Rail & Road

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«Wir wollen dem Kunden ein stimmiges Gesamtangebot liefern und müssen deshalb weitere Angebote sinnvoll in das Gesamtkonzept einpassen, welches das bestehende öV-Angebot nachhaltig ergänzen kann», sagt Roger Müri, Geschäftsführer Eurobus Swiss-Express. Bild: Eurobus

Eurobus Swiss-Express passt das Fernbus-Liniennetz an

Die Kunden profitieren ab dem Fahrplanwechsel am 9. Dezember von kürzeren Fahrzeiten, höheren Frequenzen und attraktiveren Abfahrtszeiten.

Sechs Monate nach dem Betriebsstart nimmt Eurobus Swiss-Express umfangreiche Anpassungen am bisherigen Fernbus-Streckennetz vor. Das Angebot wurde auf Basis der Erfahrungen aus den ersten Betriebsmonaten angepasst und besser auf die Kundenbedürfnisse ausgerichtet, wie es in einer Pressemitteilung des Unternehmens heisst. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat den Anpassungswünschen bereits stattgegeben.

Im Vordergrund der Anpassungen stehen die Verkürzung der Fahrzeiten und die Erhöhung der Frequenzen, wodurch mehr und attraktivere Abfahrtszeiten angeboten werden können. Ausserdem wurde die Anzahl Haltestellen reduziert, was «ökologisch und ökonomisch sinnfreie Zusatzkilometer» vermeide, wie Geschäftsführer Roger Müri erklärt. Nicht mehr bedient werden aufgrund der fehlenden Kundennachfrage die Teilstrecken zwischen Chur und Zürich sowie zwischen Martigny und Sion. Stattdessen wird die Frequenz zwischen Zürich, Bern und Fribourg und zwischen Zürich und Basel erhöht und es wird eine neue Direktverbindung zwischen Zürich und Luzern eingeführt. Das neue Streckennetz, gültig ab dem 9. Dezember, sieht folgendermassen aus:

Angebotserweiterungen wie die bereits im Dezember 2017 zur Konzession eingereichten Nacht- und Frühanbindungen an die Flughäfen sind derweil in Arbeit und für 2019 geplant. Die Vertriebspartnerschaft mit FlixBus habe sich derweil gut bewährt und bleibe auch nach den Anpassungen bestehen. Die innerschweizerischen Fernbuslinien von Eurobus Swiss-Express sind somit weiterhin ins gesamte Vertriebs- und Liniennetz von FlixBus integriert.

Roger Müri stellt erfreut fest, dass die ersten Betriebsmonate operativ stabil verlaufen sind und dass die Kundenrückmeldungen positiv ausfallen. Dass dies auch so bleibt, wird mit weiteren Verbesserungen bewerkstelligt. Zum einen sind nun auch die neuen Doppelstockbusse mit Rollstuhlplätzen und Rollstuhltoilette, die speziell für den Schweizer Fernbusmarkt entwickelt worden sind, schrittweise in Betrieb genommen worden. Nebst modernster Antriebstechnologie und viel Komfort im Innenbereich werden die Busse auch gratis WLAN und Steckdosen (Normal und USB) an jedem Sitzplatz bieten. Mithelfen soll weiter die Integration des Fernbus-Angebots in die SBB-Ticket-App, die pünktlich zum Fahrplanwechsel erfolgt.

Die Fahrplan-Verbesserungen im Überblick

Die detaillierten Fahrpläne bis zum 8. Dezember und ab dem 9. Dezember 2018 finden Sie auf der Website www.swiss-express.ch.

(JCR)