Rail & Road

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In Europas Grossstädten häuft sich die Zahl der Umweltzonen für Autolenker. Umweltplakette, Notfallzone, City-Maut – wer soll da noch durchblicken? Ein neuer Guide soll Abhilfe schaffen. Bild: Adobe Stock

Bussen ade: Neuer Guide hilft bei Umweltzonen

Der Autovermieter «CarDelMar» veröffentlicht einen Umweltzonen-Guide. Dieser informiert Reisende über Fahrverbote, Umweltplaketten und Bussgelder in den verschiedenen Ländern Europas.

In immer mehr europäischen Grossstädten – darunter Brüssel, Madrid und Paris – gibt es Umweltzonen, zu denen die Zufahrt für Autos beschränkt ist. Die Regelungen sind von Land zu Land und sogar von Stadt zu Stadt sehr unterschiedlich – da noch den Überblick zu haben fällt schwer. Um Reisenden das Autofahren im Ausland zu erleichtern, hat der Autovermieter «CarDelMar» einen Umweltzonen-Guide veröffentlicht. Dieser informiert über Fahrverbote, Umweltplaketten und Bussgeldern in 15 verschiedenen europäischen Ländern.

In Deutschland gibt es bereits rund 60 Umweltzonen, in welchen nur Fahrzeuge mit begrenztem Schadstoffausstoss und Umweltplakette nach entsprechender Euro-Norm erlaubt sind. Nun wird beim nördlichen Nachbarn auch über zusätzliche Dieselverbote diskutiert; die erste davon gibt es bereits seit Mai 2018 in Hamburg. Auch andere Länder versuchen die zunehmende Feinstaub- und Stickoxidbelastung in der Luft einzudämmen.

Die Lösungsansätze reichen von einer Plakettenpflicht wie in Österreich, Frankreich Finnland, Portugal und Tschechien über temporäre Fahrverbote wie in Italien bis hin zu Mautsystemen wie in Grossbritannien. Die Bussgelder für das Fahren in einer Umweltzone ohne Plakette sind in Dänemark mit bis zu 3000 Franken am höchsten; in Österreich sind bis zu 2480 Franken fällig, in Deutschland dagegen nur 91 Franken. Der Umweltzonen-Guide von «CarDelMar» ist unter folgendem Link ersichtlich.

(TN)