Personal-Karussell

Vergiftetes Weihnachtsgeschenk für Hans-Peter Brasser

Anfangs November wurde bekannt, dass das australische Reiseunternehmen Webjet die Dubaier Bettenbank Destinations of the World übernimmt. Noch offen blieb damals, wie es mit der Schweizer Repräsentanz von Destinations of the World - der Firma Brasser & Partners GmbH vom Branchen-Urgestein Hans-Peter Brasser - konkret weitergeht. Denn eigentlich verfügte Webjets zumindest für ihre Tochtergesellschaften Sunhotels und Totalstay schon über eine Vertretung in der Schweiz.

Inzwischen herrscht bei Brasser Gewissheit: «Ich werde per Ende Dezember das Mandat von Destinations of the World verlieren», bestätigt er gegenüber Travelnews.ch. Das sei für seine Firma ein herber Schlag, da Destination of the World das klar wichtigste seiner Repräsentations-Mandate darstellte. Zwar habe er mit dem Verlust gerechnet, aber die Art und Weise, wie das Ganze nun vor sich ging, sei enttäuschend gewesen. Nicht nur in der Schweiz, auch in Grossbritannien, Polen oder Spanien seien Personen bzw. Firmen wie er betroffen. In Märkten, wo Webjets noch keine Präsenz hatte, konnten die Repräsentanzen bleiben, so etwa in Italien, den Benelux-Staaten oder im Balkan.

Nun muss Brasser sich auf die Suche nach weiteren Mandaten. Aktuell vertritt seine Firma nur noch Destinos India, Welcome Chinese und Armenia Hospitality. Mal schauen, wen der erfahrene Touristiker 2019 als Kunden gewinnen wird.

(JCR)