügbar ist und mehr als 27 Millionen monatliche Nutzer verzeichnet. Das Berliner Unternehmen wird seinen Kunden im kommenden Monat via App und auf der Webseite mit der neuen Marke Omio vertraut machen.

Die letzte Finanzierungsrunde in Höhe von 150 Millionen US-Dollar durch die Investoren Kinnevik AB, Temasek und Hillhouse wurde im Oktober 2018 bekannt gegeben. Mittlerweile beschäftigt die Meta-Suchmaschine mehr als 300 Mitarbeiter im Berliner Viertel Prenzlauer Berg.  

(TN)