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Das Abo lässt sich in der Uber-App unter dem Menüpunkt Ride Pass starten und soll sich in den Diensten Uber-X und Uber-Pool nutzen lassen können. Bild: Uber

Uber rollt Abo-Modell für 15 Franken aus

Der Fahrdienstvermittler hat den «Ride Pass» vorgestellt, mit dem Nutzer für einen monatlichen Beitrag günstigere Preise erhalten sollen. Start ist zunächst in fünf US-Städten.

Der Fahrdienstvermittler Uber will seine Kundschaft stärker an sich binden und hat mit dem «Ride Pass» ein Abo-Modell für Fahrdienstleistungen entwickelt. Das Angebot geht am heutigen 6. November 2018 in den US-Städten Miami, Orlando, Austin und Denver an den Start und kostet 14,99 US-Dollar pro Monat. In Los Angeles ist der Preis mit 24,99 US-Dollar etwas höher. Dafür sollen Kunden dort auch Zugang zu E-Bikes und E-Rollern bekommen.

Uber-Nutzer, welche ein solches – monatlich kündbares – Abo abschliessen, sollen laut dem Fahrdienstvermittler bei jeder Buchung bis zu 15 bis 20 Prozent sparen können. Ausserdem gibt es eine Preisgarantie: Die Kosten einer Uber-Fahrt sind ohne «Ride Pass» nämlich nicht fix, sondern abhängig von mehreren Faktoren wie etwa der Nachfrage und dem Verkehr. Beim Abo-Modell gibt es keine Begrenzung hinsichtlich der Anzahl der Fahrten, die der Abonnent jeden Monat unternehmen darf.

Das Abo lässt sich in der Uber-App unter dem Menüpunkt Ride Pass starten und lässt sich in den Diensten Uber-X und Uber-Pool nutzen. Wer einen «Ride Pass» kauft, zahlt bis auf Widerruf monatlich die Gebühr. Das Abonnement verlängert sich automatisch, wenn der Kunde nicht kündigt. Das neue Tarifmodell soll nach und nach auch in anderen Märkten zum Einsatz kommen. Vor wenigen Wochen hat auch Uber-Rivale Lyft eine Art Abo-Dienst gestartet.

(YEB)